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Wieder Montag. Wieder Apotheken-Smoke. Wieder großartig.

4. Apotheken-Smoke – ein Montagabend, der wieder gezeigt hat, warum wir diese Abende lieben

Manchmal sind es genau diese Abende, die uns wieder daran erinnern, warum wir das alles machen. Gestern war so ein Abend. Der 4. Apotheken-Smoke liegt hinter uns – und einmal mehr hat sich gezeigt, dass Genuss, gute Gespräche und die richtigen Menschen zur richtigen Zeit einen Montagabend in etwas Besonderes verwandeln können.

Zum vierten Mal trafen wir uns mit Aficionados und Freunden zum außergewöhnlichen After-Work-Smoke in der Apothekenbar am Mariannenplatz in Berlin-Kreuzberg. Eine Location, die an diesen Abenden nur für uns die Türen öffnet und damit schon beim Ankommen dieses Gefühl erzeugt: Heute ist nicht Alltag, heute ist Apotheken-Smoke.

Eine vertraute Atmosphäre – und trotzdem jedes Mal anders

Rund 25 Gäste waren diesmal dabei. Eine Größe, die wir sehr mögen: überschaubar, persönlich, nahbar. Man kennt sich, kommt ins Gespräch, sitzt nicht anonym nebeneinander. Die Apothekenbar zeigte sich wieder von ihrer urigen, gemütlichen Seite – gedämpftes Licht, Holz, Flaschen, Ecken mit Geschichte. Genau der richtige Rahmen für einen entspannten Montagabend, der bewusst kein klassisches Tasting sein will, sondern ein gemeinsamer Smoke.

Was uns immer wieder freut: Viele Gesichter sehen wir nicht zum ersten Mal, gleichzeitig stoßen immer wieder neue Gäste dazu. Diese Mischung sorgt für Dynamik, für neue Gespräche und dafür, dass der Abend lebt, ohne unruhig zu werden.

Alkoholfreie Cocktails – eine Überraschung mit viel Resonanz

Eine Besonderheit gab es diesmal hinter der Bar. Das Team der Apothekenbar hatte sich für den 4. Apotheken-Smoke eine Auswahl alkoholfreier Cocktails einfallen lassen – bewusst abgestimmt auf Zigarre und Abend. Keine Notlösung, kein „auch noch auf der Karte“, sondern echte, durchdachte Drinks.

Und das wurde auch angenommen. Die alkoholfreien Varianten wurden neugierig bestellt, probiert, verglichen – und immer wieder nachgeordert. Viele Gäste waren ehrlich überrascht, wie gut diese Kombinationen zur Zigarre funktioniert haben.

Auf der Karte standen:

Non-Alcoholic Whisky Sour
Non-alcoholic Whisky, frischer Zitronensaft, Zuckersirup, Eiweiß

Non-Alcoholic Negroni
Non-alcoholic Gin, non-alcoholic Campari, Cranberrysaft

Matcha Collins
Non-alcoholic Gin, Apfelsaft, frischer Zitronensaft, Zuckersirup, Matcha, Tonic Water

Raspberry Virgin Mojito
Himbeeren, frischer Zitronensaft, Soda

Gerade der Whisky Sour und der alkoholfreie Negroni wurden viel diskutiert – spannend, komplex, erwachsen. Für uns ein schönes Zeichen, dass Genuss längst nicht mehr zwingend Alkohol braucht, um Tiefe und Charakter zu haben.

Zwei Zigarren, zwei Highlights

Wie immer haben wir an diesem Abend zwei Zigarren gemeinsam genossen, die direkt vom Importeur selbst vorgestellt wurden. Auf dem Programm standen:

Dos Amigos 87 im Robusto-Format
– eine Montes-Zigarre im Double-Toro-Format

Allein diese Kombination sorgte schon im Vorfeld für gespannte Erwartung. Besonders gefreut hat uns, dass Jordi Llorens-Carrió und sein Freund aus Kindheitstagen, Isidre Pineda – die beiden „Dos Amigos“, die hinter der Marke stehen – persönlich anwesend waren.

Am selben Tag noch aus Barcelona angereist, nahmen sie sich die Zeit, ihre Geschichte zu erzählen: Wie aus einer Freundschaft eine gemeinsame Idee wurde, wie Dos Amigos entstanden ist, was ihnen bei ihren Zigarren wichtig ist und warum bestimmte Tabake, Formate und Reifezeiten bewusst so gewählt wurden.

Diese persönlichen Einblicke sind es, die solche Abende tragen. Keine Marketingfolien, keine einstudierten Vorträge – sondern echte Geschichten, echte Leidenschaft und die Bereitschaft, Fragen zu beantworten und ins Gespräch zu gehen.

Begeisterung, die man spüren konnte

Beide Zigarren wurden von den Gästen fast schon gefeiert. Es wurde probiert, verglichen, diskutiert. Aromen wurden beschrieben, Unterschiede herausgearbeitet, Eindrücke geteilt. Genau so wünschen wir uns das: keine stille Verkostung, sondern ein lebendiger Austausch.

Besonders schön war zu beobachten, wie sich Gespräche über Zigarren mit Gesprächen über Reisen, Barcelona, Tabakherkunft und persönliche Rauchgewohnheiten vermischten. Der Apotheken-Smoke lebt davon, dass niemand „durchmoderiert“ wird, sondern der Abend seinen eigenen Rhythmus findet.

Ein Montag, der sich nicht wie ein Montag anfühlte

Wir starteten gegen 18 Uhr – klassisch After-Work. Gegen 23:30 Uhr machten sich die letzten Gäste auf den Heimweg durch die eisig kalte Berliner Winternacht. Dass an diesem Tag der öffentliche Nahverkehr bestreikt wurde, spielte am Ende kaum eine Rolle.

Trotz aller Umstände waren so viele gut gelaunte, entspannte und herzliche Gäste da. Das zeigt uns jedes Mal aufs Neue, wie sehr diese Abende geschätzt werden – und dass Genuss, Gemeinschaft und ein bisschen Entschleunigung gerade an einem Montag einen besonderen Wert haben.

Dankbarkeit und Vorfreude

Für uns war der 4. Apotheken-Smoke wieder ein ganz besonderer Abend. Ein Abend, der von Atmosphäre, Offenheit und echter Begeisterung getragen wurde. Ein großes Dankeschön an das Team der Apothekenbar für die großartige Gastfreundschaft und die kreativen alkoholfreien Cocktails. Ebenso ein herzliches Dankeschön an Jordi und Isidre für ihre Zeit, ihre Geschichten und ihre Zigarren.

Und natürlich danke an alle Gäste, die diesen Abend mit Leben gefüllt haben.

Ein großes Dankeschön auch an Henning für die tollen Bilder.

Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Apotheken-Smoke. Denn wenn eines sicher ist, dann das: Der Montag kann mehr, als man ihm zutraut.

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Kautabak, Snus & Nikotinbeutel – Rechtslage und Praxis in Deutschland

Kautabak

Zur Situation von Kautabak, Snus und Nikotinbeuteln im deutschen Einzelhandel

Wer sich in Deutschland beruflich mit dem Verkauf von Tabak- und Nikotinprodukten beschäftigt, erlebt seit Jahren eine wachsende Diskrepanz zwischen geltender Rechtslage, behördlicher Praxis und der tatsächlichen Nachfrage der Kundschaft. Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung im Umgang mit Kautabak, Snus und tabakfreien Nikotinbeuteln.

Dieser Beitrag beschreibt die Situation aus Sicht des stationären Einzelhandels. Er ersetzt keine medizinische Beratung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ziel ist es, bestehende rechtliche Rahmenbedingungen, praktische Erfahrungen und erkennbare Widersprüche sachlich darzustellen.

Rechtliche Ausgangslage: Differenzierung ist zwingend erforderlich

Kautabak ist in Deutschland verkehrsfähig

Kautabak fällt in Deutschland unter die regulären Tabakerzeugnisse. Er ist kein Tabakerzeugnis zum oralen Gebrauch im Sinne des Verbots nach § 11 TabakerzG, sofern er die dort genannten Tatbestandsmerkmale nicht erfüllt.

Verkehrsfähiger Kautabak unterliegt:
• der Tabaksteuer,
• der Pflicht zur Produktregistrierung,
• dem EU-weiten Track-and-Trace-System,
• den vorgeschriebenen deutschen Warnhinweisen,
• sowie der lebensmittelrechtlichen Überwachung.

Diese Einordnung ist nicht neu, sondern wird durch mehrere rechtsgutachterliche Stellungnahmen, Laborberichte und gerichtliche Entscheidungen gestützt, unter anderem durch das Hamburgische Oberverwaltungsgericht. In den Gutachten wird ausdrücklich festgestellt, dass bestimmte Kautabakprodukte die Voraussetzungen des gesetzlichen Verbots nicht erfüllen und daher rechtmäßig in Verkehr gebracht werden dürfen .

Snus und tabakfreie Nikotinbeutel

Snus unterliegt in Deutschland weiterhin dem Verbot für Tabakerzeugnisse zum oralen Gebrauch, mit der bekannten Ausnahme Schwedens innerhalb der EU. Tabakfreie Nikotinbeutel werden rechtlich uneinheitlich eingeordnet, obwohl sie keinen Tabak enthalten. Auch hier erfolgt die Bewertung regelmäßig unter Verweis auf gesundheitliche Unsicherheiten.

Steuerbanderole bei Kautabak: Ein häufiges Missverständnis

Ein Punkt, der in der behördlichen Praxis regelmäßig für Irritationen sorgt, ist das Fehlen einer klassischen Steuerbanderole auf bestimmten Kautabakprodukten. Tatsächlich ist eine solche Banderole jedoch nicht für jedes Tabakerzeugnis zwingend vorgeschrieben.

Kautabak wird in Deutschland nach Gewicht besteuert. Die Tabaksteuer wird in diesen Fällen regelmäßig auf Ebene des Herstellers oder Importeurs ordnungsgemäß angemeldet und abgeführt. Der Steuernachweis erfolgt dabei nicht zwingend über eine sichtbare Steuerbanderole auf der einzelnen Dose, sondern über die steuerrechtliche Anmeldung des Produkts sowie über das EU-weite Track-and-Trace-System.

Verkehrsfähiger Kautabak weist daher typischerweise:

  • die vorgeschriebenen deutschen Warnhinweise,

  • ein Sicherheits- bzw. Manipulationssiegel,

  • sowie einen Track-and-Trace-Code

    auf, ohne zwingend eine klassische Steuerbanderole zu tragen.

Das Fehlen einer solchen Banderole stellt keinen Hinweis auf fehlende Steuerabführung oder mangelnde Verkehrsfähigkeit dar. Gleichwohl zeigt die Praxis, dass insbesondere auf lokaler Ebene teilweise Maßstäbe aus dem Zigarettenbereich auf andere Tabakprodukte übertragen werden. Dies führt zu Missverständnissen, obwohl die steuer- und tabakrechtliche Systematik eine andere ist.

Verwaltungspraxis: Uneinheitlich und schwer vorhersehbar

Aus Sicht des Einzelhandels liegt das Kernproblem weniger im Gesetz selbst als in dessen Anwendung. Identische Produkte werden je nach Bundesland unterschiedlich bewertet – teilweise sogar innerhalb desselben Bundeslandes.

In der Praxis kommt es vor, dass Produkte beanstandet oder beschlagnahmt werden, obwohl:

  • sie korrekt versteuert sind,

  • eine ordnungsgemäße Produktkennzeichnung aufweisen,

  • im Track-and-Trace-System registriert sind,

  • und rechtsgutachterliche Stellungnahmen zur Verkehrsfähigkeit vorliegen.

Dabei entsteht der Eindruck, dass vorhandene Gutachten, Laboranalysen und gerichtliche Entscheidungen nicht immer in die Bewertung einbezogen werden. Für den Handel führt dies zu erheblicher Rechtsunsicherheit, wirtschaftlichem Schaden und einem Vertrauensverlust in eine einheitliche Vollzugspraxis.

Gesundheitliche Einordnung: Relativ, nicht absolut

Behördliche Maßnahmen werden regelmäßig mit dem Hinweis auf fehlende oder unzureichende Studien zur gesundheitlichen Wirkung begründet. Diese Argumentation greift aus Sicht des Handels zu kurz.

Unstrittig ist:

  • Nikotin ist kein risikofreier Stoff.

  • Kein nikotinhaltiges Produkt ist gesundheitlich unbedenklich.

Ebenso unstrittig ist:

  • Die Zigarette stellt aufgrund der Verbrennung die gesundheitlich schädlichste legale Konsumform dar.

  • Ein Großteil der gesundheitlichen Schäden entsteht durch Rauch, Teer, Kohlenmonoxid und Feinstaub.

  • Orale Produkte verursachen keine Verbrennung und keine Inhalation.

Internationale Übersichtsarbeiten und epidemiologische Studien kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass rauchlose Tabakprodukte im Vergleich zur Zigarette mit einer deutlich geringeren Schadstoffexposition verbunden sind. Auch Laboranalysen zur Nikotinfreisetzung zeigen eine kontrollierte Aufnahme ohne Verbrennungsprodukte  .

Nachfrage im Markt: Alltag im Einzelhandel

Die Nachfrage nach rauchfreien Alternativen ist real und anhaltend. Viele Kunden suchen gezielt nach Produkten, um das Rauchen zu reduzieren oder ganz zu beenden. Für den Handel entsteht dadurch ein Spannungsfeld: Produkte mit geringerem Schadenspotenzial werden rechtlich problematisiert, während das gesundheitlich riskanteste Produkt weiterhin uneingeschränkt verfügbar bleibt.

Diese Situation ist für Kunden wie Händler schwer nachvollziehbar.

Fazit

Aus Sicht des Einzelhandels besteht Handlungsbedarf – nicht in Form neuer Verbote, sondern durch eine bundeseinheitliche, fachlich fundierte Anwendung des bestehenden Rechts.

Solange:

  • Zigaretten frei verkauft werden,

  • rechtmäßig versteuerter Kautabak dennoch beanstandet wird,

  • und rauchfreie Alternativen pauschal problematisiert werden,

bleibt der Eindruck bestehen, dass Regulierung nicht konsequent am tatsächlichen Gesundheitsrisiko ausgerichtet ist. Eine sachliche Neubewertung, die Unterschiede anerkennt und Rechtssicherheit schafft, wäre ein Gewinn für Verbraucher, Handel und letztlich auch für den Gesundheitsschutz.

Quellen & weiterführende Studien

Snus & rauchloser Tabak

Nikotinaufnahme / Pharmakokinetik

Nikotinbeutel

Recht

Hinweis / Disclaimer

Die Inhalte dieses Beitrags spiegeln ausschließlich unsere eigene Auffassung und Erfahrung als Einzelhändler wider. Sie stellen eine subjektive Einordnung der aktuellen Rechtslage, der behördlichen Praxis sowie der Marktsituation dar und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Allgemeingültigkeit.

Der Beitrag ersetzt weder eine rechtliche Beratung noch eine behördliche oder gerichtliche Entscheidung. Insbesondere stellen die dargestellten Inhalte keine verbindliche rechtliche Bewertung dar. Gesetzliche Regelungen, deren Auslegung sowie die Verwaltungspraxis können sich jederzeit ändern und regional unterschiedlich gehandhabt werden.

Für die rechtliche Beurteilung einzelner Produkte oder Sachverhalte sind ausschließlich die jeweils zuständigen Behörden und Gerichte maßgeblich.

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Der 2. Apotheken-Smoke

Rückblick: 2. Apotheken-Smoke

Ein entspannter Montagabend unter Gleichgesinnten

Der zweite Apotheken-Smoke liegt hinter uns – er hätte angenehmer kaum laufen können. Rund 20 Gäste nutzten den Montagabend, um in der Kreuzberger Bar gemeinsam eine Pause vom Alltag einzulegen. Die Atmosphäre war offen, warm und sofort auf einem guten Level. Drinks, Stimmung, Austausch – alles hat zusammengepasst.

Damit niemand lange auf die erste Glut warten musste, gab’s zur Begrüßung direkt eine Sobremesa Short Churchill. So konnten auch die frühen Gäste entspannt starten, während wir auf den Rest der Runde gewartet haben. Nach ein paar einleitenden Worten und der kurzen Vorstellung von Hikmet, dem Betreiber der Bar, sowie Jens Ramien von VCF begann der Abend dann ganz offiziell.

Was uns besonders gefreut hat: Die Gäste haben sich nicht nur an die Zigarren gehalten, sondern auch rege untereinander ausgetauscht. Genau diese Momente zeigen jedes Mal wieder, was Zigarren können – sie verbinden. Wir selbst sind im Laufe des Abends immer wieder von Tisch zu Tisch gegangen, haben Fragen beantwortet, ein bisschen Bar-Historie erzählt und geschaut, dass jeder gut versorgt ist. Die Drinks haben das Ganze angenehm abgerundet und passten sauber zu den Zigarren.

Als zweite Zigarre kam die Sobremesa Robusto Largo ins Spiel – und die fand richtig Anklang. Viele Gäste haben sich später noch ein paar Stücke für die kommenden Feiertage gesichert.

Gegen 23 Uhr löste sich der Abend langsam auf. Zurück blieb dieses runde Gefühl, das entsteht, wenn alles passt: gute Gespräche, stimmige Drinks, angenehme Leute und zwei starke Zigarren, die ihren Teil beigetragen haben.

Ein herzliches Dankeschön geht an Jens Ramien für seine Expertise, an die Apothekenbar für den großartigen Rahmen und die Drinks sowie an VCF, die den Abend möglich gemacht haben. Ohne euch wäre das Event nicht das gewesen, was es am Ende war. Ebenso bedanken wir uns bei Henning, der mit viel Ruhe und Blick fürs Detail fotografiert hat – dank ihm können wir den Abend auch im Nachhinein noch einmal aufleben lassen.

Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Apotheken-Smoke.

Euer Sven

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The Golden Circle – Oliva x The Dalmore

Ein Abend, der hängen bleibt..

29. November 2025 – Smokers Lounge, Van der Valk Hotel Berlin Brandenburg

Es gibt Events, die laufen gut. Und dann gibt es Abende, die sich von der ersten bis zur letzten Minute einfach richtig anfühlen. Unser Golden Circle Tasting mit Oliva Cigars und The Dalmore, das wir gemeinsam mit unseren geschätzten Kollegen von Krøhan & Bress ausrichten durften, war genau so ein Abend.

Ausverkauft, großartige Gäste, starke Produkte und ein Gesamtpaket, das den Geist unserer Veranstaltungsreihe perfekt eingefangen hat.

Schon im Vorfeld war die Nachfrage hoch, aber wie schnell die letzten Tickets verschwunden sind, hat selbst uns überrascht. Und beim Betreten der Smokers Lounge des Van der Valk Hotels war sofort klar: Das wird ein besonderer Abend. Warmes Licht, entspannte Stimmung, vertrautes Ambiente – genau das, was den Golden Circle ausmacht.

Ein Auftakt mit Wirkung: Der Welcome Drink

Der Abend begann mit einem echten Hingucker – und vor allem: mit echter Expertise.

Der Welcome Drink wurde von Phong Ngo, Brand Ambassador für The Dalmore (Mack & Schühle), persönlich kreiert. Eine aromatisch dichte, moderne Komposition, die sofort eingeschlagen hat. Überraschend, vielschichtig und perfekt balanciert – ein Start, der den Ton für den weiteren Abend gesetzt hat.

Die Zigarren – drei Formate, drei Treffer

Dass die Gäste begeistert waren, lag nicht nur an den Zigarren selbst, sondern auch an der Präsentation.

Jens Ramien (VCF Cigars) hat uns den Abend über mit viel Fachwissen und Leidenschaft in die Welt der Oliva-Zigarren geführt, Hintergründe geteilt, Formate erklärt und die drei ausgewählten Zigarren perfekt eingeordnet.

Oliva Serie G – Special G

Klein, aromatisch, elegant – ein Einstieg, der sofort gepasst hat.

Oliva Serie V – 135 Aniversario

Ein komplexes, ausgewogenes Format, das bei vielen als Favorit hängen blieb.

Oliva Serie V – Melanio

Cremig, vollmundig, harmonisch. Eine Zigarre, die man einmal raucht – und sofort versteht, warum sie so gefeiert wird.

Die Whiskys – The Dalmore liefert ab

Die vier Whiskys von The Dalmore sorgten für durchgehend euphorisches Feedback.

Ob 15 Years, King Alexander III, Cigar Malt oder Port Wood Reserve – jede Abfüllung hatte ihre Fans, und jede wurde ausführlich gelobt.

Dabei hat uns Phong Ngo auf wunderbare Weise die Welt der Dalmore-Whiskys nähergebracht.

Mit Ruhe, Expertise und einem guten Gespür für das Publikum hat er die Besonderheiten der einzelnen Abfüllungen vermittelt und den Gästen Einblicke gegeben, die man so nicht jeden Tag bekommt. Seine Erklärungen haben dem Abend spürbar Tiefe gegeben.

Unsere Verkaufsware war übrigens komplett vergriffen – ein deutliches Zeichen, wie stark das Line-up angekommen ist.

Kulinarik – ein Buffet, das man nicht Buffet nennen möchte

Das Flying Buffet des Van der Valk Hotels war genau die kulinarische Begleitung, die ein solcher Abend braucht.

Mehrere kleine Gänge, gut abgestimmt, hochwertig zubereitet und stilvoll serviert – ein ruhiges, elegantes Rückgrat für das Tasting, ohne sich in den Vordergrund zu spielen.

Ein Abend voller Stimmung

Die Smokers Lounge war einmal mehr der perfekte Ort für den Golden Circle.

Stilvoll, entspannt, kommunikativ – ein Raum, der Genuss und Austausch fördert.

Die Gäste waren in bester Laune, offen für Gespräche, neugierig und engagiert. Es wurde gefachsimpelt, verglichen, gelacht und gemeinsam genossen. Ein Abend, der sich anfühlte wie eine Mischung aus Wiedersehen und Entdeckung.

Ein kleines Fazit – und ein großer Erfolg

Der Abend war in jeder Hinsicht ein Erfolg:

Ein ausverkauftes Event, rundum begeisterte Gäste, starke Zigarren, herausragende Whiskys und eine Atmosphäre, wie man sie sich wünscht.

Die Golden Circle Reihe hat einmal mehr bewiesen, wie viel Potenzial in ihr steckt – und warum sie inzwischen einen festen Platz in unserem Jahreskalender hat.

Danke

Ein herzlicher Dank geht an Oliva, VCF Cigars, The Dalmore, Mack & Schühle, an Phong Ngo für die Whiskypräsentation und den großartigen Welcome Drink, an Jens Ramien für die leidenschaftliche Zigarrenpräsentation, an unsere Mitveranstalter und Freunde von Krøhan & Bress, an das Team des Van der Valk Hotel Berlin Brandenburg – und natürlich an alle Gäste, die diesen Abend zu etwas Besonderem gemacht haben.

Ebenso danken wir allen, die im Hintergrund dafür sorgen, dass der Golden Circle jedes Mal reibungslos und auf hohem Niveau stattfinden kann.

Ich freue mich auf den nächsten genussvollen Abend mit Euch Allen!

Sven

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Der 1. Apotheken-Smoke

Der 1. Apotheken-Smoke am Mariannenplatz

Ein Abend zwischen Tresen, Talk und Tabak

Am 3. November haben wir etwas Neues ausprobiert – und es hat sich direkt richtig angefühlt: Der erste Apotheken-Smoke in der Apothekenbar am Mariannenplatz in Kreuzberg. Rund 30 Gäste waren dabei, neugierig, entspannt und offen für einen Zigarrenabend in einer Umgebung, die man so nicht alle Tage erlebt.

Die Location: Charme, Geschichte, Kreuzberg

Die Apothekenbar bringt von Haus aus eine besondere Atmosphäre mit. Alte Schubladen, dunkles Holz, kleine Details aus der Zeit, in der hier tatsächlich Rezepte über den Tresen gingen. An diesem Abend gab’s allerdings keine Mixturen, sondern Zigarren – und zwar in einer Umgebung, die wie gemacht ist für Gespräche, ruhige Momente und ein gutes Glas an der Bar.

Capitol im Fokus

Für den Abend haben wir uns für Capitol entschieden – eine mittelstarke nicaraguanische Zigarre, die geschmacklich sauber, klassisch und angenehm zugänglich ist. Begleitet wurden wir von Hendrik Müller (5th Avenue), der die Gäste durch Herkunft und Besonderheiten der Zigarren geführt hat. Keine Vorlesung, kein großes Drumherum – eher ein lockerer Austausch mit kleinen Einblicken aus der Praxis.

Stimmung: Locker, neugierig, warm

Der Raum hat schnell gelebt: Zigarren wurden verglichen, Aromen beschrieben, jeder hatte ein bisschen seine eigene Geschichte dazu. Einige Gäste saßen zum ersten Mal mit einer Capitol in der Hand da – und waren positiv überrascht. Von „schöne Ledernoten“ bis „angenehm rund, nicht zu fordernd“ war alles dabei.

Der Abend in Kürze

  • Rund 30 Gäste, gute Gespräche, entspannte Stimmung

  • Capitol Zigarren als stimmiger Begleiter

  • Hendrik Müller als kompetenter und sympathischer Ansprechpartner

  • Ein Format, das Lust auf eine Fortsetzung macht

Fazit

Der Abend hat gezeigt, dass Zigarrenabende auch dann funktionieren, wenn man sie aus dem klassischen Schema holt und einfach in eine gute Atmosphäre setzt. Die Apothekenbar war ein Volltreffer – und das Feedback der Gäste war eindeutig: Bitte wiederholen. Wird gemacht.

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Bis dahin, bleibt rauchig!

Sven

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The Golden Circle

Davidoff meets Glenfiddich & The Balvenie

Am 11. Oktober 2025 war es wieder so weit: The Golden Circle ging in die nächste Runde – Und was sollen wir sagen? Es war einfach ein großartiger Abend.

Schon gegen 17:30 Uhr trudelten die ersten Gäste im Van der Valk Hotel Berlin Brandenburg ein – entspannt, neugierig und gut gelaunt. Die letzten gingen kurz nach Mitternacht, und einige entschieden sich klugerweise dafür, gleich vor Ort zu übernachten. Nach einem Abend mit Zigarren, Whiskys und feinem Essen eine sehr vernünftige Entscheidung.

Whiskys, die Eindruck hinterließen

Das Line-up von René Wagner (William Grant & Sons) war erste Klasse. Besonders der Glenfiddich 16y Aston Martin und der Balvenie 14y Week of Peat kamen bei unseren Gästen unglaublich gut an – so gut, dass beide am Ende des Abends restlos ausverkauft waren.

Der Glenfiddich beeindruckte mit seiner eleganten Balance, während der Balvenie mit einer feinen Rauchnote und viel Charakter punktete. Die Diskussionen am Tisch gingen heiß her: „Team Glenfiddich oder Team Balvenie?“ – am Ende war’s wohl ein gerechtes Unentschieden.

Durch den Abend führte Mike Labs, der mit seinem Wissen, seiner Leidenschaft und charmanten Anekdoten für beste Unterhaltung sorgte. Wenn man ihm zuhört, könnte man fast meinen, er wäre bei jeder einzelnen Fassreifung persönlich dabei gewesen.

Zigarren, die begeisterten

Auch bei den Zigarren war die Auswahl perfekt abgestimmt.

Ganz vorne: die Davidoff 10th Anniversary – ausgewogen, cremig und einfach ein Erlebnis. Direkt danach folgte die Yamasá Petit Churchill, kräftig, aromatisch und wunderbar rund. Und selbst die kleine Primeros hat viele überrascht: ein toller Short Smoke mit Charakter und erstaunlicher Tiefe.

Heiko Sievers von Davidoff war den ganzen Abend über ansprechbar, erklärte Hintergründe, Mischungen und Herstellungsprozesse – immer auf Augenhöhe, nie abgehoben. Genau so, wie man es sich wünscht.

Genuss auf allen Ebenen

Und dann das Essen. Wir wiederholen uns, aber: die Küche des Van der Valk Hotels hat sich mal wieder selbst übertroffen. Was da serviert wurde, war großes Kino – fein, kreativ und perfekt auf den Abend abgestimmt.

Das Serviceteam war aufmerksam, herzlich und immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ohne sie wäre der Abend sicher nicht so rund gelaufen – vielen Dank dafür!

Stimmung & Menschen

Die Stimmung war von Anfang an entspannt und offen. Man merkte sofort: Hier sind Menschen, die einfach gern genießen – gute Gespräche, Zigarren, Whisky, Essen. Es wurde viel gelacht, diskutiert, probiert und einfach gemeinsam genossen.

Ob beim Barrel-Battle zwischen Glenfiddich und Balvenie oder beim spontanen Fachsimpeln über Zigarrenformate – überall spürte man diese besondere Mischung aus Begeisterung und Leichtigkeit, die den Golden Circle so besonders macht.

Unser Fazit

The Golden Circle war für uns ein Abend, wie wir ihn uns wünschen: voller Genuss, großartiger Menschen und echter Begegnungen.

Ein riesiges Dankeschön geht an

Wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Golden Circle – und wer dabei war, weiß: Da kommt noch was.

Bleibt rauchig und bis zum nächsten Mal,

euer Sven

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SMOKE & SUDS

Ein Abend ganz nach unserem Geschmack

Am 4. August hat uns das Wetter erst mal einen kleinen Streich gespielt. Regen, graue Wolken, trübe Aussichten. Nicht gerade das, was man sich für ein entspanntes Zigarren- und Biergarten-Event wünscht. Aber manchmal hat man einfach Glück: Pünktlich zum Start unseres Smoke & Suds im Augustiner Biergarten verzog sich das schlechte Wetter – und stattdessen gab’s pralle Sonne und perfekte Temperaturen. Also: raus mit den Zigarren, rauf mit den Gläsern!

Ein bunter Haufen Aficionados – und alle mit bester Laune

Rund 25–30 Gäste waren dabei. Viele bekannte Gesichter, aber auch einige neue – von erfahrenen Zigarrenfreunden bis hin zu Neugierigen, die einfach mal reinschnuppern wollten. Und genau das macht solche Abende aus: Man sitzt zusammen, tauscht sich aus, fachsimpelt, lacht – und merkt wieder, wie sehr Zigarren verbinden können.

Zigarren? CAO. Getränke? Bier. Stimmung? Großartig.

Im Mittelpunkt des Abends standen Zigarren aus dem Hause CAO – und die kamen richtig gut an. Egal ob eher mild oder mit ordentlich Charakter: Für jeden war etwas dabei.

Passend dazu: kühles Bier und leckeres Essen aus der Augustiner-Küche. Mehr braucht’s manchmal einfach nicht für einen gelungenen Feierabend.

Zigarren-Genuss mit Nachklapp

Für den Abend hatten wir zwei besondere Linien aus dem Hause CAO dabei: die klassische CAO Gold – mild, cremig und perfekt für entspannte Biergarten-Momente – sowie die kräftigere CAO Medio Tiempo, mit deutlich mehr Wumms, ohne dabei die Balance zu verlieren. Beide Formate kamen richtig gut an und sorgten für neugierige Nachfragen.

Wer an dem Abend nicht dabei sein konnte (oder sich einfach Nachschub sichern will), findet die Zigarren jetzt auch bei uns im Shop:

👉 CAO Gold Robusto

👉 CAO Medio Tiempo Robusto

Großes Dankeschön an Gunnar & Martin von STG

Ein besonderes Highlight waren Gunnar Link und Martin Felix von der Scandinavian Tobacco Group, die sich viel Zeit für Gespräche genommen haben – ganz ohne Bühne, ganz ohne Show. Einfach mittendrin, mit Fachwissen, Anekdoten und viel Charme. Genau so wünschen wir uns das: nahbar, authentisch, mit Liebe zum Thema.

Sonne im Gesicht, Rauch in der Luft und Gespräche, die hängenbleiben

Die Atmosphäre war so, wie man’s sich nur wünschen kann. Kein Stress, kein Gedöns – einfach ein entspannter Sommerabend im Biergarten mit tollen Gesprächen, netten Menschen und richtig guten Zigarren. Ob beim Fachsimpeln über Formate oder beim Lachen über den letzten Urlaub: Alles hatte Platz und alles passte.

Und weil’s nicht ohne Bilder geht: Danke, Torsten!

Unser Freund Torsten Bosse hat den Abend wieder einmal in wunderbaren Bildern festgehalten. Keine gestellten Szenen, kein Hochglanz – sondern echte Momente, so wie sie waren. Authentisch, lebendig, zum Immer-wieder-Anschauen.

Fazit: Das machen wir wieder!

Smoke & Suds war kein großes Event mit rotem Teppich – sondern genau das, was wir wollten: Ein Abend zum Genießen. Und auch wenn das Wetter erst nicht mitspielen wollte, am Ende war alles perfekt. Wir freuen uns aufs nächste Mal – vielleicht ja mit noch ein paar neuen Gesichtern mehr.

Bis dahin, bleibt rauchig!

Euer Sven

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Zigarrenkegeln

Rauch, Holz & jede Menge gute Laune

Ein Abend mit Kugel, Kante und Charakter

Manchmal braucht es gar nicht viel: Ein paar gute Zigarren, kalte Getränke, eine altehrwürdige Kegelbahn – und schon wird aus einer spontanen Idee ein richtig starker Abend.

Am 23. Juli 2025 fand unser erstes Zigarrenkegeln statt. 16 Aficionados trafen sich mitten im Prenzlauer Berg, um gemeinsam zu rauchen, anzustoßen, zu fachsimpeln – und zu kegeln. Klingt ungewöhnlich? War’s auch. Und genau deshalb war es so besonders.

Von der Idee zur Kugel

Als wir den Plan für dieses Event geschmiedet haben, wollten wir einfach mal etwas anderes ausprobieren. Weg vom klassischen Tasting, rein in eine lockere, fast schon nostalgische Atmosphäre. Also: Zigarre an, Bahn frei – und schauen, was passiert.

Die Location wird an dieser Stelle nicht genannt – der Betreiber mag’s lieber diskret. Aber eins kann ich sagen: urig, charmant, mit Charakter. Eine der ältesten Kegelbahnen der Stadt, exklusiv für uns reserviert. Besser geht’s nicht.

Zwei Formate, ein Blend: VZ Danlí von M.K.Söhne

Mit dabei war Dirk Draheim von M.K.Söhne – und der hatte was Feines im Gepäck: die neuen VZ Danlí Zigarren, und zwar gleich in zwei Formaten – Robusto und Toro. Ein und derselbe Blend, aber durch Länge und Ringmaß zwei ganz eigene Erlebnisse.

Für unsere Gäste war das eine tolle Möglichkeit, direkt zu vergleichen: Wie verändert sich das Rauchverhalten? Wie entwickeln sich Aromen? Die Robusto war kräftig, direkt, mit spürbarem Körper. Die Toro dagegen etwas eleganter, ausgewogener, mit einer Spur mehr Tiefe. Zwei Perspektiven auf dieselbe Idee – und jede für sich überzeugend.

Gut Holz – oder auch mal nicht

Natürlich wurde nicht nur geraucht, sondern auch gekegelt. Und wie!

Der erste Kegler zum Beispiel hat gleich mal einen Start hingelegt, der sich sehen lassen konnte: zwei Würfe, zwei Neuner. Da war die Messlatte gesetzt. Ich selbst habe dafür in meiner dritten Runde gleich dreimal eine Ratte fabriziert – was soll man sagen, manchmal ist die Bahn einfach gegen einen. Aber hey: Es ging ja nicht um Punkte, sondern um den Spaß. Und den hatten wir reichlich.

Kein Tasting, sondern ein Abend

Was mir persönlich wichtig war: Der Abend sollte nicht durchgetaktet sein. Kein festes Programm, keine Bühne, keine Show. Einfach ein entspannter Rahmen, in dem man sich wohlfühlt. Zigarren im Mittelpunkt, aber nicht im Rampenlicht. Gespräche auf Augenhöhe, mit Zeit für Genuss – und zwischendurch eben auch ein paar Kugeln, die über die Bahn rollen.

Und das hat wunderbar funktioniert. Es wurde geredet, gelacht, probiert, verglichen – und niemand musste irgendwas. Wer wollte, rauchte. Wer mochte, kegelte. Wer einfach nur genießen wollte, ließ die anderen machen. Genau so sollte es sein.

Danke – und bis bald?

Für uns Tabakfreunde war das Zigarrenkegeln ein voller Erfolg. Kein großes Event, kein Tamtam – sondern einfach ein richtig schöner Abend unter Gleichgesinnten. Ein Abend, der Lust auf mehr gemacht hat.

Deshalb: Das war sicher nicht das letzte Mal, dass wir Kugeln rollen und Zigarren glühen lassen. Wer beim nächsten Mal dabei sein möchte, hält am besten die Augen offen – wir sagen Bescheid, wenn es weitergeht.

Bis dahin: Bleibt entspannt, bleibt neugierig – und genießt jede Zigarre, als wär’s die erste.

Euer Sven

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BVTE-Frühsommerempfang 2025

Zigarren, Blick über Berlin und spannende Gespräche – Unser Abend beim BVTE-Frühsommerempfang 2025

Am 24. Juni 2025 durften wir wieder das Zigarren-Catering beim Frühsommerempfang des BVTE übernehmen – Es war ein rundum gelungener Abend, wie man ihn sich als Gastgeber, Zigarrenfreund und Branchenbegleiter nur wünschen kann.

Ein Empfang mit Aussicht – wortwörtlich

Die Kulisse war spektakulär: Hoch über dem Bebelplatz, auf der Rooftop-Terrasse des Hotel de Rome, traf sich die Branche zum lockeren Austausch – ein Ort, der in seiner Eleganz und Offenheit wie gemacht ist für einen Sommerabend mit feinen Zigarren und guten Gesprächen. Der Blick über die Dächer Berlins, die untergehende Sonne, das leise Klirren der Gläser – all das verlieh dem Empfang eine ganz besondere Atmosphäre. Ich liebe diese Momente, in denen Genuss, Politik und Wirtschaft aufeinandertreffen und sich alles für ein paar Stunden ganz selbstverständlich anfühlt.

Wer ist der BVTE eigentlich?

Der BVTE – Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse – ist so etwas wie die Stimme unserer Branche in Berlin. Der Verband setzt sich für die Interessen der klassischen Tabakwarenhersteller ebenso ein wie für Anbieter neuer Produkte wie E-Zigaretten oder Tabakerhitzer. Dabei geht es nicht nur um Wirtschaftspolitik oder Regulierung, sondern auch um gesellschaftliche Akzeptanz, Genusskultur und verantwortungsvolles Handeln.

Der Frühsommerempfang ist eines der Formate, bei dem genau diese Themen in einem offenen Rahmen zur Sprache kommen – bei einem Glas Wein, einem gut gedeckten Buffet und eben: bei einer feinen Zigarre. Dass wir mit Tabakfreund hier erneut mit unserem Zigarren-Catering vertreten sein durften, ist für uns eine große Ehre – und gleichzeitig eine Herzensangelegenheit.

Unser Beitrag: Zigarren, Service, Genusskultur

Wir haben uns bei der Auswahl der Zigarren wieder bewusst für eine stilvolle Mischung entschieden – nicht zu ausgefallen, aber besonders genug, um auch den erfahrenen Aficionado zu erfreuen. Vom kleineren Format für den Einstieg bis hin zur aromatischeren Robusto war für jede Vorliebe etwas dabei. Die Zigarren stammten aus bekannten Manufakturen und wurden von uns fachkundig aus dem Humidor angeboten und mit dem passenden Zubehör präsentiert.

Besonders schön war für mich zu beobachten, wie auch viele Gäste ohne große Zigarrenerfahrung den Weg zu unserem Stand fanden. Es wurden Fragen gestellt, neugierig probiert, genossen – und ich hatte einige dieser wunderbaren Gespräche, in denen es nicht nur um Tabak ging, sondern um Rituale, Reisen, Erinnerungen. Zigarren haben diese unglaubliche Fähigkeit, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen, ganz unabhängig von Position oder Hintergrund. Genau das ist es, was ich an unserer Arbeit so liebe.

Ein Branchentreff mit Mehrwert

Natürlich war der Abend nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch ein wichtiger Termin im politischen Kalender unserer Branche. Vertreterinnen und Vertreter der Industrie, der Politik, des Handels und der Verbände kamen zusammen – ganz ohne steifes Protokoll, aber mit klarem Interesse am Austausch. Es ging um neue Regulierungsansätze auf EU-Ebene, um die Herausforderungen für Fachgeschäfte, um das Spannungsfeld zwischen Verbraucherschutz und Genusskultur.

Ich bin immer wieder beeindruckt, wie differenziert und sachlich hier diskutiert wird – fernab von den oft vereinfachten Debatten, die man aus der Öffentlichkeit kennt. Der BVTE schafft mit Veranstaltungen wie diesem Empfang einen Raum für Dialog, der nicht nur notwendig, sondern auch inspirierend ist.

Momente, die bleiben

Ein Highlight des Abends war sicherlich der Moment, als sich kurz vor Sonnenuntergang eine größere Runde um unseren Zigarrenstand versammelte – ein Mix aus alten Hasen, neugierigen Einsteigerinnen und Branchenkennern, die sich lachend Anekdoten erzählten, Cutter weiterreichten und Feuerzeuge zückten. Für mich war das der Inbegriff dessen, wofür Tabakfreund steht: Gemeinschaft, Genuss und dieser eine besondere Moment, der sich nicht wiederholen lässt – außer man tut es einfach wieder.

Auch einige unserer treuen Kunden waren unter den Gästen – Menschen, die unsere Läden kennen, unsere Events besuchen und sich über diese Begegnungen im „offiziellen“ Rahmen besonders gefreut haben. Das ist das Schöne an Berlin: Die Wege sind kurz, die Community ist eng vernetzt, und man trifft sich immer wieder – ob am Tresen oder eben auf einer Dachterrasse wie dieser.

Danke für die Einladung – und für das Vertrauen

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an das Team des BVTE, insbesondere für die reibungslose Organisation, die angenehme Zusammenarbeit im Vorfeld und das Vertrauen in unser Team. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Verband wie der BVTE so konsequent auf Qualität und Atmosphäre setzt – und wir freuen uns, mit unserem Zigarren-Catering ein Teil davon zu sein.

Ein weiterer Dank geht an das Hotel de Rome, dessen Personal wie immer professionell und herzlich zugleich agierte. Solche Kooperationen machen es uns leicht, den Gästen das beste Erlebnis zu bieten – und genau das ist unser Anspruch.

Ausblick – und vielleicht eine kleine Hoffnung

Der Frühsommerempfang 2025 war für uns mehr als nur ein Auftritt – es war ein Statement für das, was Zigarrenkultur heute bedeuten kann: anspruchsvoll, offen, verbindend. Ich würde mich sehr freuen, wenn diese Form des Austauschs weiter gepflegt wird – und wenn wir auch in Zukunft Teil davon sein dürfen.

Vielleicht sehen wir ja einige von euch auch bald wieder – bei einem unserer eigenen Events, bei einer After-Work-Zigarre oder eben beim nächsten Empfang. In jedem Fall gilt: Wir bleiben im Gespräch. Und im Genuss.

Euer Sven

für das gesamte Tabakfreund-Team

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Rückblick: Smoke & Suds

Rückblick: Smoke & Suds im Augustiner Biergarten – Zigarren, Bier und Berliner Wetterlaunen

Am Montag, den 23. Juni, hieß es im Augustiner Biergarten auf Bötzow: Smoke & Suds – ein entspannter Zigarrenabend mit Biergartenflair, feinen Esteban Carreras Zigarren und einem besonderen Gast aus den USA.

Was als lauer Frühsommerabend geplant war, begann mit einem überraschenden Gruß von Petrus: Ein kräftiger Wind half manchen Gästen dabei, schneller die Treppe zum Biergarten zu erklimmen. Kurz darauf folgte ein kurzer, aber intensiver Regenschauer mit imposanten Böen. Gut, dass wir mit Voraussicht im runden Zelt mit eigener Bar und zapffreudigen Hähnen aufgebaut hatten – ein Glücksgriff! Während die anderen Biergartenbesucher Schutz suchten, wurde unser Zelt plötzlich zum geselligen Mittelpunkt des Abends. Der Wind spielte mit Türen und wandernden Sonnenschirmen, doch die Stimmung blieb unerschütterlich.

Kaum hatte sich das Wetter beruhigt, zeigte sich die Sonne wieder, und der lauschige Biergartenabend konnte richtig beginnen. Die beiden Zigarren aus dem Hause Esteban Carreras – die Aged 12 Years Toro und die Mr. Brownstone Natural Toro Grande – fanden regen Anklang. Zigarrenliebhaberinnen und -liebhaber zeigten sich begeistert vom ausgewogenen Aroma, der Verarbeitung und der spannenden Präsentation.

Besonderes Highlight des Abends war der Besuch von Christopher Mey, der als Repräsentant von Esteban Carreras aus den USA angereist war. Mit Charme und Begeisterung stellte er den rund 40 Gästen die Marke und die Besonderheiten der Zigarren vor, nahm sich Zeit für Gespräche und genoss die Berliner Atmosphäre sichtlich. Unterstützt wurde er dabei von Jens Buhne von Kopp Tobacco, der charmant übersetzte, Fragen beantwortete und den Abend mit seiner Expertise abrundete.

Die Zapfhähne liefen durchgängig, das Bier floss reichlich, und das Publikum war bestens gelaunt. Ein ganz besonderer Abend, der zeigte: Zigarren, Bier und Berliner Sommer – das passt wunderbar zusammen, selbst wenn das Wetter mal Kapriolen schlägt.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Gästen, bei Christopher Mey und bei unserem Partner Kopp Tobacco für einen gelungenen Abend. Die nächste Ausgabe von Smoke & Suds ist schon in Planung – mit noch ein paar Feinschliffen in der Organisation, aber hoffentlich ebenso viel Charme.

Thank you, Christopher, for joining us – it was a pleasure having you here. You truly brought the spirit of Esteban Carreras to Berlin. We hope to see you again soon!