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Arbeiten bei Tabakfreund?

Warum wir wachsen – und dich im Team haben wollen

Berlin ist voll von Shops, Kiosken und Verkaufsflächen.

Aber ein Fachgeschäft wie Tabakfreund ist anders.

Wir stehen für ein anspruchsvolles Sortiment, klare Abläufe und Beratung, die diesen Namen verdient. Unsere Stammkunden kommen nicht zufällig – sie kommen, weil sie Qualität, Struktur und Verlässlichkeit erwarten.

Und genau so arbeiten wir auch intern.

Was viele nicht sehen: Hinter unserem Tagesgeschäft steckt eine lebendige Genusskultur. Wir veranstalten regelmäßig Events rund um Zigarren, Spirituosen und ausgewählte Produkte aus unserem Sortiment – Tastings, Themenabende, besondere Gäste, exklusive Formate. Unsere Mitarbeiter haben dazu selbstverständlich freien Zugang. Wer bei uns arbeitet, verkauft nicht nur Produkte, sondern versteht, was dahintersteht.

Verkauf ist bei uns kein Nebenjob.

Es ist Verantwortung. Es ist Kommunikation. Es ist Handwerk.

Wenn du Lust auf einen Job hast, der dich fordert, dir Sicherheit gibt und dich gleichzeitig Teil einer echten Berliner Fachhandelsmarke werden lässt, dann lies weiter.

Worum es geht:

Position: Verkäufer (m/w/d) – Tabakwaren, Spirituosen, Lotto & Presse

Standorte: Berlin – Prenzlauer Berg & Pankow

Umfang: Vollzeit (35–40 Stunden pro Woche)

Anstellung: Unbefristet

Deine Aufgaben:

  • Fachkundige Beratung und aktiver Verkauf

  • Souveräne Kassenführung und verantwortlicher Umgang mit Bargeld

  • Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben (insbesondere Jugendschutz)

  • Strukturierte Warenpflege und saubere Präsentation

  • Mitarbeit im Schichtsystem (Früh-, Mittel-, Spätschicht)

Was wir zwingend erwarten:

  • Deutschkenntnisse auf Muttersprachlerniveau in Wort und Schrift

  • Sicheres, gepflegtes Auftreten

  • Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit sensiblen Produkten

  • Pünktlichkeit

  • Absolute Zuverlässigkeit

  • Klare, verbindliche Verfügbarkeit

Erfahrung im Einzelhandel ist von Vorteil – entscheidend sind Professionalität und Lernbereitschaft.

Was wir bieten:

  • Unbefristete Anstellung in einem stabilen Berliner Unternehmen

  • Klare Strukturen und feste Ansprechpartner

  • Gründliche Einarbeitung

  • Faire Bezahlung

  • Ein eingespieltes Team mit klarer Kommunikation

  • Freien Zugang zu unseren hauseigenen Events und Produktveranstaltungen

Wir suchen keine Aushilfe.

Wir suchen eine feste Größe für unser Team.

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Kautabak, Snus & Nikotinbeutel – Rechtslage und Praxis in Deutschland

Kautabak

Zur Situation von Kautabak, Snus und Nikotinbeuteln im deutschen Einzelhandel

Wer sich in Deutschland beruflich mit dem Verkauf von Tabak- und Nikotinprodukten beschäftigt, erlebt seit Jahren eine wachsende Diskrepanz zwischen geltender Rechtslage, behördlicher Praxis und der tatsächlichen Nachfrage der Kundschaft. Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung im Umgang mit Kautabak, Snus und tabakfreien Nikotinbeuteln.

Dieser Beitrag beschreibt die Situation aus Sicht des stationären Einzelhandels. Er ersetzt keine medizinische Beratung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ziel ist es, bestehende rechtliche Rahmenbedingungen, praktische Erfahrungen und erkennbare Widersprüche sachlich darzustellen.

Rechtliche Ausgangslage: Differenzierung ist zwingend erforderlich

Kautabak ist in Deutschland verkehrsfähig

Kautabak fällt in Deutschland unter die regulären Tabakerzeugnisse. Er ist kein Tabakerzeugnis zum oralen Gebrauch im Sinne des Verbots nach § 11 TabakerzG, sofern er die dort genannten Tatbestandsmerkmale nicht erfüllt.

Verkehrsfähiger Kautabak unterliegt:
• der Tabaksteuer,
• der Pflicht zur Produktregistrierung,
• dem EU-weiten Track-and-Trace-System,
• den vorgeschriebenen deutschen Warnhinweisen,
• sowie der lebensmittelrechtlichen Überwachung.

Diese Einordnung ist nicht neu, sondern wird durch mehrere rechtsgutachterliche Stellungnahmen, Laborberichte und gerichtliche Entscheidungen gestützt, unter anderem durch das Hamburgische Oberverwaltungsgericht. In den Gutachten wird ausdrücklich festgestellt, dass bestimmte Kautabakprodukte die Voraussetzungen des gesetzlichen Verbots nicht erfüllen und daher rechtmäßig in Verkehr gebracht werden dürfen .

Snus und tabakfreie Nikotinbeutel

Snus unterliegt in Deutschland weiterhin dem Verbot für Tabakerzeugnisse zum oralen Gebrauch, mit der bekannten Ausnahme Schwedens innerhalb der EU. Tabakfreie Nikotinbeutel werden rechtlich uneinheitlich eingeordnet, obwohl sie keinen Tabak enthalten. Auch hier erfolgt die Bewertung regelmäßig unter Verweis auf gesundheitliche Unsicherheiten.

Steuerbanderole bei Kautabak: Ein häufiges Missverständnis

Ein Punkt, der in der behördlichen Praxis regelmäßig für Irritationen sorgt, ist das Fehlen einer klassischen Steuerbanderole auf bestimmten Kautabakprodukten. Tatsächlich ist eine solche Banderole jedoch nicht für jedes Tabakerzeugnis zwingend vorgeschrieben.

Kautabak wird in Deutschland nach Gewicht besteuert. Die Tabaksteuer wird in diesen Fällen regelmäßig auf Ebene des Herstellers oder Importeurs ordnungsgemäß angemeldet und abgeführt. Der Steuernachweis erfolgt dabei nicht zwingend über eine sichtbare Steuerbanderole auf der einzelnen Dose, sondern über die steuerrechtliche Anmeldung des Produkts sowie über das EU-weite Track-and-Trace-System.

Verkehrsfähiger Kautabak weist daher typischerweise:

  • die vorgeschriebenen deutschen Warnhinweise,

  • ein Sicherheits- bzw. Manipulationssiegel,

  • sowie einen Track-and-Trace-Code

    auf, ohne zwingend eine klassische Steuerbanderole zu tragen.

Das Fehlen einer solchen Banderole stellt keinen Hinweis auf fehlende Steuerabführung oder mangelnde Verkehrsfähigkeit dar. Gleichwohl zeigt die Praxis, dass insbesondere auf lokaler Ebene teilweise Maßstäbe aus dem Zigarettenbereich auf andere Tabakprodukte übertragen werden. Dies führt zu Missverständnissen, obwohl die steuer- und tabakrechtliche Systematik eine andere ist.

Verwaltungspraxis: Uneinheitlich und schwer vorhersehbar

Aus Sicht des Einzelhandels liegt das Kernproblem weniger im Gesetz selbst als in dessen Anwendung. Identische Produkte werden je nach Bundesland unterschiedlich bewertet – teilweise sogar innerhalb desselben Bundeslandes.

In der Praxis kommt es vor, dass Produkte beanstandet oder beschlagnahmt werden, obwohl:

  • sie korrekt versteuert sind,

  • eine ordnungsgemäße Produktkennzeichnung aufweisen,

  • im Track-and-Trace-System registriert sind,

  • und rechtsgutachterliche Stellungnahmen zur Verkehrsfähigkeit vorliegen.

Dabei entsteht der Eindruck, dass vorhandene Gutachten, Laboranalysen und gerichtliche Entscheidungen nicht immer in die Bewertung einbezogen werden. Für den Handel führt dies zu erheblicher Rechtsunsicherheit, wirtschaftlichem Schaden und einem Vertrauensverlust in eine einheitliche Vollzugspraxis.

Gesundheitliche Einordnung: Relativ, nicht absolut

Behördliche Maßnahmen werden regelmäßig mit dem Hinweis auf fehlende oder unzureichende Studien zur gesundheitlichen Wirkung begründet. Diese Argumentation greift aus Sicht des Handels zu kurz.

Unstrittig ist:

  • Nikotin ist kein risikofreier Stoff.

  • Kein nikotinhaltiges Produkt ist gesundheitlich unbedenklich.

Ebenso unstrittig ist:

  • Die Zigarette stellt aufgrund der Verbrennung die gesundheitlich schädlichste legale Konsumform dar.

  • Ein Großteil der gesundheitlichen Schäden entsteht durch Rauch, Teer, Kohlenmonoxid und Feinstaub.

  • Orale Produkte verursachen keine Verbrennung und keine Inhalation.

Internationale Übersichtsarbeiten und epidemiologische Studien kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass rauchlose Tabakprodukte im Vergleich zur Zigarette mit einer deutlich geringeren Schadstoffexposition verbunden sind. Auch Laboranalysen zur Nikotinfreisetzung zeigen eine kontrollierte Aufnahme ohne Verbrennungsprodukte  .

Nachfrage im Markt: Alltag im Einzelhandel

Die Nachfrage nach rauchfreien Alternativen ist real und anhaltend. Viele Kunden suchen gezielt nach Produkten, um das Rauchen zu reduzieren oder ganz zu beenden. Für den Handel entsteht dadurch ein Spannungsfeld: Produkte mit geringerem Schadenspotenzial werden rechtlich problematisiert, während das gesundheitlich riskanteste Produkt weiterhin uneingeschränkt verfügbar bleibt.

Diese Situation ist für Kunden wie Händler schwer nachvollziehbar.

Fazit

Aus Sicht des Einzelhandels besteht Handlungsbedarf – nicht in Form neuer Verbote, sondern durch eine bundeseinheitliche, fachlich fundierte Anwendung des bestehenden Rechts.

Solange:

  • Zigaretten frei verkauft werden,

  • rechtmäßig versteuerter Kautabak dennoch beanstandet wird,

  • und rauchfreie Alternativen pauschal problematisiert werden,

bleibt der Eindruck bestehen, dass Regulierung nicht konsequent am tatsächlichen Gesundheitsrisiko ausgerichtet ist. Eine sachliche Neubewertung, die Unterschiede anerkennt und Rechtssicherheit schafft, wäre ein Gewinn für Verbraucher, Handel und letztlich auch für den Gesundheitsschutz.

Quellen & weiterführende Studien

Snus & rauchloser Tabak

Nikotinaufnahme / Pharmakokinetik

Nikotinbeutel

Recht

Hinweis / Disclaimer

Die Inhalte dieses Beitrags spiegeln ausschließlich unsere eigene Auffassung und Erfahrung als Einzelhändler wider. Sie stellen eine subjektive Einordnung der aktuellen Rechtslage, der behördlichen Praxis sowie der Marktsituation dar und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Allgemeingültigkeit.

Der Beitrag ersetzt weder eine rechtliche Beratung noch eine behördliche oder gerichtliche Entscheidung. Insbesondere stellen die dargestellten Inhalte keine verbindliche rechtliche Bewertung dar. Gesetzliche Regelungen, deren Auslegung sowie die Verwaltungspraxis können sich jederzeit ändern und regional unterschiedlich gehandhabt werden.

Für die rechtliche Beurteilung einzelner Produkte oder Sachverhalte sind ausschließlich die jeweils zuständigen Behörden und Gerichte maßgeblich.

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BVTE-Frühsommerempfang 2025

Zigarren, Blick über Berlin und spannende Gespräche – Unser Abend beim BVTE-Frühsommerempfang 2025

Am 24. Juni 2025 durften wir wieder das Zigarren-Catering beim Frühsommerempfang des BVTE übernehmen – Es war ein rundum gelungener Abend, wie man ihn sich als Gastgeber, Zigarrenfreund und Branchenbegleiter nur wünschen kann.

Ein Empfang mit Aussicht – wortwörtlich

Die Kulisse war spektakulär: Hoch über dem Bebelplatz, auf der Rooftop-Terrasse des Hotel de Rome, traf sich die Branche zum lockeren Austausch – ein Ort, der in seiner Eleganz und Offenheit wie gemacht ist für einen Sommerabend mit feinen Zigarren und guten Gesprächen. Der Blick über die Dächer Berlins, die untergehende Sonne, das leise Klirren der Gläser – all das verlieh dem Empfang eine ganz besondere Atmosphäre. Ich liebe diese Momente, in denen Genuss, Politik und Wirtschaft aufeinandertreffen und sich alles für ein paar Stunden ganz selbstverständlich anfühlt.

Wer ist der BVTE eigentlich?

Der BVTE – Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse – ist so etwas wie die Stimme unserer Branche in Berlin. Der Verband setzt sich für die Interessen der klassischen Tabakwarenhersteller ebenso ein wie für Anbieter neuer Produkte wie E-Zigaretten oder Tabakerhitzer. Dabei geht es nicht nur um Wirtschaftspolitik oder Regulierung, sondern auch um gesellschaftliche Akzeptanz, Genusskultur und verantwortungsvolles Handeln.

Der Frühsommerempfang ist eines der Formate, bei dem genau diese Themen in einem offenen Rahmen zur Sprache kommen – bei einem Glas Wein, einem gut gedeckten Buffet und eben: bei einer feinen Zigarre. Dass wir mit Tabakfreund hier erneut mit unserem Zigarren-Catering vertreten sein durften, ist für uns eine große Ehre – und gleichzeitig eine Herzensangelegenheit.

Unser Beitrag: Zigarren, Service, Genusskultur

Wir haben uns bei der Auswahl der Zigarren wieder bewusst für eine stilvolle Mischung entschieden – nicht zu ausgefallen, aber besonders genug, um auch den erfahrenen Aficionado zu erfreuen. Vom kleineren Format für den Einstieg bis hin zur aromatischeren Robusto war für jede Vorliebe etwas dabei. Die Zigarren stammten aus bekannten Manufakturen und wurden von uns fachkundig aus dem Humidor angeboten und mit dem passenden Zubehör präsentiert.

Besonders schön war für mich zu beobachten, wie auch viele Gäste ohne große Zigarrenerfahrung den Weg zu unserem Stand fanden. Es wurden Fragen gestellt, neugierig probiert, genossen – und ich hatte einige dieser wunderbaren Gespräche, in denen es nicht nur um Tabak ging, sondern um Rituale, Reisen, Erinnerungen. Zigarren haben diese unglaubliche Fähigkeit, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen, ganz unabhängig von Position oder Hintergrund. Genau das ist es, was ich an unserer Arbeit so liebe.

Ein Branchentreff mit Mehrwert

Natürlich war der Abend nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch ein wichtiger Termin im politischen Kalender unserer Branche. Vertreterinnen und Vertreter der Industrie, der Politik, des Handels und der Verbände kamen zusammen – ganz ohne steifes Protokoll, aber mit klarem Interesse am Austausch. Es ging um neue Regulierungsansätze auf EU-Ebene, um die Herausforderungen für Fachgeschäfte, um das Spannungsfeld zwischen Verbraucherschutz und Genusskultur.

Ich bin immer wieder beeindruckt, wie differenziert und sachlich hier diskutiert wird – fernab von den oft vereinfachten Debatten, die man aus der Öffentlichkeit kennt. Der BVTE schafft mit Veranstaltungen wie diesem Empfang einen Raum für Dialog, der nicht nur notwendig, sondern auch inspirierend ist.

Momente, die bleiben

Ein Highlight des Abends war sicherlich der Moment, als sich kurz vor Sonnenuntergang eine größere Runde um unseren Zigarrenstand versammelte – ein Mix aus alten Hasen, neugierigen Einsteigerinnen und Branchenkennern, die sich lachend Anekdoten erzählten, Cutter weiterreichten und Feuerzeuge zückten. Für mich war das der Inbegriff dessen, wofür Tabakfreund steht: Gemeinschaft, Genuss und dieser eine besondere Moment, der sich nicht wiederholen lässt – außer man tut es einfach wieder.

Auch einige unserer treuen Kunden waren unter den Gästen – Menschen, die unsere Läden kennen, unsere Events besuchen und sich über diese Begegnungen im „offiziellen“ Rahmen besonders gefreut haben. Das ist das Schöne an Berlin: Die Wege sind kurz, die Community ist eng vernetzt, und man trifft sich immer wieder – ob am Tresen oder eben auf einer Dachterrasse wie dieser.

Danke für die Einladung – und für das Vertrauen

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an das Team des BVTE, insbesondere für die reibungslose Organisation, die angenehme Zusammenarbeit im Vorfeld und das Vertrauen in unser Team. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Verband wie der BVTE so konsequent auf Qualität und Atmosphäre setzt – und wir freuen uns, mit unserem Zigarren-Catering ein Teil davon zu sein.

Ein weiterer Dank geht an das Hotel de Rome, dessen Personal wie immer professionell und herzlich zugleich agierte. Solche Kooperationen machen es uns leicht, den Gästen das beste Erlebnis zu bieten – und genau das ist unser Anspruch.

Ausblick – und vielleicht eine kleine Hoffnung

Der Frühsommerempfang 2025 war für uns mehr als nur ein Auftritt – es war ein Statement für das, was Zigarrenkultur heute bedeuten kann: anspruchsvoll, offen, verbindend. Ich würde mich sehr freuen, wenn diese Form des Austauschs weiter gepflegt wird – und wenn wir auch in Zukunft Teil davon sein dürfen.

Vielleicht sehen wir ja einige von euch auch bald wieder – bei einem unserer eigenen Events, bei einer After-Work-Zigarre oder eben beim nächsten Empfang. In jedem Fall gilt: Wir bleiben im Gespräch. Und im Genuss.

Euer Sven

für das gesamte Tabakfreund-Team

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Vom heiligen Rauch zum Kulturgut

Rauchen Vintage Retro

Die Geschichte des Tabaks

Was macht Tabak so faszinierend, dass er über Jahrhunderte hinweg ein bedeutender Teil der menschlichen Kultur und Geschichte wurde? Eine Pflanze, die einst als göttliches Geschenk verehrt wurde, später Weltwirtschaft prägte und heute – trotz aller Kritik – für viele ein Symbol für Genuss, Ruhe und Lebensart ist.

In diesem Artikel werfen wir einen Blick zurück auf die bewegte Geschichte des Tabaks. Von den zeremoniellen Pfeifen der Ureinwohner Amerikas über prunkvolle Rauchsalons in Europa bis hin zur modernen Zigarrenlounge – Tabak war immer mehr als nur Rauch. Er war Teil von Ritualen, Ausdruck von Macht, Rebellion und Persönlichkeit. Und er ist es – auf neue Weise – bis heute geblieben.

Tabak – Geschenk der Götter

Lange bevor der erste europäische Händler Tabak als Handelsware entdeckte, war die Pflanze fest in der spirituellen und kulturellen Welt der indigenen Völker Amerikas verankert. In Ritualen wurde sie als heilige Pflanze geraucht, geschnupft oder gekaut. Besonders bekannt ist das Bild der „Friedenspfeife“, die bei Zusammenkünften verschiedener Stämme entzündet wurde – als Zeichen der Verständigung, der Freundschaft und des Respekts.

Für viele war der Rauch ein Medium der Verbindung zwischen Mensch, Natur und den Göttern. Er wurde genutzt zur Heilung, zur Meditation oder um Geister zu besänftigen. Tabak war ein Geschenk – kostbar, bedeutungsvoll, und keineswegs alltäglich.

Die Neue Welt bringt den Rauch nach Europa

Mit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus kam der Tabak im 16. Jahrhundert nach Europa. Anfangs galt er als medizinische Rarität, wurde gegen Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und „miese Laune“ verschrieben – meist in Form von Schnupftabak.

Doch es dauerte nicht lange, bis sich Tabak – vor allem das Rauchen – zu einem echten Luxusprodukt der Oberschicht entwickelte. In feinen Kreisen wurde er geraucht, geschnupft und zelebriert. Bald entstanden die ersten Plantagen, zunächst auf der Iberischen Halbinsel, später in den Kolonien. Tabak war nicht länger nur ein Genussmittel – er wurde ein politisch und wirtschaftlich bedeutendes Gut.

Tabak und die Kolonialwirtschaft: Goldene Blätter, dunkle Kapitel

Im 17. und 18. Jahrhundert erlebte Tabak einen beispiellosen Aufstieg – vor allem durch den Anbau in den amerikanischen Kolonien. Plantagen in Virginia, Maryland und später auch in der Karibik produzierten enorme Mengen Tabak für den europäischen Markt.

Doch dieser Boom hatte auch eine Schattenseite: Der Reichtum aus dem Tabakhandel war eng verknüpft mit Sklavenarbeit und Ausbeutung. Millionen Menschen wurden zur Arbeit auf den Feldern gezwungen, während europäische Gesellschaften in Rauch und Reichtum schwelgten.

Tabak wurde zu einem Motor des Welthandels, aber auch zum Symbol der kolonialen Ungleichheit. Dieser Teil der Geschichte sollte nicht vergessen werden – auch wenn wir heute Tabak aus einer ganz anderen Perspektive betrachten.

Rauchzeichen des 20. Jahrhunderts: Freiheit, Film und Flammen

Im 20. Jahrhundert entwickelte sich Tabak endgültig zum Massenphänomen. Zigaretten wurden industriell gefertigt, Werbung und Kino machten das Rauchen zum Ausdruck von Coolness, Männlichkeit, aber auch Weiblichkeit und Emanzipation.

James Dean, Marlene Dietrich, Humphrey Bogart – sie alle trugen zum Mythos bei. Die Zigarre wurde zum Zeichen von Macht und Erfolg (man denke an Churchill oder Fidel Castro), während die Pfeife für Gelassenheit und Intellekt stand. Tabak war überall – von Werbeplakaten bis auf Schultaschen.

In dieser Zeit wurde das Rauchen nicht nur akzeptiert – es wurde regelrecht inszeniert.

Bewusstseinswandel: Risiko trifft Lebensstil

Doch spätestens ab den 1960er-Jahren begann ein Umdenken. Wissenschaftliche Studien bewiesen den Zusammenhang zwischen Rauchen und schweren Krankheiten. Die öffentliche Wahrnehmung veränderte sich – es folgten Warnhinweise, Werbeverbote, Rauchverbote.

Die Tabakindustrie geriet unter Druck, der Konsum sank – und mit ihm auch die Akzeptanz in der breiten Gesellschaft. Was blieb, war der bewusste Genuss.

Zigarren und Pfeifen rückten in den Mittelpunkt eines neuen Lebensstils: nicht schnell, nicht hektisch – sondern achtsam, rituell, individuell. Wer heute eine Zigarre raucht, tut das meist mit voller Absicht – und nicht zwischen Tür und Angel.

Tabak heute – zwischen Tradition, Genuss und Regulierung

Heute ist Tabak ein umstrittenes Produkt – doch zugleich auch ein bedeutender Teil vieler Kulturen. In Kuba ist die Zigarre Nationalstolz und Wirtschaftsfaktor. In Deutschland und Europa gibt es eine lebendige Szene rund um Zigarren, Pfeifen und Schnupftabak.

Genuss, Handwerk, Qualität – das sind die Begriffe, die heute zählen. Der Fokus liegt nicht auf Masse, sondern auf Klasse. Kleine Manufakturen, limitierte Serien, exquisite Blends – der Markt hat sich gewandelt.

Und auch wir als Fachhändler erleben das täglich: Unsere Kunden suchen nicht einfach „irgendetwas zum Rauchen“ – sie suchen einen Moment, einen Duft, ein Ritual. Und genau dafür ist Tabak heute da.

Die Frage nach der Zukunft

Die Geschichte des Tabaks ist faszinierend – reich an Wendepunkten, Einflüssen und Gegensätzen. Vom heiligen Rauch der Ureinwohner über Kolonialimperien bis hin zur Lounge-Kultur von heute.

Bleibt die Frage: Wohin geht die Reise? Wird Tabak ein nostalgisches Relikt bleiben – oder seine Nische als kultivierter Genuss verteidigen?

Wir glauben: Solange Menschen den Wunsch verspüren, sich Zeit zu nehmen – für sich, für Gespräche, für echten Genuss – wird Tabak seinen Platz behalten. Nicht als Massenprodukt, sondern als Teil einer gepflegten Kultur.

Und vielleicht – ganz im Sinne der alten Rituale – als kleiner Moment der Verbindung. Zwischen dir und dem, was zählt.

 

Bleibt genussvoll,

Euer Sven

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Track and Trace einfach erklärt

track&trace einfach erklärt

Warum manche Zigarren schwer zu bekommen sind

Lieferschwierigkeiten bei Zigarren? Mal wieder nichts im Lager? Vielleicht hast du dich schon gefragt, warum dein Lieblingsformat gerade nicht verfügbar ist – obwohl es doch vor kurzem noch ganz normal im Sortiment war. Die Antwort liegt in einem System, das für viele unsichtbar bleibt, aber tief in die Lieferketten eingreift: Track and Trace bei Tabakwaren.

Wir erklären dir, was dahintersteckt, warum es ausgerechnet jetzt Probleme gibt – und was du als Genießer darüber wissen solltest.

Was ist Track and Trace überhaupt?

„Track and Trace“ bedeutet übersetzt nichts anderes als „verfolgen und nachverfolgen“ – und genau darum geht es auch. Seit Mai 2019 gibt es in der EU eine Verpflichtung zur Rückverfolgbarkeit von Tabakwaren, eingeführt durch die EU-Tabakproduktrichtlinie (TPD). Ziel ist es, den illegalen Handel mit Tabakprodukten zu bekämpfen – ein durchaus berechtigter Gedanke.

Konkret heißt das:

Jede Packung Zigaretten oder Feinschnitt – und mittlerweile auch jede Kiste Zigarren oder Dose Pfeifentabak – erhält eine einzigartige Kennzeichnung. Diese wird entlang der gesamten Lieferkette digital erfasst: vom Hersteller über den Importeur, den Großhandel bis zum Händler. So soll nachvollziehbar sein, wer wann welches Produkt wohin geliefert hat.

Was hat das mit Zigarren zu tun?

Bis 2024 betraf das System in erster Linie Zigaretten und Feinschnitt. Doch seit dem 20. Mai 2024 gilt die Rückverfolgbarkeitspflicht auch für weitere Tabakprodukte – darunter:

  • Zigarren und Zigarillos

  • Pfeifen- und Wasserpfeifentabak

  • Schnupf- und Kautabak

Für Zigarren bedeutet das:

Jede Kiste, die aus Nicaragua, der Dominikanischen Republik, Honduras oder einem anderen Drittland in die EU kommt, muss mit einem Track-and-Trace-Code versehen sein – inklusive Registrierungsnummern, Scannern und spezieller Software.

In Deutschland ist die Bundesdruckerei GmbH für die Vergabe dieser Identifikationscodes zuständig. Jeder Hersteller, Importeur oder Händler muss sich dort registrieren und seine Produkte eindeutig kennzeichnen lassen.

👉 Hier geht’s zur offiziellen Seite der Bundesdruckerei

Wo liegt das Problem?

Die Idee klingt erst mal sinnvoll – doch die Umsetzung ist alles andere als einfach. Besonders für kleinere Hersteller oder Importeure ist das Ganze eine große Herausforderung:

  • Bürokratische Hürden bei der Registrierung

  • Technische Anforderungen wie spezielle Soft- und Hardware

  • Kosten, die für viele kleine Manufakturen schlicht nicht tragbar sind

Was in der Praxis passiert:

Produkte bleiben beim Zoll hängen, weil Codes fehlen oder falsch sind. Einige Hersteller – besonders im Bereich von Kautabak oder exotischeren Zigarren – haben die Produktion für den europäischen Markt ganz eingestellt. Andere liefern verspätet oder gar nicht. Wieder andere sind noch mitten im Umstellungsprozess und haben schlicht Lieferengpässe.

Kurz: Das System bringt viele gute Ideen mit, aber auch jede Menge Verzögerung, Unsicherheit und Frust – für Händler wie für Genießer.

Beispiele aus dem Alltag

Vielleicht ist dir aufgefallen, dass manche Zigarren aus der Karibik oder Zentralamerika derzeit nur schwer oder gar nicht erhältlich sind. Oder dass neue Serien ungewöhnlich spät auf den Markt kommen. All das kann – neben logistischen Problemen oder Ernteausfällen – direkt mit Track and Trace zusammenhängen.

Ein Beispiel: Ein Importeur hat eine neue Kiste Zigarren auf Lager, aber darf sie nicht verkaufen, weil die Track-and-Trace-Nummer noch nicht korrekt registriert ist oder der Code fehlt. Ergebnis: Die Ware bleibt liegen – und der Kunde wartet.

Was bedeutet das für dich als Genießer?

Zunächst einmal: Du musst dir keine Sorgen machen. Es geht hier nicht um Qualität oder Haltbarkeit, sondern um Bürokratie. Aber es kann passieren, dass deine Lieblingszigarre vorübergehend nicht lieferbar ist – oder teurer wird.

Denn: Die neuen Anforderungen verursachen zusätzliche Kosten, die irgendwann auch beim Endkunden ankommen. Und sie sorgen dafür, dass manche kleine Marken gar nicht mehr auf dem europäischen Markt vertreten sind.

Und was kannst du tun?

  • Hab Verständnis, wenn mal etwas fehlt. Die Lieferkette ist komplexer geworden – und nicht jede Verzögerung liegt am Händler.

  • Frag nach Alternativen. Viele Formate oder Blends haben ähnliche Geschwister. Wir helfen gern bei der Auswahl.

  • Bleib informiert. Wer weiß, was hinter den Kulissen passiert, sieht leere Regale mit anderen Augen.

Unser Fazit

Track and Trace ist ein System, das mit guten Absichten eingeführt wurde – aber in der Praxis gerade bei Spezialprodukten wie Zigarren für viel Unruhe sorgt. Wenn du dich also das nächste Mal wunderst, warum eine Zigarre nicht verfügbar ist, denk daran: Vielleicht liegt sie längst im Lager – aber der richtige Code fehlt noch.

Wir bleiben für dich dran, beobachten die Lage und halten dich auf dem Laufenden. Und wie immer gilt: Genuss kennt keinen Zeitdruck – nur Geduld.

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Mac Baren wird Teil der Scandinavian Tobacco Group

mac baren

Was Pfeifenraucher jetzt wissen sollten

Die Tabakwelt bleibt im Wandel: Mit Wirkung zum 1. Juli 2024 wurde die renommierte dänische Mac Baren Tobacco Company von der Scandinavian Tobacco Group (STG) übernommen. Für Freunde klassischer Pfeifentabake bedeutet das leider auch: Zahlreiche beliebte Produkte werden eingestellt.

Tradition trifft Konzernstruktur

Mac Baren war seit fast 200 Jahren ein Familienunternehmen mit Sitz im dänischen Svendborg. International geschätzt für seine hochwertigen Pfeifen- und Drehtabake, exportierte die Marke in über 70 Länder. Mit der Integration in die STG, einem der größten Tabakkonzerne weltweit, geht nun ein eigenständiges Kapitel der Tabakkultur zu Ende.

Eingestellte Produkte: Diese Tabake werden nicht mehr produziert

Im Zuge der Umstellung hat STG entschieden, eine Reihe von Mac Baren Marken dauerhaft aus dem Sortiment zu nehmen. Diese Artikel gelten ab sofort als Auslaufprodukte und sind nur noch solange erhältlich, wie Lagerbestände vorhanden sind:

• 7 Seas Regular Blend 
• 7 Seas Royal Blend
• Amphora No. 2
• Amphora No. 8
• Amphora Burley
• Amphora Kentucky
• Brigg H
• Brigg Regular
• HH Bold Kentucky
• HH Burley Flake
• HH Pure Virginia Flake
• HH Rustica Flake
• HH Vintage Latakia
• Mac Baren Golden Ambrosia
• Mac Baren Red Ambrosia
• Meine Mischung Braun 
• Cube Silver
• Jacaranda
• Kentucky Club
• KPT Blau
• KPT Rot
• Presbyterian 
• Sans Souci
• Van Halteren Black and Bright
• Wellauer’s English Blend

Schließung von Produktionsstätten

Ein weiterer signifikanter Schritt im Rahmen der Übernahme ist die geplante Schließung der Mac Baren-Fabrik in Svendborg bis spätestens Anfang 2027. Diese Entscheidung betrifft rund 200 Mitarbeiter, von denen einige möglicherweise in andere STG-Produktionsstätten, wie die Fabrik in Assens, versetzt werden könnten. Zusätzlich werden auch die US-Standorte von Mac Baren im Rahmen der Umstrukturierung geschlossen. 

Fazit

Die Übernahme der Mac Baren Tobacco Company durch die Scandinavian Tobacco Group stellt einen bedeutenden Wandel in der Tabakindustrie dar. Für Konsumenten bedeutet dies, dass einige vertraute Tabakprodukte künftig nicht mehr verfügbar sein werden. Es empfiehlt sich daher, sich rechtzeitig mit alternativen Produkten vertraut zu machen oder vorhandene Bestände der Auslaufartikel aufzustocken.

Wir beraten Sie gern individuell, wenn Sie auf der Suche nach ähnlichen Mischungen oder passenden Ersatzprodukten sind.

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Danke für ein genussvolles Jahr

Neujahr 2025 Feuerwerk

– und ein erfolgreiches 2025 liegt vor uns!

Liebe Kunden, Freunde und Gäste,

das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu, und es war ein Jahr voller Highlights, Genussmomente und spannender Begegnungen. Wir möchten uns bei euch, unseren Kunden und Freunden, für eure Treue und Begeisterung bedanken, die all das möglich gemacht haben. Gemeinsam haben wir genossen, gefeiert und Neues entdeckt – und das möchten wir im neuen Jahr unbedingt fortsetzen.

Rückblick auf ein Jahr voller Genuss und Abenteuer

Dieses Jahr war nicht nur ereignisreich, sondern auch geprägt von außergewöhnlichen Veranstaltungen und Erlebnissen, die uns allen noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Der Zigarrendampfer auf der Spree

Im September stachen wir mit dem Zigarrendampfer in See – ein Abend, der von Genuss, Gemeinschaft und der besonderen Atmosphäre der Berliner Spree geprägt war. Christian Eiroa persönlich stellte seine edlen Zigarrenmarken EIROA und CLE vor, begleitet von exquisiten Spirituosen von Maison Ferrand. Armagnac, Rum und Whisky fanden dabei genauso viel Anklang wie das gute Wetter und das hervorragende Essen.

Louis XIII meets The Curtain Club

Ein weiteres Highlight war das Event im Ritz-Carlton, Berlin, wo wir in die Welt des Louis XIII Cognac eintauchen durften. Begleitet von Davidoff-Zigarren, erlesenen Champagnern und Austern wurde dieser Abend zu einer Hommage an die hohe Kunst des Genusses. Thomas Zilm, Markenbotschafter von Rémy Martin, nahm uns mit auf eine faszinierende Reise durch die Geschichte und Herstellung dieses einzigartigen Cognacs.

Villiger Brand Ambassador Tour – Das Finale in Berlin

Das große Finale der Villiger Brand Ambassador Tour fand im Oktober statt und war ein voller Erfolg. Felix Wallenhorst begeisterte die Gäste mit seinem Wissen über die Kunst der Blend-Entstehung. Abgerundet wurde der Abend durch ein exquisit zusammengestelltes Menü und die Präsentation der Villiger Do Brasil Zigarren, die für viele ein absolutes Highlight waren.

Unsere Reise nach Kuba

Ein ganz besonderes Erlebnis war unsere Reise nach Kuba – das Herzstück der Zigarrenkultur. Von den Tabakfeldern in Pinar del Río bis zu den legendären Manufakturen in Havanna war diese Reise ein tiefes Eintauchen in die Tradition und Handwerkskunst, die hinter jeder kubanischen Zigarre steckt. Diese Eindrücke und Inspirationen werden uns auch im kommenden Jahr begleiten und sicherlich in unsere Auswahl an Zigarren einfließen.

Was 2025 bringt

Wir ruhen uns nicht auf den Erfolgen aus, sondern planen auch für das kommende Jahr Großes:
• Exklusive Events, bei denen ihr wieder ganz besondere Zigarren und Spirituosen erleben könnt.
• Neue Produkte, die wir sorgfältig für euch auswählen, um euch die besten Genussmomente zu bieten.
• Und natürlich neue Geschichten und Highlights aus der Welt der Zigarren und Spirituosen, die wir hier in unserem Blog und bei unseren Veranstaltungen mit euch teilen möchten.

Ein genussvoller Start ins neue Jahr

Zum Schluss bleibt mir nur noch, euch allen ein gesundes, erfolgreiches und genussreiches neues Jahr zu wünschen. Lasst uns 2025 mit einer guten Zigarre und einem edlen Tropfen im Glas beginnen – so, wie es sich gehört.

Ich freue mich darauf, euch auch im neuen Jahr in der Schönhauser Allee 101, im Rathaus-Center in Pankow, im Onlineshop oder bei einem unserer Events zu sehen.

Vielen Dank für ein fantastisches 2024 – wir sehen uns 2025!

Euer Sven vom Tabakfreund

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Tabakfreund Prenzlauer Allee

Tabakfreund Prenzlauer Allee 39

Abschied von der Prenzlauer Allee: Ein Kapitel endet, die Reise geht weiter

Liebe Kundinnen und Kunden,

mit einem weinenden und einem lachenden Auge möchten wir euch heute eine bedeutende Veränderung mitteilen. Nach fast zwei Jahrzehnten im Prenzlauer Berg schließen wir unser Ladengeschäft in der Prenzlauer Allee 39, 10405 Berlin zum Ende November 2024.

Diese Entscheidung ist uns alles andere als leichtgefallen. Unser Geschäft war über viele Jahre ein Anlaufpunkt für alle, die Genuss und Qualität suchen – ob Zigarrenliebhaber, Spirituosenkenner oder jene, die einfach den persönlichen Austausch und unsere Expertise geschätzt haben. Doch aus verschiedenen Gründen ist dieser Schritt unumgänglich geworden.

Die Geschäftsräume werden künftig anderweitig genutzt. Leider haben wir keinen Einfluss darauf, wie die Räumlichkeiten in Zukunft verwendet werden.

Unsere Reise geht weiter – und wir bleiben für euch da!

Auch wenn dieser Abschied schwerfällt, bedeutet er nicht das Ende. Wir freuen uns, euch weiterhin in unseren anderen Filialen begrüßen zu dürfen:

• Schönhauser Allee 101, 10439 Berlin
• Breite Straße 20, 13187 Berlin

Beide Standorte bieten euch das gewohnte Sortiment an Tabakwaren, Spirituosen und Genussartikeln sowie die persönliche Beratung, die ihr schätzt.

Für diejenigen, denen der Weg in eines unserer anderen Geschäfte zu weit ist, empfehlen wir unseren Onlineshop tabakfreund.de. Hier könnt ihr eure Lieblingsprodukte bequem von zu Hause aus bestellen. Sollte ein Artikel fehlen, genügt eine kurze Nachricht, und wir kümmern uns um eine individuelle Lieferung direkt zu euch nach Hause.

Ein Blick in die Zukunft

Dieser Abschied eröffnet uns auch neue Möglichkeiten. Mit mehr Kapazitäten können wir uns künftig verstärkt neuen Projekten widmen. Was genau euch erwartet, bleibt noch ein kleines Geheimnis – aber seid sicher: Wir bleiben unserer Leidenschaft für Genuss und Qualität treu und freuen uns darauf, euch weiterhin zu begeistern.

Ein Dank von Herzen

Zum Schluss möchten wir uns bei euch allen bedanken. Für eure Treue, die unzähligen schönen Begegnungen und das Vertrauen, das ihr uns über die Jahre entgegengebracht habt. Die Prenzlauer Allee war für uns nicht nur ein Geschäft, sondern ein Stück Zuhause – dank euch.

Wir sehen diesen Schritt als einen Abschied von einem Kapitel, aber keinesfalls als ein Ende. Wir hoffen, euch in einer unserer anderen Filialen oder online wiederzusehen.

Mit herzlichen Grüßen,
Euer Team von Tabakfreund

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Habanos Academy 2024

Reisebericht: Meine Teilnahme an der Habanos Academy 2024

Die Habanos Academy 2024 war eine Reise, die man als Zigarrenliebhaber und Fachhändler einfach erlebt haben muss. Zusammen mit 11 weiteren Fachhändlern aus ganz Deutschland durfte ich an diesem einzigartigen Event teilnehmen. Von den Plantagen in Pinar del Río bis hin zu den Werkstätten in Havanna bot die Woche ein intensives Eintauchen in die Welt der kubanischen Zigarren.

Der Start der Reise: Ein erstes Kennenlernen

Los ging es für mich am 15. November mit einem kleinen Zwischenstopp in Seligenstadt, wo wir uns im Hotel BalthazarS versammelten. Dort traf ich bereits die ersten Teilnehmer und unseren Gastgeber Maximilian Rinneberg von 5th Avenue, dem Importeur kubanischer Zigarren. Beim gemeinsamen Abendessen in der Altstadt und einer gemütlichen Zigarrenrunde im Hotel lernten wir uns kennen. Es war ein gelungener Auftakt, der die Vorfreude auf die kommenden Tage spürbar machte.

Anreise nach Kuba

Am nächsten Morgen starteten wir früh Richtung Flughafen Frankfurt. Die Gruppe war komplett, und die Stimmung war hervorragend. Nach einem reibungslosen Boarding und einem Zwischenstopp in Madrid landeten wir schließlich in Havanna. Schon die warme, tropische Luft am Flughafen versprach eine unvergessliche Woche.

Havanna: Kultur, Geschichte und Zigarrengenuss

Die folgenden Tage waren geprägt von einer perfekten Mischung aus kubanischer Kultur und Zigarrenleidenschaft. Ein Highlight war die Havanna City Tour, bei der wir die Altstadt mit ihren kolonialen Bauten und das pulsierende Leben auf den Straßen erlebten. Abgerundet wurde der Tag mit einem Abendessen in einem erstklassigen Restaurant – natürlich begleitet von einer edlen Zigarre.

Am Dienstag führte uns der Weg nach Pinar del Río, dem Herzen des kubanischen Tabakanbaus. Wir besuchten die Plantage von Hector Luis, die seit vier Generationen in Familienhand ist. Es war faszinierend, aus erster Hand zu erfahren, wie viel Arbeit und Hingabe in die Kultivierung der Tabakpflanzen fließt. Von der Aussaat bis zur Trocknung und Sortierung – jede Phase beeindruckte mich aufs Neue.

Einblick in die Manufakturen: La Corona und H. Upmann

Am Mittwoch und Donnerstag standen Besuche in den berühmten Zigarrenmanufakturen La Corona und H. Upmann auf dem Programm. Es war unglaublich, den Produktionsprozess hautnah zu erleben: die präzise Deckblattsortierung, das kunstvolle Rollen der Zigarren und schließlich das Verpacken. Besonders beeindruckend war, wie viele Arbeitsschritte notwendig sind, bevor eine Habano in den Handel kommt.

In der H. Upmann Manufaktur nahmen wir uns Zeit für eine Verkostung im Tasting-Raum. Hier konnte ich eine Zigarre direkt am Ort ihrer Entstehung genießen – ein Moment, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Workshops und der historische Kontext

Die Workshops der Habanos Academy boten einen tiefen Einblick in die Geschichte und Bedeutung kubanischer Zigarren. Besonders spannend war der Fokus auf die Marken Cohiba und Trinidad, deren Geschichten eng mit Kubas Geschichte verwoben sind.

Ein weiteres Highlight war unser Besuch im Havana Club Rum Museum, wo wir die perfekte Symbiose von Rum und Zigarren erleben durften. Mit einem Daiquiri in der berühmten Bar La Floridita fühlte ich mich für einen Moment wie Hemingway.

Abschied und Dankbarkeit

Die Woche endete mit einem festlichen Farewell-Dinner, das den perfekten Abschluss bot. Die Gespräche, die Eindrücke und vor allem die Menschen, die ich auf dieser Reise treffen durfte, machten das Event zu einem echten Highlight meines Jahres.

Ein großer Dank geht an die 5th Avenue, die diese Reise möglich gemacht hat. Es war eine einmalige Gelegenheit, die Welt der kubanischen Zigarren aus nächster Nähe zu erleben, und es war mir eine Freude, alte Bekannte wiederzutreffen und neue Gesichter unserer Branche kennenzulernen.

Kuba hat mich mit seiner Kultur, Gastfreundschaft und Zigarrenleidenschaft in seinen Bann gezogen. Ich freue mich schon darauf, das Erlebte mit euch, meinen Kunden und Freunden, zu teilen – vielleicht bei einer guten Habano. 😊

Euer Sven
Tabakfreund

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InterTabac 2024 – Ein Blick auf die Messe

Vom 19. bis 21. September 2024 fand die InterTabac, das jährliche Mekka der Zigarren- und Tabakbranche, in Dortmund statt. Es ist die Gelegenheit, sich mit bekannten Gesichtern aus der Branche auszutauschen und die Entwicklungen des Jahres zu beobachten. Heiko und ich machten uns diesmal auf den Weg, um das Event aus nächster Nähe mitzuerleben. Während Heiko bereits am Donnerstag anreiste, stieg ich am Freitag in den ICE, um von Berlin aus nach Dortmund zu reisen.

Der Weg nach Dortmund – Ein typischer Start

Wer oft mit der Deutschen Bahn unterwegs ist, kennt es: Ungeplante Änderungen und ein wenig Chaos gehören irgendwie dazu. Diesmal war es eine Wagen- und Sitzplatzänderung, die den Start in den Tag etwas aufregender machte als geplant. Doch ich sicherte mir einen Platz und konnte mich innerlich auf die kommenden Stunden und Eindrücke auf der Messe vorbereiten.

Ein Wiedersehen mit alten Bekannten

Angekommen auf der Messe, begann der Tag wie erwartet: Wir trafen zahlreiche befreundete Händler und Branchenkenner aus ganz Deutschland. Von Berlin bis München waren viele dabei, die wir schon seit Jahren kennen. Die InterTabac bietet stets die Möglichkeit, alte Kontakte zu pflegen und sich über Neuigkeiten und Trends auszutauschen. Doch eines wurde schnell klar: Für eingefleischte Kenner der Zigarrenszene gab es in diesem Jahr nur wenige echte Überraschungen.

Natürlich präsentierten die großen Hersteller ihre neuesten Produkte, doch die großen Durchbrüche oder Innovationen blieben aus. Vielmehr scheint die Branche in diesem Jahr darauf zu setzen, Bewährtes zu verfeinern und sich auf Details zu konzentrieren. Dies bedeutet aber nicht, dass es nichts Neues zu entdecken gab – im Gegenteil, es herrschte ein Fokus auf Qualität und Eleganz, was uns durch viele spannende Gespräche deutlich wurde.

Besuche bei den großen Namen

Wie jedes Jahr besuchten wir die Stände der bekannten Marken und Zulieferer. M.K. Söhne, Villiger, Vandermalliere, Valentino Siesto, Kopp Tobacco und Kleinlagel u.v.m.. Diese Hersteller und Importeure bilden das Rückgrat der Branche und liefern seit Jahren konstant hohe Qualität. Ihre neuesten Produkte waren solide, und auch wenn keine revolutionären Neuerungen zu sehen waren, konnten wir doch spannende neue Zigarren entdecken, die unsere Humidore bereichern werden.

Die Produkte wirkten ausgereift und zeigten eine fortlaufende Pflege des Handwerks. Es ging weniger darum, völlig neue Maßstäbe zu setzen, sondern darum, das Bewährte zu optimieren. Das ist eine Entwicklung, die uns zeigt, dass es für Genießer immer noch viel zu entdecken gibt, auch wenn es keine spektakulären Durchbrüche gab.

Accessoires – Design im Fokus

Neben den Zigarren selbst bot die Messe natürlich auch eine breite Palette an Zubehörprodukten. Ob Feuerzeuge, Cutter oder Humidore – das Angebot war groß. Eine tiefgehende technische Weiterentwicklung konnten wir jedoch nicht beobachten. Stattdessen stand das Design klar im Vordergrund: Viele Hersteller haben ihre bestehenden Produkte optisch aufgefrischt und für einen moderneren Look gesorgt.

Diese Designänderungen und Verbesserungen geben den Accessoires einen frischen Touch, ohne dass sich grundlegend etwas an ihrer Funktionalität geändert hat. Besonders die neu designten Cutter und Aschenbecher fielen uns ins Auge. Für unsere Kunden bedeutet dies eine schöne Auswahl an optisch ansprechenden Neuheiten, die den Zigarrengenuss stilvoll begleiten werden.

Genuss und Gastfreundschaft

Eine der angenehmen Seiten der Messe ist natürlich immer die kulinarische Begleitung. Auch dieses Jahr wurden wir von den Ausstellern gut versorgt – sowohl was die Getränke als auch das Essen angeht. Ob es nun ein Glas Rum, Whisky oder ein erfrischendes Softgetränk war, die Messe bot genügend Gelegenheiten, sich in Ruhe hinzusetzen, eine Zigarre zu genießen und über die Branche zu plaudern.

Auch wenn es an großen Innovationen fehlte, war die Stimmung dennoch herzlich und entspannt. Die Gastfreundschaft der Aussteller trug sicherlich dazu bei, dass die Gespräche locker verliefen und sich viele auf das persönliche Wiedersehen freuten. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie stark die Community in der Zigarrenwelt vernetzt ist.

Fazit – Weniger Innovation, mehr Verfeinerung

Die InterTabac 2024 war, wie immer, eine Veranstaltung, die man als Teil der Zigarrenbranche nicht verpassen sollte. Auch wenn es in diesem Jahr an bahnbrechenden Neuerungen mangelte, konnten wir wertvolle Einblicke in die aktuellen Trends gewinnen. Es scheint, als stünde die Branche momentan eher im Zeichen der Verfeinerung und Perfektionierung, statt auf große, disruptive Innovationen zu setzen.

Für uns bedeutet das: In den kommenden Monaten werden wir in unseren Humidoren einige hervorragende neue Zigarren und Accessoires anbieten können, die vielleicht keine Revolution darstellen, aber dennoch durch ihre hohe Qualität und ansprechendes Design überzeugen. Unsere Aficionados und Aficionadas dürfen gespannt sein auf edle Rauchwaren und einige feine Accessoires, die den Genuss perfekt abrunden.

Während wir nun auf dem Weg zurück nach Berlin sind, bleibt uns der Eindruck einer Messe, die zwar nicht die größten Überraschungen bot, aber dennoch ein Muss für alle war, die die Leidenschaft für Zigarren teilen. Bleibt gespannt – bald gibt es in unseren Läden einiges zu entdecken!

Bis bald,
Euer Tabakfreund, Sven