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Der 30. Zigarrendampfer

Der 30. Zigarrendampfer

Die Philippa bebt

Der 30. Zigarrendampfer sprengt alle Rekorde

Man soll ja bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist. Aber wer unseren 30. Zigarrendampfer miterlebt hat, weiß: Wir fangen gerade erst an. Unser großes Jubiläum war restlos ausgebucht, das Schiff bis auf den letzten Platz gefüllt und die Stimmung von der ersten Sekunde an auf absolutem Anschlag.

Mystischer Empfang am Kreuzberger Anleger

Schon gegen 19 Uhr sammelte sich die Vorfreude am Anleger in Berlin-Kreuzberg. Wer zu diesem Zeitpunkt den Steg betrat, rieb sich erst mal verwundert die Augen: Dichte, schwere Nebelschwaden zogen über das Wasser und hüllten die wartenden Gäste ein.

Nein, das war kein plötzlicher Wetterumschwung im Berliner Sommer, sondern reine Physik gepaart mit exzellentem Geschmack. Wir hatten die monumentale „Fountain of Whisky“ angeworfen.

Geladen mit dem legendären Highland Park Single Malt – dessen feine Heidekraut-Süße, malzige Töne und der unverkennbare, dezente Torfrauch sich perfekt mit erfrischend fruchtigen Komponenten vermählten – und befeuert mit einer ordentlichen Portion Trockeneis, sorgte dieser spektakuläre Welcomedrink direkt für staunende Gesichter.

Damit der Gaumen auf dem Steg nicht unterhopft oder untertabakt ins Rennen gehen musste, reichten wir als Pre-Smoke direkt eine Davidoff Primeros. Ein unkomplizierter, cremig-milder Shortfiller, der mit feinen Gras- und Heunoten die perfekte Zündschnur für den Abend legte und sofort die erste Welle der Begeisterung auslöste.

Boarding nach Maß und wetterfestes Timing

Punkt 19:30 Uhr hieß es dann endlich: „Willkommen an Bord!“ Gruppe für Gruppe, Tisch für Tisch lotsten wir die gut 70 Gäste auf die Philippa. Das Timing der Natur war dabei absolut filmreif. Genau in dem Moment, als die Leinen gelöst wurden und der Motor aufheulte, machte der Regen Feierabend. Zurück blieb ein angenehmer, stetiger Fahrtwind, der sich als die wohl beste, natürliche Klimaanlage für ein Schiff voller leidenschaftlicher Smoker erweisen sollte. Die Belüftung lief perfekt, der blaue Dunst zog geschmeidig ab und der Weg war frei für einen unvergesslichen Abend.

Hochkarätige Partner und ein Retter in der Not

Nach dem Ablegen übernahm Heiko das Wort zur offiziellen Begrüßung und holte die hochkarätige Riege unserer langjährigen Partner ins Rampenlicht, ohne die so ein Event gar nicht machbar wäre: Heiko Sievers vertrat die Edelschmiede Davidoff, Jens Ramien war für die hochklassigen Importe der VCF am Start, Jens Buhne repräsentierte Kopp Tobaccos und das Team Suntory was durch Alexander und Sebastian vertreten, die hinter der Bar für die flüssigen Highlights sorgten. Außerdem durfte ich ein kleines, feines Gadget vorstellen, das jeder Gast als Jubiläumsgeschenk einsacken konnte: Ciglou, der neuartige Deckblattkleber. Ein echter Lebensretter für den Zigarrenalltag, falls sich das Deckblatt mal wieder gieriger auflösen möchte, als es der Konstruktion der Zigarre guttut.

Ein Zigarren-Trio der absoluten Spitzenklasse

Und dann wurde aufgefahren – und zwar im Gesamtwert von knackigen 93,50 € pro Person, wohlgemerkt rein an Zigarren! Die Verteilung der Jubiläums-Auswahl glich einem vorgezogenen Weihnachtsfest für Aficionados. Mit an Bord war die streng limitierte Plasencia Year of the Rabbit. Dieses Meisterwerk im Toro-Format zieht seine Eleganz aus perfekt gereiften nicaraguanischen Tabaken und besticht durch eine extrem samtige Textur. Geschmacklich entfaltete sie im Verlauf ein komplexes Zusammenspiel aus gerösteten Mandeln, cremiger Vanille und einer ganz dezenten Nuance von flüssigem Honig.

Als zweites Highlight lag die tiefgründige Davidoff Puro Dominicana in den Aschenbechern. Ein satter Dominican Puro, dessen Tabake bis zu 32 Monate separat reifen durften, bevor sie meisterhaft geblendet wurden. Sie überzeugte die Kenner an Bord mit kräftigen, ehrlichen Noten von dunkler Schokolade, edlem Eichenholz und einem Hauch von würzigem Leder.

Den krönenden Abschluss bildete die Perdomo 30th Anniversary Maduro. Ihr nicaraguanisches Maduro-Deckblatt reifte über 15 Jahre lang in Bourbonfässern, was der Zigarre eine fast schon unanständige, natürliche Süße verlieh. Beim Rauchen paarte sich diese Süße mit schweren Aromen von dunklem Kakao, frisch gebrühtem Espresso und einer Spur Melasse. Ein absoluter Traum für jeden Maduro-Liebhaber.

Feuer frei, Buffet und die Schiffsglocke

Während sich die ersten dichten Rauchwolken friedlich Richtung Berliner Nachthimmel verabschiedeten, wurde das reichhaltige Buffet gestürmt, flossen die perfekt abgestimmten Drinks der Suntory-Jungs und es wurden in gewohnt lockerer Atmosphäre neue Freundschaften geschlossen. Doch mitten im lautesten Gelächter und tiefsten Fachsimpeln ertönte plötzlich ohrenbetäubend die Schiffsglocke. Die Crew der Philippa marschierte in geschlossener Mannschaft auf. Was folgte, war eine emotionale und völlig überraschende Jubiläumsrede der Besatzung, gekrönt von einem riesigen, selbst gebackenen Kuchen in detailgetreuer Zigarrendampfer-Optik. Heikos Gesichtsausdruck in diesem Moment? Absolut unbezahlbar. Wer unseren Chef kennt, weiß, dass er selten um eine Antwort oder einen Spruch verlegen ist – aber da stand ihm kurzzeitig sichtlich gerührt der Mund offen und ihm fehlten schlicht die Worte.

Brückentour und das süße Finale

Nach diesem emotionalen Highlight ging es weiter auf unserer großen Brückentour durch die berliner Gewässer. Während draußen die Lichter der Stadt vorbeizogen, wandelte sich das Buffet im Innendeck fliegend von den herzhaften Speisen zu Desserts in verschiedensten, sündhaften Varianten. Es waren vier Stunden pure Eskapation, feinster Genuss und eine durchgehend grandiose Stimmung, wie man sie nur auf dem Dampfer erlebt.

Heimathafen Kreuzberg und ein großes Danke

Pünktlich um Mitternacht dockten wir wieder im Kreuzberger Heimathafen an, wo die Reise wenige Stunden zuvor begonnen hatte. Ein riesiges Dankeschön geht an dieser Stelle an die phänomenale Crew der Philippa für die liebevolle Tischdeko, die individuellen Tischkarten mit unserem Firmenlogo und natürlich für die grandiose Kuchen-Überraschung. Danke an unsere Partner für den unermüdlichen Support an den Cuttern und hinter der Bar, an Torsten, der den gesamten Abend in Bildern festgehalten hat, und natürlich an jeden einzelnen Gast. Ihr habt diesen 30. Zigarrendampfer zu dem gemacht, was er war: absolut legendär.

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Smoke & Suds im Juni 2026

Wenn aus einem Feierabend ein Sommermärchen wird

Ganz ehrlich? Wenn man ein After-Work-Event für einen Montagabend ansetzt, weiß man nie so genau, worauf man sich einlässt. Montage sind oft lang, die Knochen sind müde und der Weg vom Schreibtisch auf die Couch ist verdammt kurz. Aber das „Smoke & Suds“ im Augustiner Biergarten auf Bötzow hat mich mal wieder eines Besseren belehrt.

Wir waren gegen 16 Uhr vor Ort. Im Gepäck: Kistenweise Zigarren, Schneider, Feuerzeuge und alles, was man für einen anständigen Rauchabend unter freiem Himmel eben braucht. Kurz darauf kam auch Hendrik Müller von der 5TH Avenue an. Ein kurzes Hallo, kurzes Update, was für den Abend wichtig ist, und dann hieß es erst mal: Platz suchen.

Ascher auf die Tische, eine frische Brezel, das erste kühle Augustiner zum Einstieg und erst mal selbst eine Zigarre anzünden. Durchatmen.

Das Wetter hätte es nicht besser mit uns meinen können. Viel Sonne, angenehm warm, kaum Wind – ein perfekter Berliner Sommerabend wie aus dem Bilderbuch.

Eigentlich sollte es um 17 Uhr losgehen.

Die ersten Gäste trudelten schon gegen halb fünf bei uns ein. Man merkte sofort: Manch einer konnte es nach diesem Montag kaum erwarten, endlich den Cutter anzusetzen und die erste Zigarre des Abends zu zünden.

Im Fokus standen diesmal zwei absolute Highlights aus der VegaFina 1998 Serie. Zum Start gab es die VF52 – eine wunderbar ausgewogene Robusto. Mit ihren cremigen Holz- und feinen Röstaromen war sie der perfekte Begleiter für das süffige Bier und hat an dem Abend extrem schnell eine ganze Reihe neuer Fans für sich gewonnen. Ein unkomplizierter, handwerklich toller Smoke, der einfach Spaß macht.

Als zweiter Hauptdarsteller folgte die limitierte VF50 P – 35th Aniversario. Bei dem Format als Belicoso muss man ehrlich sagen: Der ein oder andere Gast hatte hier und da mit leichten Zugproblemen zu kämpfen. Das kommt bei handgerollten Longlinern von den besten Familien vor und gehört zum Naturprodukt eben dazu. Aber geschmacklich? Ein absoluter Volltreffer. Die komplexen Noten von Kaffee, Mandeln und sanfter Süße kamen so gut an, dass die kleinen Zug-Zicken schnell vergessen waren. Die Begeisterung war sogar so groß, dass noch am selben Abend einige Kistchen davon den Besitzer gewechselt haben.

Was dann insgesamt passierte, hat mich ehrlich gesagt etwas überrollt.

Angemeldet waren für den Abend eigentlich 12 Gäste. Eine überschaubare, gemütliche Runde, dachte ich. Doch nach und nach trafen immer mehr bekannte und neue Gesichter ein. Am Höhepunkt des Abends saßen wir mit irgendwas zwischen 42 und 50 Aficionados im Biergarten. Ich habe an irgendeiner Stelle einfach komplett den Überblick verloren.

Die Stimmung war genau so, wie wir uns das Format wünschen: locker, völlig unverkrampft und einfach herrlich entspannt. Keine Steifheit, kein elitäres Fachsimpeln, sondern einfach ein Haufen cooler Leute, die das Leben genießen.

Diese Energie steckt an. Direkt neben uns hat zufällig eine Geburtstagsrunde gefeiert. Die haben immer wieder zu uns rübergeschielt, bis die Lust auf eine gute Zigarre einfach zu groß wurde. Also sind sie rübergekommen – und wir haben natürlich liebend gern ausgeholfen und die Runde mitversorgt. Genau so entstehen die besten Geschichten.

Es wurde gelacht, gefachsimpelt, gegessen, getrunken und genossen. Ehe man sich versah, war es schon 22 Uhr.

Als die Sonne längst weg war und der Biergarten sich langsam leerte, habe ich angefangen, die Tische abzuräumen. Aschenbecher ausleeren, Feuerzeuge einsammeln, Cellophanreste wegschmeißen – das übliche Programm nach so einem Event.

Aber an Feierabend war noch nicht zu denken.

Plötzlich kamen noch mal andere Biergartenbesucher auf mich zu. Sie hatten das Treiben den ganzen Abend beobachtet und wollten wissen, wer wir eigentlich sind und was wir da genau veranstaltet haben. Also blieb das Zeug erst mal liegen. Ich saß noch bis weit nach 23 Uhr mit völlig fremden Leuten zusammen, habe Fragen beantwortet und über unser Lieblingsthema gequatscht.

Am Ende bin ich müde, glücklich und mit fast komplett leeren Taschen nach Hause gefahren.

Für mich war dieses „Smoke & Suds“ der beste Beweis dafür, dass die Genusskultur in Berlin lebt und dass man die Leute einfach nur ungezwungen zusammenbringen muss. Ein riesiges Danke an Hendrik von der 5TH Avenue, an das Team vom Augustiner und an jeden Einzelnen, der diesen Montagabend zu etwas ganz Besonderem gemacht hat.

Wer das verpasst hat oder direkt Nachschub braucht: Der nächste Termin steht schon.

Am Montag, den 06.07.2026, geht das Ganze ab 17 Uhr im Augustiner Biergarten in die nächste Runde. Dieses Mal haben wir zwei Marken mit richtig viel Charakter im Gepäck: Infiel und El Brujito Cigars. Es wird also wieder würzig, modern und garantiert genauso unkompliziert. Packt eure Freunde ein, holt euch ein Ticket auf unserer Event-Seite und lasst uns den nächsten Feierabend gemeinsam genießen.

Hier geht´s zur Buchung

Bleibt rauchig! Sven

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Pfeifenraucher Einsteigerkurs

Pfeifenraucher Einsteigerkurs

..und plötzlich wurde daraus ein richtig schöner Pfeifenabend

Ganz ehrlich?
Ich wusste vorher nicht so richtig, was mich erwartet.

Natürlich hatte ich einen groben Plan für den Abend, Themen vorbereitet und mir Gedanken gemacht, wie man Menschen möglichst unkompliziert an das Thema Pfeife heranführt. Aber ob so ein Format am Ende wirklich funktioniert, merkt man eben immer erst dann, wenn die Leute tatsächlich gemeinsam am Tisch sitzen.

Und genau das hat es.

Nach langer Zeit wieder einen Pfeifenraucher Einsteigerkurs auf die Beine zu stellen, fühlte sich ehrlich gesagt ziemlich richtig an. Denn obwohl Pfeifenrauch gefühlt seltener geworden ist, merkt man doch schnell: Das Interesse daran ist nach wie vor da. Vielen fehlt nur der Zugang oder jemand, der ihnen den Einstieg einmal in Ruhe erklärt.

Sechs Teilnehmer fanden sich an diesem Abend in der Bornholmer Hütte zusammen – alle mit ehrlichem Interesse, aber kaum wirklichen Berührungspunkten zum Pfeiferauchen. Genau das machte die Runde von Anfang an angenehm locker. Keine Besserwisserei, kein unnötiges Fachsimpeln und keine verkrampfte Atmosphäre. Stattdessen einfach ehrliche Neugier, viele Fragen und die Lust, etwas Neues kennenzulernen.

Die Bornholmer Hütte erwies sich dabei als genau der richtige Ort für so einen Abend – urig, gemütlich, ein bisschen aus der Zeit gefallen und genau deshalb voller Charakter. Dazu frisch gezapfte Getränke, entspannte Gespräche und dieser wunderbar entschleunigte Kneipencharme, der perfekt zum Thema Pfeife passt.

Bevor wir überhaupt richtig loslegten, bekam jeder Teilnehmer zunächst sein eigenes kleines Pfeifenset. Mit dabei: eine Vauen Pfeife, passende Filter, Pfeifenreiniger und natürlich ein Stopfer. Allein dabei merkte man schon, wie groß das Interesse eigentlich war. Die Pfeifen wurden direkt in die Hand genommen, begutachtet, ausprobiert und natürlich kamen sofort die ersten Fragen auf.

Im Laufe des Abends sprachen wir über unterschiedliche Pfeifenarten, Materialien, Raucheigenschaften und die verschiedenen Grundrichtungen beim Pfeifentabak. Von dänisch-aromatischen Mischungen bis hin zu naturnahen Tabaken war alles dabei – allerdings ganz bewusst ohne die Teilnehmer mit zu viel Theorie zu erschlagen.

Mir war wichtig, dass der Abend nicht wie Unterricht wirkt.

Es sollte kein steifes Seminar werden, sondern eher ein gemeinsamer Einstieg in eine Genusskultur, die viele zwar spannend finden, an die sich aber nur wenige wirklich herantrauen.

Besonders schnell stellte sich allerdings heraus, wo bei fast allen die größte Unsicherheit lag:
beim Stopfen der Pfeife.

Ehrlich gesagt überrascht mich das überhaupt nicht. Von außen sieht das immer unglaublich einfach aus – ein bisschen Tabak rein und anzünden. In der Praxis merkt man dann aber schnell, dass hier die kleinen Feinheiten liegen.

Mal zu locker, mal zu fest, mal kaum Zug, mal zu viel Luft – und zwischendurch immer wieder dieses typische Anfänger-Gesicht:
„Warum funktioniert das bei mir nicht?“ 

Aber dafür war der Abend ja da.

Wir haben gemeinsam gestopft, korrigiert, neu angezündet, wieder probiert und irgendwann lief es bei allen Teilnehmern ganz ordentlich. Diese kleinen Erfolgsmomente machen solche Abende am Ende aus. Wenn man merkt, wie aus anfänglicher Unsicherheit langsam echter Genuss wird.

Natürlich ging es auch um typische Anfängerfragen:
Warum wird die Pfeife heiß?
Warum geht sie ständig aus?
Muss man inhalieren?
Wie reinigt man eigentlich richtig?
Und wie lagert man Pfeifentabak sinnvoll?

Es wurde viel gefragt, viel erklärt und vor allem viel ausprobiert. Genau so hatte ich mir den Abend vorgestellt.

Besonders schön fand ich, dass sich im Laufe des Abends sogar noch weitere pfeifenbegeisterte Gäste zu uns gesellten. Dadurch entwickelte sich der eigentliche Einsteigerkurs irgendwann fast von selbst zu einem kleinen Pfeifenstammtisch. Erfahrungen wurden ausgetauscht, Pfeifen herumgereicht, Tabake besprochen und plötzlich spielte die Uhr überhaupt keine Rolle mehr.

Eigentlich sollte der Kurs nach etwa zwei Stunden vorbei sein.

War er natürlich nicht.

Und wahrscheinlich ist genau das das schönste Zeichen dafür, dass der Abend funktioniert hat.

Für mich persönlich war dieser Pfeifenraucher Einsteigerkurs ein voller Erfolg. Nicht, weil am Ende jeder perfekt stopfen konnte oder sofort zum Pfeifenprofi geworden ist. Sondern weil man gemerkt hat, wie viel Interesse an dieser entschleunigten Art des Genießens eigentlich noch vorhanden ist.

Man muss den Leuten nur einmal zeigen, dass Pfeiferauchen keine Wissenschaft sein muss.

Und ich bin ziemlich sicher:
Das war nicht der letzte Abend dieser Art.

Bleibt rauchig! Sven

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Zigarrenkegeln, die Dritte

Zigarrenkegeln

ein Abend zwischen Neuner, Honduras und ner ordentlichen Portion Kneipencharme

Man braucht manchmal gar nicht viel für einen richtig guten Abend: ein paar gute Leute, vernünftige Zigarren, kaltes Bier und eine Kegelbahn.
Genau so war’s gestern beim Bornholmer Zigarrenkegeln.

14 Aficionados, eine Kegelbahn irgendwo im Prenzlauer Berg, und dieser ganz eigene Mix aus Ehrgeiz und Gelassenheit, den man nur beim Kegeln hinbekommt. Start war um 18 Uhr – und wie so oft ging es erstmal entspannt los. Begrüßung, erste Gespräche, Zigarren auswählen, Feuerzeuge klicken. Man kennt sich, man freut sich, man ist direkt drin.

Flor de Copan – Honduras auf der Bahn

Geraucht wurden an dem Abend Zigarren aus der Flor de Copan Linea Puro. Für alle, die sie noch nicht kennen: Honduras durch und durch, sauber verarbeitet, eher auf der zugänglichen Seite, aber mit genug Charakter, um nicht langweilig zu werden. Genau richtig für so einen Abend, bei dem man sich bewegt, lacht und nebenbei trotzdem bewusst rauchen will.

Präsentiert wurde das Ganze von Hendrik Müller von der 5th Avenue Products Trading GmbH – wer ihn schon mal erlebt hat, weiß: Das wird gut!

Kein steifer Vortrag, kein runtergerattertes Faktenblatt. Eher ein fließender Übergang aus Gesprächen, Fragen, Antworten und zwischendurch immer wieder kleinen Einblicken in die Welt hinter der Zigarre. Tabakanbau, Verarbeitung, Lagerung – alles dabei, aber nie belehrend. Sondern so, dass man gern zuhört. Und auch mal nachfragt.

Und genau das wurde auch gemacht.

Kegeln mit Ambitionen (und Konsequenzen)

Parallel dazu lief natürlich das, worum es beim Zigarrenkegeln eigentlich geht: die Kugel.

Und da wurde es dann relativ schnell… sagen wir mal: ambitioniert.

Manche gehen das locker an, andere entwickeln innerhalb von zwei Würfen einen sportlichen Ehrgeiz, als ginge es um die Vereinsmeisterschaft. Beides war vertreten – und genau diese Mischung macht’s aus.

Besonders schön: die Neuner.

Davon gab es gestern tatsächlich drei bis vier Stück. Und wie es sich gehört, bleibt das nicht folgenlos. Jeder Neuner wurde mit einer Runde „Kurze“ belohnt – angekündigt durch das feierliche Läuten einer Glocke.

Es wird gegrinst, kommentiert, manchmal auch ein bisschen gefeiert. Und dann geht’s weiter.

Einfach, ehrlich, gut.

Zwischen Rauch und Resonanz

Was den Abend besonders gemacht hat, war diese entspannte Selbstverständlichkeit. Niemand musste irgendwem etwas beweisen. Wer Fragen hatte, hat sie gestellt. Wer einfach nur rauchen und spielen wollte, hat genau das gemacht.

Die Zigarren liefen konstant gut durch den Abend, das Bier sowieso, und die Gespräche haben sich von selbst entwickelt. Mal ging’s um Zigarren, mal um Reisen, mal komplett woanders hin. Genau so soll es sein.

Und Hendrik mittendrin, immer ansprechbar, immer mit einem offenen Ohr und der passenden Antwort – mal fachlich, mal mit einem kleinen Augenzwinkern. Dazu die ein oder andere Anekdote zum Tabakanbau, zur Fertigung und zur Lagerung von Premium-Zigarren.

Das war kein „Programmpunkt“. Das war einfach Teil des Abends.

Vier Stunden, die schneller vorbei waren als gedacht

Offiziell lief das Kegeln von 18 bis 22 Uhr. Inoffiziell war danach natürlich noch lange nicht Schluss.

Wie das eben so ist: Man bleibt noch sitzen, bestellt noch ein Getränk, zündet vielleicht noch eine zweite (oder dritte) an, quatscht weiter. Keiner hat auf die Uhr geschaut – genau das ist meistens das beste Zeichen.

Am Ende war es das, was wir uns von diesem Format erhoffen: ein uriger, ehrlicher Berliner Kneipenabend mit sportlichem Einschlag. Nicht geschniegelt, sondern echt.

Danke, wo Danke hingehört

Ein großes Dankeschön an Hendrik Müller und die 5th Avenue Products Trading GmbH für die Unterstützung und die entspannte, gleichzeitig informative Präsentation. Das passt einfach jedes Mal.

Danke auch an Henning Grote, der den Abend in starken Bildern festgehalten hat. Gerade bei solchen Formaten ist es Gold wert, wenn jemand das Geschehen unaufdringlich einfängt und die Stimmung später wieder greifbar macht.

Und natürlich: Danke an alle, die da waren.

14 Leute, die Bock hatten – auf Zigarren, aufs Kegeln und auf genau so einen Abend. Ohne euch funktioniert das Ganze nicht.

Und wie geht’s weiter?

Ganz einfach: Wir machen das wieder.

Der nächste Termin steht schon fest – 16. Oktober 2026.

Gleicher Spirit, gleiche Idee, vielleicht wieder ein paar Neuner (mit Glocke, versteht sich). Wer gestern dabei war, weiß, was ihn erwartet. Und wer nicht – der sollte sich das definitiv mal anschauen.

Wir freuen uns drauf.

Und ein ganz persönliches Fazit von mir:
Ich merke heute jeden einzelnen Wurf. Der Muskelkater ist real – aber genau so soll’s sein. Zeigt ja nur, dass es ein guter Abend war. Danke euch allen dafür. 

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The Golden Circle

The Golden Circle

The Golden Circle

Ein Abend, der alles zusammengebracht hat

Vergangenen Samstag durften wir wieder zu The Golden Circle im Van der Valk Hotel Berlin-Brandenburg einladen – gemeinsam mit Krøhan & Bress. Ein Abend, der genau das geliefert hat, was wir uns erhofft hatten: starke Produkte, ehrliche Gespräche und eine Atmosphäre, die trägt.

Früher Start, klare Idee

Noch bevor der erste Gast eingetroffen ist, standen wir schon vor dem Hotel: Dirk Draheim, Merten Krøhan und ich. Ein kurzer Moment in der Sonne, ein letzter Abgleich – und dann rein ins Geschehen.

Aufbau, Abstimmung, Gläser, Zigarren, Spirituosen. Jeder Handgriff sitzt irgendwann einfach. Und trotzdem ist es jedes Mal wieder dieser kleine Fokus vor dem Start.

Ankommen mit Wirkung

Schon der Weg in die Havana Bar hatte an diesem Abend etwas Besonderes. Dirk hatte ein großes Display von Padrón Cigars dabei – präsent, aber genau richtig dosiert.

Man hat sofort gespürt: Das wird heute kein „normales“ Tasting.

Begrüßung – anders als sonst

Gegen 18 Uhr waren die meisten Plätze besetzt, die Gespräche liefen bereits. Zeit für die Begrüßung.

Heiko war diesmal nicht vor Ort – sondern auf Reisen. Aber wie man ihn kennt, hat er sich trotzdem eingebracht. Per Videobotschaft. Und nicht irgendwoher, sondern direkt von den Feldern bei Padrón Cigars.

Ein starker Moment, der sofort für Aufmerksamkeit gesorgt hat.

Der Ablauf – bewusst anders gedacht

Was diesen Abend besonders gemacht hat, war die Dramaturgie.

Nicht erst Essen und dann Genuss – sondern parallel. Die Zigarren liefen den gesamten Abend über, wurden begleitet, ergänzt, weitergedacht. Kein „jetzt rauchen wir“, kein „jetzt trinken wir“ – alles ist ineinander geflossen.

Die Struktur war klar:
Ein Glas, ein Gang.

Jeder Whisky wurde bewusst vorgestellt, verkostet – und direkt im Anschluss folgte der passende Gang aus der Küche. So konnte man das Pairing nicht nur theoretisch verstehen, sondern unmittelbar erleben.

Der Einstieg

Wir starteten mit der Padron Classic Maduro Corticos – kompakt, direkt, mit klassischen Maduro-Noten: Erde, Kaffee, eine leichte Süße.

Im Glas dazu der Singleton 18 Jahre. Rund, weich, elegant. Genau der richtige Einstieg, um den Gaumen zu öffnen, ohne ihn zu überfordern.

Kurz danach folgte das erste kulinarische Statement – das Amuse-Bouche. Und sofort wurde klar: Hier ist nichts zufällig kombiniert.

Steigerung mit Gefühl

Mit der Padron 1964 Anniversary Series Classic Exclusivo Toro wurde es dann deutlich komplexer. Gereifte Tabake, box-pressed, viel Tiefe und Struktur.

Dazu der Johnnie Walker Blue Label – weich, vielschichtig, mit dieser typischen Balance aus Rauch, Süße und Eleganz.

Direkt im Anschluss kamen die nächsten Gänge aus der Küche – und man hat gemerkt, wie sich alles gegenseitig trägt. Kein Bruch, kein Stilwechsel, sondern ein sauberer Übergang.

Tiefe und Charakter

Im weiteren Verlauf wurde es intensiver.

Die Padron 1964 Anniversary Series Maduro Exclusivo Toro brachte nochmal mehr Tiefe ins Spiel – dunkler, kraftvoller, mit Noten von Schokolade, Erde und Röstaromen.

Im Glas dazu der Talisker Distillers Edition. Maritime Würze, Rauch, gepaart mit einer feinen Süße aus der Sherryfass-Nachreifung.

Und wieder: Glas, dann Gang.

Wachtel, Fisch, Fleisch – jeder Teller fügte sich nahtlos in das ein, was zuvor im Glas passiert ist.

Das Finale

Als viele schon dachten, der Abend würde langsam ausklingen, kam noch eine Überraschung.

Ein Lagavulin 16 Jahre zum Abschluss.

Kräftig, torfig, mit dieser markanten Tiefe, die im Raum stehen bleibt. Genau der richtige Schlusspunkt für einen Abend, der sich konsequent aufgebaut hat.

Begleitet vom Dessert – sauber abgestimmt, nicht zu süß, nicht zu schwer.

Küche & Service

Was das Ganze auf ein anderes Level gehoben hat, war die Leistung der Küche und des Service-Teams im Van der Valk Hotel.

Jeder Gang kam genau im richtigen Moment. Unaufdringlich serviert, präzise abgestimmt auf das, was gerade im Glas war.

Ein großes Dankeschön an Küche, Küchenchef und Service – das war handwerklich und organisatorisch richtig stark.

Die Stimmung im Raum

Mit rund 35 Gästen war der Raum voll – im besten Sinne.

Genug Nähe für Gespräche, genug Bewegung für Dynamik. Die Zigarren qualmten, die Kulinarik wurde diskutiert, Eindrücke wurden geteilt.

So entsteht ein Abend, der nicht nur konsumiert wird, sondern in Erinnerung bleibt.

Ein großes Dankeschön geht an:

Und auch wenn Heiko nicht vor Ort war – präsenter hätte er kaum sein können.

Fazit

The Golden Circle funktioniert genau dann, wenn alles ineinandergreift.

Zigarre, Glas, Teller.
Gespräch, Atmosphäre, Timing.

Am Samstag war das der Fall.

Und ja – wir waren voll.

Der Raum.
Und die Mägen.

Schlusswort

Zum Abschluss bleibt vor allem eines: Dankbarkeit.

Dafür, dass es noch Orte gibt, an denen genau solche Abende möglich sind. Orte, an denen man sich Zeit nimmt. Für Gespräche, für Details, für das, was wir alle an dieser Kultur schätzen.

Und ja – auch dafür, dass wir das gemeinsam erleben dürfen. Nicht selbstverständlich.

In diesem Sinne:
Vielen Dank an alle, die dabei waren – und an alle, die solche Abende möglich machen.

Beste Grüße
Sven

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5. Berliner Apotheken-Smoke

5. Berliner Apotheken-Smoke

Apotheken-Smoke: Ein genussvoller Saisonabschluss in der Apothekenbar

Manchmal merkt man schon beim Betreten einer Location, dass es ein guter Abend wird. So war es auch beim letzten Apotheken-Smoke vor der Sommerpause in der Apothekenbar. Gegen 18 Uhr füllte sich die Bar langsam mit vertrauten Gesichtern und neuen Gästen.

Rund 30 Aficionados fanden sich ein, die Atmosphäre war locker, die Gespräche lebendig und die ersten Zigarren wurden angeschnitten. Ein Montagabend kann manchmal träge sein – hier war davon nichts zu spüren. Stattdessen entwickelte sich schnell diese besondere Mischung aus Gelassenheit, Neugier und guter Gesellschaft, die unsere Abende in der Apothekenbar auszeichnet.

Zwei Zigarren, die den Abend geprägt haben

Für diesen Abend hatten wir einen starken Zigarrenpartner an unserer Seite: Villiger. Begleitet wurden wir dabei von Felix Wallenhorst, der mit viel Charme, Humor und Fachwissen durch den Abend führte.

Im Mittelpunkt standen zwei Zigarren aus dem Villiger-Portfolio:

  • La Capitana – Robusto

  • La Libertad – Gordito

Beide Formate kamen bei den Gästen ausgesprochen gut an. Während die La Capitana Robusto mit ihrer angenehmen Balance und Zugänglichkeit überzeugte, sorgte die La Libertad Gordito mit ihrem etwas kraftvolleren Auftritt für spannende Gespräche an den Tischen.

Was uns besonders gefreut hat: Die Begeisterung blieb nicht nur beim Rauchen vor Ort. Im Anschluss wurde auch noch ordentlich eingekauft – einige Humidore dürften nach diesem Abend ein gutes Stück voller geworden sein.

Felix verstand es dabei wunderbar, Hintergrundwissen zu vermitteln, ohne dass der Abend jemals den Charakter eines klassischen Vortrags bekam. Stattdessen entstanden immer wieder kleine Gesprächsrunden, Fragen wurden direkt beantwortet, Erfahrungen ausgetauscht und Anekdoten erzählt. Genau diese Nähe macht solche Abende besonders.

Cocktails, die den Abend perfekt begleitet haben

Ein Apotheken-Smoke wäre allerdings nicht das, was er ist, ohne die Bar selbst. Hikmet und sein Team sorgten wie immer dafür, dass auch im Glas keine Wünsche offenblieben.

Besonders hervorheben möchten wir an diesem Abend die Cocktails der Apothekenbar. Sie sind längst ein fester Bestandteil der Veranstaltung und passen erstaunlich gut zu Zigarren – gerade wenn sie mit so viel Liebe zum Detail gemixt werden.

Was uns diesmal besonders aufgefallen ist: die alkoholfreien Varianten. Immerhin war es ein Montagabend, und viele Gäste mussten am nächsten Morgen wieder früh raus. Umso schöner, dass die alkoholfreien Drinks nicht einfach nur eine Alternative waren, sondern echte Highlights.

Frisch, aromatisch und kreativ gemixt – genau die Art von Begleitung, die eine gute Zigarre verdient. Man merkte schnell: Hier wird nicht einfach etwas zusammengeschüttet, sondern mit echter Barkultur gearbeitet.

Gute Gespräche, entspannte Atmosphäre

Mit zunehmender Dauer entwickelte sich der Abend immer mehr zu dem, was wir am Apotheken-Smoke so schätzen: ein Ort für Begegnungen.

An den Tischen wurde diskutiert, gelacht und gefachsimpelt. Alte Bekannte trafen sich wieder, neue Kontakte entstanden, und immer wieder wechselten die Gesprächspartner. Zigarren sind eben nicht nur ein Genussmittel – sie sind auch ein wunderbarer Gesprächsanlass.

Was uns besonders gefallen hat, war die harmonische Stimmung unter den Gästen. Kein lautes Event, kein überinszeniertes Programm – sondern einfach Menschen, die gemeinsam einen schönen Abend verbringen.

Ein offizielles Ende – und ein inoffizielles

Offiziell sollte der Abend gegen 23 Uhr enden. Doch wie das bei guten Zigarrenabenden so ist: Ganz so genau nimmt man es mit der Uhr dann doch nicht.

Während sich ein Teil der Gäste langsam verabschiedete, saß ein Tisch noch gemütlich beisammen, rauchte die letzten Züge und ließ den Abend entspannt ausklingen. Genau solche Momente sind es, die zeigen, dass ein Event wirklich gelungen ist.

Wenn niemand gehen möchte, hat man offensichtlich vieles richtig gemacht.

Dank an alle, die diesen Abend möglich gemacht haben

Ein solcher Abend entsteht nicht von allein – viele Menschen tragen dazu bei.

Unser besonderer Dank geht an Felix Wallenhorst, der den Abend mit seiner offenen Art und seinem großen Wissen über Zigarren zu einem echten Erlebnis gemacht hat. Ebenso danken wir Villiger für die Unterstützung und Zusammenarbeit.

Ein großes Dankeschön auch an Hikmet und das gesamte Team der Apothekenbar, die uns immer wieder mit offenen Armen empfangen und mit großartigen Drinks versorgen.

Nicht zu vergessen: Henning Grote, der mit seinen Fotos die Stimmung des Abends perfekt eingefangen hat.

Und natürlich danken wir allen Gästen, die dabei waren. Ohne euch wäre der Apotheken-Smoke nicht das, was er ist.

Sommerpause – aber nicht das Ende

Mit diesem Abend verabschiedet sich der Apotheken-Smoke erst einmal in die Sommerpause. Nach vielen schönen Veranstaltungen war es ein würdiger Abschluss dieser Runde.

Ganz still wird es aber vermutlich nicht bleiben. Wir spielen bereits mit einigen Ideen für zukünftige Formate und besondere Abende in der Apothekenbar.

Mehr verraten wir noch nicht – aber wer schon einmal dabei war, weiß: Es lohnt sich, dran zu bleiben.

Bis dahin sagen wir: Danke für diesen großartigen Abend.

Und wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

Euer Sven

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Arbeiten bei Tabakfreund?

Warum wir wachsen – und dich im Team haben wollen

Berlin ist voll von Shops, Kiosken und Verkaufsflächen.

Aber ein Fachgeschäft wie Tabakfreund ist anders.

Wir stehen für ein anspruchsvolles Sortiment, klare Abläufe und Beratung, die diesen Namen verdient. Unsere Stammkunden kommen nicht zufällig – sie kommen, weil sie Qualität, Struktur und Verlässlichkeit erwarten.

Und genau so arbeiten wir auch intern.

Was viele nicht sehen: Hinter unserem Tagesgeschäft steckt eine lebendige Genusskultur. Wir veranstalten regelmäßig Events rund um Zigarren, Spirituosen und ausgewählte Produkte aus unserem Sortiment – Tastings, Themenabende, besondere Gäste, exklusive Formate. Unsere Mitarbeiter haben dazu selbstverständlich freien Zugang. Wer bei uns arbeitet, verkauft nicht nur Produkte, sondern versteht, was dahintersteht.

Verkauf ist bei uns kein Nebenjob.

Es ist Verantwortung. Es ist Kommunikation. Es ist Handwerk.

Wenn du Lust auf einen Job hast, der dich fordert, dir Sicherheit gibt und dich gleichzeitig Teil einer echten Berliner Fachhandelsmarke werden lässt, dann lies weiter.

Worum es geht:

Position: Verkäufer (m/w/d) – Tabakwaren, Spirituosen, Lotto & Presse

Standorte: Berlin – Prenzlauer Berg & Pankow

Umfang: Vollzeit (35–40 Stunden pro Woche)

Anstellung: Unbefristet

Deine Aufgaben:

  • Fachkundige Beratung und aktiver Verkauf

  • Souveräne Kassenführung und verantwortlicher Umgang mit Bargeld

  • Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben (insbesondere Jugendschutz)

  • Strukturierte Warenpflege und saubere Präsentation

  • Mitarbeit im Schichtsystem (Früh-, Mittel-, Spätschicht)

Was wir zwingend erwarten:

  • Deutschkenntnisse auf Muttersprachlerniveau in Wort und Schrift

  • Sicheres, gepflegtes Auftreten

  • Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit sensiblen Produkten

  • Pünktlichkeit

  • Absolute Zuverlässigkeit

  • Klare, verbindliche Verfügbarkeit

Erfahrung im Einzelhandel ist von Vorteil – entscheidend sind Professionalität und Lernbereitschaft.

Was wir bieten:

  • Unbefristete Anstellung in einem stabilen Berliner Unternehmen

  • Klare Strukturen und feste Ansprechpartner

  • Gründliche Einarbeitung

  • Faire Bezahlung

  • Ein eingespieltes Team mit klarer Kommunikation

  • Freien Zugang zu unseren hauseigenen Events und Produktveranstaltungen

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Wieder Montag. Wieder Apotheken-Smoke. Wieder großartig.

4. Apotheken-Smoke – ein Montagabend, der wieder gezeigt hat, warum wir diese Abende lieben

Manchmal sind es genau diese Abende, die uns wieder daran erinnern, warum wir das alles machen. Gestern war so ein Abend. Der 4. Apotheken-Smoke liegt hinter uns – und einmal mehr hat sich gezeigt, dass Genuss, gute Gespräche und die richtigen Menschen zur richtigen Zeit einen Montagabend in etwas Besonderes verwandeln können.

Zum vierten Mal trafen wir uns mit Aficionados und Freunden zum außergewöhnlichen After-Work-Smoke in der Apothekenbar am Mariannenplatz in Berlin-Kreuzberg. Eine Location, die an diesen Abenden nur für uns die Türen öffnet und damit schon beim Ankommen dieses Gefühl erzeugt: Heute ist nicht Alltag, heute ist Apotheken-Smoke.

Eine vertraute Atmosphäre – und trotzdem jedes Mal anders

Rund 25 Gäste waren diesmal dabei. Eine Größe, die wir sehr mögen: überschaubar, persönlich, nahbar. Man kennt sich, kommt ins Gespräch, sitzt nicht anonym nebeneinander. Die Apothekenbar zeigte sich wieder von ihrer urigen, gemütlichen Seite – gedämpftes Licht, Holz, Flaschen, Ecken mit Geschichte. Genau der richtige Rahmen für einen entspannten Montagabend, der bewusst kein klassisches Tasting sein will, sondern ein gemeinsamer Smoke.

Was uns immer wieder freut: Viele Gesichter sehen wir nicht zum ersten Mal, gleichzeitig stoßen immer wieder neue Gäste dazu. Diese Mischung sorgt für Dynamik, für neue Gespräche und dafür, dass der Abend lebt, ohne unruhig zu werden.

Alkoholfreie Cocktails – eine Überraschung mit viel Resonanz

Eine Besonderheit gab es diesmal hinter der Bar. Das Team der Apothekenbar hatte sich für den 4. Apotheken-Smoke eine Auswahl alkoholfreier Cocktails einfallen lassen – bewusst abgestimmt auf Zigarre und Abend. Keine Notlösung, kein „auch noch auf der Karte“, sondern echte, durchdachte Drinks.

Und das wurde auch angenommen. Die alkoholfreien Varianten wurden neugierig bestellt, probiert, verglichen – und immer wieder nachgeordert. Viele Gäste waren ehrlich überrascht, wie gut diese Kombinationen zur Zigarre funktioniert haben.

Auf der Karte standen:

Non-Alcoholic Whisky Sour
Non-alcoholic Whisky, frischer Zitronensaft, Zuckersirup, Eiweiß

Non-Alcoholic Negroni
Non-alcoholic Gin, non-alcoholic Campari, Cranberrysaft

Matcha Collins
Non-alcoholic Gin, Apfelsaft, frischer Zitronensaft, Zuckersirup, Matcha, Tonic Water

Raspberry Virgin Mojito
Himbeeren, frischer Zitronensaft, Soda

Gerade der Whisky Sour und der alkoholfreie Negroni wurden viel diskutiert – spannend, komplex, erwachsen. Für uns ein schönes Zeichen, dass Genuss längst nicht mehr zwingend Alkohol braucht, um Tiefe und Charakter zu haben.

Zwei Zigarren, zwei Highlights

Wie immer haben wir an diesem Abend zwei Zigarren gemeinsam genossen, die direkt vom Importeur selbst vorgestellt wurden. Auf dem Programm standen:

Dos Amigos 87 im Robusto-Format
– eine Montes-Zigarre im Double-Toro-Format

Allein diese Kombination sorgte schon im Vorfeld für gespannte Erwartung. Besonders gefreut hat uns, dass Jordi Llorens-Carrió und sein Freund aus Kindheitstagen, Isidre Pineda – die beiden „Dos Amigos“, die hinter der Marke stehen – persönlich anwesend waren.

Am selben Tag noch aus Barcelona angereist, nahmen sie sich die Zeit, ihre Geschichte zu erzählen: Wie aus einer Freundschaft eine gemeinsame Idee wurde, wie Dos Amigos entstanden ist, was ihnen bei ihren Zigarren wichtig ist und warum bestimmte Tabake, Formate und Reifezeiten bewusst so gewählt wurden.

Diese persönlichen Einblicke sind es, die solche Abende tragen. Keine Marketingfolien, keine einstudierten Vorträge – sondern echte Geschichten, echte Leidenschaft und die Bereitschaft, Fragen zu beantworten und ins Gespräch zu gehen.

Begeisterung, die man spüren konnte

Beide Zigarren wurden von den Gästen fast schon gefeiert. Es wurde probiert, verglichen, diskutiert. Aromen wurden beschrieben, Unterschiede herausgearbeitet, Eindrücke geteilt. Genau so wünschen wir uns das: keine stille Verkostung, sondern ein lebendiger Austausch.

Besonders schön war zu beobachten, wie sich Gespräche über Zigarren mit Gesprächen über Reisen, Barcelona, Tabakherkunft und persönliche Rauchgewohnheiten vermischten. Der Apotheken-Smoke lebt davon, dass niemand „durchmoderiert“ wird, sondern der Abend seinen eigenen Rhythmus findet.

Ein Montag, der sich nicht wie ein Montag anfühlte

Wir starteten gegen 18 Uhr – klassisch After-Work. Gegen 23:30 Uhr machten sich die letzten Gäste auf den Heimweg durch die eisig kalte Berliner Winternacht. Dass an diesem Tag der öffentliche Nahverkehr bestreikt wurde, spielte am Ende kaum eine Rolle.

Trotz aller Umstände waren so viele gut gelaunte, entspannte und herzliche Gäste da. Das zeigt uns jedes Mal aufs Neue, wie sehr diese Abende geschätzt werden – und dass Genuss, Gemeinschaft und ein bisschen Entschleunigung gerade an einem Montag einen besonderen Wert haben.

Dankbarkeit und Vorfreude

Für uns war der 4. Apotheken-Smoke wieder ein ganz besonderer Abend. Ein Abend, der von Atmosphäre, Offenheit und echter Begeisterung getragen wurde. Ein großes Dankeschön an das Team der Apothekenbar für die großartige Gastfreundschaft und die kreativen alkoholfreien Cocktails. Ebenso ein herzliches Dankeschön an Jordi und Isidre für ihre Zeit, ihre Geschichten und ihre Zigarren.

Und natürlich danke an alle Gäste, die diesen Abend mit Leben gefüllt haben.

Ein großes Dankeschön auch an Henning für die tollen Bilder.

Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Apotheken-Smoke. Denn wenn eines sicher ist, dann das: Der Montag kann mehr, als man ihm zutraut.

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Kautabak, Snus & Nikotinbeutel – Rechtslage und Praxis in Deutschland

Kautabak

Zur Situation von Kautabak, Snus und Nikotinbeuteln im deutschen Einzelhandel

Wer sich in Deutschland beruflich mit dem Verkauf von Tabak- und Nikotinprodukten beschäftigt, erlebt seit Jahren eine wachsende Diskrepanz zwischen geltender Rechtslage, behördlicher Praxis und der tatsächlichen Nachfrage der Kundschaft. Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung im Umgang mit Kautabak, Snus und tabakfreien Nikotinbeuteln.

Dieser Beitrag beschreibt die Situation aus Sicht des stationären Einzelhandels. Er ersetzt keine medizinische Beratung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ziel ist es, bestehende rechtliche Rahmenbedingungen, praktische Erfahrungen und erkennbare Widersprüche sachlich darzustellen.

Rechtliche Ausgangslage: Differenzierung ist zwingend erforderlich

Kautabak ist in Deutschland verkehrsfähig

Kautabak fällt in Deutschland unter die regulären Tabakerzeugnisse. Er ist kein Tabakerzeugnis zum oralen Gebrauch im Sinne des Verbots nach § 11 TabakerzG, sofern er die dort genannten Tatbestandsmerkmale nicht erfüllt.

Verkehrsfähiger Kautabak unterliegt:
• der Tabaksteuer,
• der Pflicht zur Produktregistrierung,
• dem EU-weiten Track-and-Trace-System,
• den vorgeschriebenen deutschen Warnhinweisen,
• sowie der lebensmittelrechtlichen Überwachung.

Diese Einordnung ist nicht neu, sondern wird durch mehrere rechtsgutachterliche Stellungnahmen, Laborberichte und gerichtliche Entscheidungen gestützt, unter anderem durch das Hamburgische Oberverwaltungsgericht. In den Gutachten wird ausdrücklich festgestellt, dass bestimmte Kautabakprodukte die Voraussetzungen des gesetzlichen Verbots nicht erfüllen und daher rechtmäßig in Verkehr gebracht werden dürfen .

Snus und tabakfreie Nikotinbeutel

Snus unterliegt in Deutschland weiterhin dem Verbot für Tabakerzeugnisse zum oralen Gebrauch, mit der bekannten Ausnahme Schwedens innerhalb der EU. Tabakfreie Nikotinbeutel werden rechtlich uneinheitlich eingeordnet, obwohl sie keinen Tabak enthalten. Auch hier erfolgt die Bewertung regelmäßig unter Verweis auf gesundheitliche Unsicherheiten.

Steuerbanderole bei Kautabak: Ein häufiges Missverständnis

Ein Punkt, der in der behördlichen Praxis regelmäßig für Irritationen sorgt, ist das Fehlen einer klassischen Steuerbanderole auf bestimmten Kautabakprodukten. Tatsächlich ist eine solche Banderole jedoch nicht für jedes Tabakerzeugnis zwingend vorgeschrieben.

Kautabak wird in Deutschland nach Gewicht besteuert. Die Tabaksteuer wird in diesen Fällen regelmäßig auf Ebene des Herstellers oder Importeurs ordnungsgemäß angemeldet und abgeführt. Der Steuernachweis erfolgt dabei nicht zwingend über eine sichtbare Steuerbanderole auf der einzelnen Dose, sondern über die steuerrechtliche Anmeldung des Produkts sowie über das EU-weite Track-and-Trace-System.

Verkehrsfähiger Kautabak weist daher typischerweise:

  • die vorgeschriebenen deutschen Warnhinweise,

  • ein Sicherheits- bzw. Manipulationssiegel,

  • sowie einen Track-and-Trace-Code

    auf, ohne zwingend eine klassische Steuerbanderole zu tragen.

Das Fehlen einer solchen Banderole stellt keinen Hinweis auf fehlende Steuerabführung oder mangelnde Verkehrsfähigkeit dar. Gleichwohl zeigt die Praxis, dass insbesondere auf lokaler Ebene teilweise Maßstäbe aus dem Zigarettenbereich auf andere Tabakprodukte übertragen werden. Dies führt zu Missverständnissen, obwohl die steuer- und tabakrechtliche Systematik eine andere ist.

Verwaltungspraxis: Uneinheitlich und schwer vorhersehbar

Aus Sicht des Einzelhandels liegt das Kernproblem weniger im Gesetz selbst als in dessen Anwendung. Identische Produkte werden je nach Bundesland unterschiedlich bewertet – teilweise sogar innerhalb desselben Bundeslandes.

In der Praxis kommt es vor, dass Produkte beanstandet oder beschlagnahmt werden, obwohl:

  • sie korrekt versteuert sind,

  • eine ordnungsgemäße Produktkennzeichnung aufweisen,

  • im Track-and-Trace-System registriert sind,

  • und rechtsgutachterliche Stellungnahmen zur Verkehrsfähigkeit vorliegen.

Dabei entsteht der Eindruck, dass vorhandene Gutachten, Laboranalysen und gerichtliche Entscheidungen nicht immer in die Bewertung einbezogen werden. Für den Handel führt dies zu erheblicher Rechtsunsicherheit, wirtschaftlichem Schaden und einem Vertrauensverlust in eine einheitliche Vollzugspraxis.

Gesundheitliche Einordnung: Relativ, nicht absolut

Behördliche Maßnahmen werden regelmäßig mit dem Hinweis auf fehlende oder unzureichende Studien zur gesundheitlichen Wirkung begründet. Diese Argumentation greift aus Sicht des Handels zu kurz.

Unstrittig ist:

  • Nikotin ist kein risikofreier Stoff.

  • Kein nikotinhaltiges Produkt ist gesundheitlich unbedenklich.

Ebenso unstrittig ist:

  • Die Zigarette stellt aufgrund der Verbrennung die gesundheitlich schädlichste legale Konsumform dar.

  • Ein Großteil der gesundheitlichen Schäden entsteht durch Rauch, Teer, Kohlenmonoxid und Feinstaub.

  • Orale Produkte verursachen keine Verbrennung und keine Inhalation.

Internationale Übersichtsarbeiten und epidemiologische Studien kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass rauchlose Tabakprodukte im Vergleich zur Zigarette mit einer deutlich geringeren Schadstoffexposition verbunden sind. Auch Laboranalysen zur Nikotinfreisetzung zeigen eine kontrollierte Aufnahme ohne Verbrennungsprodukte  .

Nachfrage im Markt: Alltag im Einzelhandel

Die Nachfrage nach rauchfreien Alternativen ist real und anhaltend. Viele Kunden suchen gezielt nach Produkten, um das Rauchen zu reduzieren oder ganz zu beenden. Für den Handel entsteht dadurch ein Spannungsfeld: Produkte mit geringerem Schadenspotenzial werden rechtlich problematisiert, während das gesundheitlich riskanteste Produkt weiterhin uneingeschränkt verfügbar bleibt.

Diese Situation ist für Kunden wie Händler schwer nachvollziehbar.

Fazit

Aus Sicht des Einzelhandels besteht Handlungsbedarf – nicht in Form neuer Verbote, sondern durch eine bundeseinheitliche, fachlich fundierte Anwendung des bestehenden Rechts.

Solange:

  • Zigaretten frei verkauft werden,

  • rechtmäßig versteuerter Kautabak dennoch beanstandet wird,

  • und rauchfreie Alternativen pauschal problematisiert werden,

bleibt der Eindruck bestehen, dass Regulierung nicht konsequent am tatsächlichen Gesundheitsrisiko ausgerichtet ist. Eine sachliche Neubewertung, die Unterschiede anerkennt und Rechtssicherheit schafft, wäre ein Gewinn für Verbraucher, Handel und letztlich auch für den Gesundheitsschutz.

Quellen & weiterführende Studien

Snus & rauchloser Tabak

Nikotinaufnahme / Pharmakokinetik

Nikotinbeutel

Recht

Hinweis / Disclaimer

Die Inhalte dieses Beitrags spiegeln ausschließlich unsere eigene Auffassung und Erfahrung als Einzelhändler wider. Sie stellen eine subjektive Einordnung der aktuellen Rechtslage, der behördlichen Praxis sowie der Marktsituation dar und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Allgemeingültigkeit.

Der Beitrag ersetzt weder eine rechtliche Beratung noch eine behördliche oder gerichtliche Entscheidung. Insbesondere stellen die dargestellten Inhalte keine verbindliche rechtliche Bewertung dar. Gesetzliche Regelungen, deren Auslegung sowie die Verwaltungspraxis können sich jederzeit ändern und regional unterschiedlich gehandhabt werden.

Für die rechtliche Beurteilung einzelner Produkte oder Sachverhalte sind ausschließlich die jeweils zuständigen Behörden und Gerichte maßgeblich.

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Der 2. Apotheken-Smoke

Rückblick: 2. Apotheken-Smoke

Ein entspannter Montagabend unter Gleichgesinnten

Der zweite Apotheken-Smoke liegt hinter uns – er hätte angenehmer kaum laufen können. Rund 20 Gäste nutzten den Montagabend, um in der Kreuzberger Bar gemeinsam eine Pause vom Alltag einzulegen. Die Atmosphäre war offen, warm und sofort auf einem guten Level. Drinks, Stimmung, Austausch – alles hat zusammengepasst.

Damit niemand lange auf die erste Glut warten musste, gab’s zur Begrüßung direkt eine Sobremesa Short Churchill. So konnten auch die frühen Gäste entspannt starten, während wir auf den Rest der Runde gewartet haben. Nach ein paar einleitenden Worten und der kurzen Vorstellung von Hikmet, dem Betreiber der Bar, sowie Jens Ramien von VCF begann der Abend dann ganz offiziell.

Was uns besonders gefreut hat: Die Gäste haben sich nicht nur an die Zigarren gehalten, sondern auch rege untereinander ausgetauscht. Genau diese Momente zeigen jedes Mal wieder, was Zigarren können – sie verbinden. Wir selbst sind im Laufe des Abends immer wieder von Tisch zu Tisch gegangen, haben Fragen beantwortet, ein bisschen Bar-Historie erzählt und geschaut, dass jeder gut versorgt ist. Die Drinks haben das Ganze angenehm abgerundet und passten sauber zu den Zigarren.

Als zweite Zigarre kam die Sobremesa Robusto Largo ins Spiel – und die fand richtig Anklang. Viele Gäste haben sich später noch ein paar Stücke für die kommenden Feiertage gesichert.

Gegen 23 Uhr löste sich der Abend langsam auf. Zurück blieb dieses runde Gefühl, das entsteht, wenn alles passt: gute Gespräche, stimmige Drinks, angenehme Leute und zwei starke Zigarren, die ihren Teil beigetragen haben.

Ein herzliches Dankeschön geht an Jens Ramien für seine Expertise, an die Apothekenbar für den großartigen Rahmen und die Drinks sowie an VCF, die den Abend möglich gemacht haben. Ohne euch wäre das Event nicht das gewesen, was es am Ende war. Ebenso bedanken wir uns bei Henning, der mit viel Ruhe und Blick fürs Detail fotografiert hat – dank ihm können wir den Abend auch im Nachhinein noch einmal aufleben lassen.

Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Apotheken-Smoke.

Euer Sven