ein Abend zwischen Neuner, Honduras und ner ordentlichen Portion Kneipencharme
Man braucht manchmal gar nicht viel für einen richtig guten Abend: ein paar gute Leute, vernünftige Zigarren, kaltes Bier und eine Kegelbahn.
Genau so war’s gestern beim Bornholmer Zigarrenkegeln.
14 Aficionados, eine Kegelbahn irgendwo im Prenzlauer Berg, und dieser ganz eigene Mix aus Ehrgeiz und Gelassenheit, den man nur beim Kegeln hinbekommt. Start war um 18 Uhr – und wie so oft ging es erstmal entspannt los. Begrüßung, erste Gespräche, Zigarren auswählen, Feuerzeuge klicken. Man kennt sich, man freut sich, man ist direkt drin.
Flor de Copan – Honduras auf der Bahn
Geraucht wurden an dem Abend Zigarren aus der Flor de Copan Linea Puro. Für alle, die sie noch nicht kennen: Honduras durch und durch, sauber verarbeitet, eher auf der zugänglichen Seite, aber mit genug Charakter, um nicht langweilig zu werden. Genau richtig für so einen Abend, bei dem man sich bewegt, lacht und nebenbei trotzdem bewusst rauchen will.
Präsentiert wurde das Ganze von Hendrik Müller von der 5th Avenue Products Trading GmbH – wer ihn schon mal erlebt hat, weiß: Das wird gut!
Kein steifer Vortrag, kein runtergerattertes Faktenblatt. Eher ein fließender Übergang aus Gesprächen, Fragen, Antworten und zwischendurch immer wieder kleinen Einblicken in die Welt hinter der Zigarre. Tabakanbau, Verarbeitung, Lagerung – alles dabei, aber nie belehrend. Sondern so, dass man gern zuhört. Und auch mal nachfragt.
Und genau das wurde auch gemacht.
Kegeln mit Ambitionen (und Konsequenzen)
Parallel dazu lief natürlich das, worum es beim Zigarrenkegeln eigentlich geht: die Kugel.
Und da wurde es dann relativ schnell… sagen wir mal: ambitioniert.
Manche gehen das locker an, andere entwickeln innerhalb von zwei Würfen einen sportlichen Ehrgeiz, als ginge es um die Vereinsmeisterschaft. Beides war vertreten – und genau diese Mischung macht’s aus.
Besonders schön: die Neuner.
Davon gab es gestern tatsächlich drei bis vier Stück. Und wie es sich gehört, bleibt das nicht folgenlos. Jeder Neuner wurde mit einer Runde „Kurze“ belohnt – angekündigt durch das feierliche Läuten einer Glocke.
Es wird gegrinst, kommentiert, manchmal auch ein bisschen gefeiert. Und dann geht’s weiter.
Einfach, ehrlich, gut.
Zwischen Rauch und Resonanz
Was den Abend besonders gemacht hat, war diese entspannte Selbstverständlichkeit. Niemand musste irgendwem etwas beweisen. Wer Fragen hatte, hat sie gestellt. Wer einfach nur rauchen und spielen wollte, hat genau das gemacht.
Die Zigarren liefen konstant gut durch den Abend, das Bier sowieso, und die Gespräche haben sich von selbst entwickelt. Mal ging’s um Zigarren, mal um Reisen, mal komplett woanders hin. Genau so soll es sein.
Und Hendrik mittendrin, immer ansprechbar, immer mit einem offenen Ohr und der passenden Antwort – mal fachlich, mal mit einem kleinen Augenzwinkern. Dazu die ein oder andere Anekdote zum Tabakanbau, zur Fertigung und zur Lagerung von Premium-Zigarren.
Das war kein „Programmpunkt“. Das war einfach Teil des Abends.
Vier Stunden, die schneller vorbei waren als gedacht
Offiziell lief das Kegeln von 18 bis 22 Uhr. Inoffiziell war danach natürlich noch lange nicht Schluss.
Wie das eben so ist: Man bleibt noch sitzen, bestellt noch ein Getränk, zündet vielleicht noch eine zweite (oder dritte) an, quatscht weiter. Keiner hat auf die Uhr geschaut – genau das ist meistens das beste Zeichen.
Am Ende war es das, was wir uns von diesem Format erhoffen: ein uriger, ehrlicher Berliner Kneipenabend mit sportlichem Einschlag. Nicht geschniegelt, sondern echt.
Danke, wo Danke hingehört
Ein großes Dankeschön an Hendrik Müller und die 5th Avenue Products Trading GmbH für die Unterstützung und die entspannte, gleichzeitig informative Präsentation. Das passt einfach jedes Mal.
Danke auch an Henning Grote, der den Abend in starken Bildern festgehalten hat. Gerade bei solchen Formaten ist es Gold wert, wenn jemand das Geschehen unaufdringlich einfängt und die Stimmung später wieder greifbar macht.
Und natürlich: Danke an alle, die da waren.
14 Leute, die Bock hatten – auf Zigarren, aufs Kegeln und auf genau so einen Abend. Ohne euch funktioniert das Ganze nicht.
Und wie geht’s weiter?
Ganz einfach: Wir machen das wieder.
Der nächste Termin steht schon fest – 16. Oktober 2026.
Gleicher Spirit, gleiche Idee, vielleicht wieder ein paar Neuner (mit Glocke, versteht sich). Wer gestern dabei war, weiß, was ihn erwartet. Und wer nicht – der sollte sich das definitiv mal anschauen.
Wir freuen uns drauf.
Und ein ganz persönliches Fazit von mir:
Ich merke heute jeden einzelnen Wurf. Der Muskelkater ist real – aber genau so soll’s sein. Zeigt ja nur, dass es ein guter Abend war. Danke euch allen dafür.



