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Zigarrenkegeln, die Dritte

Zigarrenkegeln

ein Abend zwischen Neuner, Honduras und ner ordentlichen Portion Kneipencharme

Man braucht manchmal gar nicht viel für einen richtig guten Abend: ein paar gute Leute, vernünftige Zigarren, kaltes Bier und eine Kegelbahn.
Genau so war’s gestern beim Bornholmer Zigarrenkegeln.

14 Aficionados, eine Kegelbahn irgendwo im Prenzlauer Berg, und dieser ganz eigene Mix aus Ehrgeiz und Gelassenheit, den man nur beim Kegeln hinbekommt. Start war um 18 Uhr – und wie so oft ging es erstmal entspannt los. Begrüßung, erste Gespräche, Zigarren auswählen, Feuerzeuge klicken. Man kennt sich, man freut sich, man ist direkt drin.

Flor de Copan – Honduras auf der Bahn

Geraucht wurden an dem Abend Zigarren aus der Flor de Copan Linea Puro. Für alle, die sie noch nicht kennen: Honduras durch und durch, sauber verarbeitet, eher auf der zugänglichen Seite, aber mit genug Charakter, um nicht langweilig zu werden. Genau richtig für so einen Abend, bei dem man sich bewegt, lacht und nebenbei trotzdem bewusst rauchen will.

Präsentiert wurde das Ganze von Hendrik Müller von der 5th Avenue Products Trading GmbH – wer ihn schon mal erlebt hat, weiß: Das wird gut!

Kein steifer Vortrag, kein runtergerattertes Faktenblatt. Eher ein fließender Übergang aus Gesprächen, Fragen, Antworten und zwischendurch immer wieder kleinen Einblicken in die Welt hinter der Zigarre. Tabakanbau, Verarbeitung, Lagerung – alles dabei, aber nie belehrend. Sondern so, dass man gern zuhört. Und auch mal nachfragt.

Und genau das wurde auch gemacht.

Kegeln mit Ambitionen (und Konsequenzen)

Parallel dazu lief natürlich das, worum es beim Zigarrenkegeln eigentlich geht: die Kugel.

Und da wurde es dann relativ schnell… sagen wir mal: ambitioniert.

Manche gehen das locker an, andere entwickeln innerhalb von zwei Würfen einen sportlichen Ehrgeiz, als ginge es um die Vereinsmeisterschaft. Beides war vertreten – und genau diese Mischung macht’s aus.

Besonders schön: die Neuner.

Davon gab es gestern tatsächlich drei bis vier Stück. Und wie es sich gehört, bleibt das nicht folgenlos. Jeder Neuner wurde mit einer Runde „Kurze“ belohnt – angekündigt durch das feierliche Läuten einer Glocke.

Es wird gegrinst, kommentiert, manchmal auch ein bisschen gefeiert. Und dann geht’s weiter.

Einfach, ehrlich, gut.

Zwischen Rauch und Resonanz

Was den Abend besonders gemacht hat, war diese entspannte Selbstverständlichkeit. Niemand musste irgendwem etwas beweisen. Wer Fragen hatte, hat sie gestellt. Wer einfach nur rauchen und spielen wollte, hat genau das gemacht.

Die Zigarren liefen konstant gut durch den Abend, das Bier sowieso, und die Gespräche haben sich von selbst entwickelt. Mal ging’s um Zigarren, mal um Reisen, mal komplett woanders hin. Genau so soll es sein.

Und Hendrik mittendrin, immer ansprechbar, immer mit einem offenen Ohr und der passenden Antwort – mal fachlich, mal mit einem kleinen Augenzwinkern. Dazu die ein oder andere Anekdote zum Tabakanbau, zur Fertigung und zur Lagerung von Premium-Zigarren.

Das war kein „Programmpunkt“. Das war einfach Teil des Abends.

Vier Stunden, die schneller vorbei waren als gedacht

Offiziell lief das Kegeln von 18 bis 22 Uhr. Inoffiziell war danach natürlich noch lange nicht Schluss.

Wie das eben so ist: Man bleibt noch sitzen, bestellt noch ein Getränk, zündet vielleicht noch eine zweite (oder dritte) an, quatscht weiter. Keiner hat auf die Uhr geschaut – genau das ist meistens das beste Zeichen.

Am Ende war es das, was wir uns von diesem Format erhoffen: ein uriger, ehrlicher Berliner Kneipenabend mit sportlichem Einschlag. Nicht geschniegelt, sondern echt.

Danke, wo Danke hingehört

Ein großes Dankeschön an Hendrik Müller und die 5th Avenue Products Trading GmbH für die Unterstützung und die entspannte, gleichzeitig informative Präsentation. Das passt einfach jedes Mal.

Danke auch an Henning Grote, der den Abend in starken Bildern festgehalten hat. Gerade bei solchen Formaten ist es Gold wert, wenn jemand das Geschehen unaufdringlich einfängt und die Stimmung später wieder greifbar macht.

Und natürlich: Danke an alle, die da waren.

14 Leute, die Bock hatten – auf Zigarren, aufs Kegeln und auf genau so einen Abend. Ohne euch funktioniert das Ganze nicht.

Und wie geht’s weiter?

Ganz einfach: Wir machen das wieder.

Der nächste Termin steht schon fest – 16. Oktober 2026.

Gleicher Spirit, gleiche Idee, vielleicht wieder ein paar Neuner (mit Glocke, versteht sich). Wer gestern dabei war, weiß, was ihn erwartet. Und wer nicht – der sollte sich das definitiv mal anschauen.

Wir freuen uns drauf.

Und ein ganz persönliches Fazit von mir:
Ich merke heute jeden einzelnen Wurf. Der Muskelkater ist real – aber genau so soll’s sein. Zeigt ja nur, dass es ein guter Abend war. Danke euch allen dafür. 

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The Golden Circle

The Golden Circle

The Golden Circle

Ein Abend, der alles zusammengebracht hat

Vergangenen Samstag durften wir wieder zu The Golden Circle im Van der Valk Hotel Berlin-Brandenburg einladen – gemeinsam mit Krøhan & Bress. Ein Abend, der genau das geliefert hat, was wir uns erhofft hatten: starke Produkte, ehrliche Gespräche und eine Atmosphäre, die trägt.

Früher Start, klare Idee

Noch bevor der erste Gast eingetroffen ist, standen wir schon vor dem Hotel: Dirk Draheim, Merten Krøhan und ich. Ein kurzer Moment in der Sonne, ein letzter Abgleich – und dann rein ins Geschehen.

Aufbau, Abstimmung, Gläser, Zigarren, Spirituosen. Jeder Handgriff sitzt irgendwann einfach. Und trotzdem ist es jedes Mal wieder dieser kleine Fokus vor dem Start.

Ankommen mit Wirkung

Schon der Weg in die Havana Bar hatte an diesem Abend etwas Besonderes. Dirk hatte ein großes Display von Padrón Cigars dabei – präsent, aber genau richtig dosiert.

Man hat sofort gespürt: Das wird heute kein „normales“ Tasting.

Begrüßung – anders als sonst

Gegen 18 Uhr waren die meisten Plätze besetzt, die Gespräche liefen bereits. Zeit für die Begrüßung.

Heiko war diesmal nicht vor Ort – sondern auf Reisen. Aber wie man ihn kennt, hat er sich trotzdem eingebracht. Per Videobotschaft. Und nicht irgendwoher, sondern direkt von den Feldern bei Padrón Cigars.

Ein starker Moment, der sofort für Aufmerksamkeit gesorgt hat.

Der Ablauf – bewusst anders gedacht

Was diesen Abend besonders gemacht hat, war die Dramaturgie.

Nicht erst Essen und dann Genuss – sondern parallel. Die Zigarren liefen den gesamten Abend über, wurden begleitet, ergänzt, weitergedacht. Kein „jetzt rauchen wir“, kein „jetzt trinken wir“ – alles ist ineinander geflossen.

Die Struktur war klar:
Ein Glas, ein Gang.

Jeder Whisky wurde bewusst vorgestellt, verkostet – und direkt im Anschluss folgte der passende Gang aus der Küche. So konnte man das Pairing nicht nur theoretisch verstehen, sondern unmittelbar erleben.

Der Einstieg

Wir starteten mit der Padron Classic Maduro Corticos – kompakt, direkt, mit klassischen Maduro-Noten: Erde, Kaffee, eine leichte Süße.

Im Glas dazu der Singleton 18 Jahre. Rund, weich, elegant. Genau der richtige Einstieg, um den Gaumen zu öffnen, ohne ihn zu überfordern.

Kurz danach folgte das erste kulinarische Statement – das Amuse-Bouche. Und sofort wurde klar: Hier ist nichts zufällig kombiniert.

Steigerung mit Gefühl

Mit der Padron 1964 Anniversary Series Classic Exclusivo Toro wurde es dann deutlich komplexer. Gereifte Tabake, box-pressed, viel Tiefe und Struktur.

Dazu der Johnnie Walker Blue Label – weich, vielschichtig, mit dieser typischen Balance aus Rauch, Süße und Eleganz.

Direkt im Anschluss kamen die nächsten Gänge aus der Küche – und man hat gemerkt, wie sich alles gegenseitig trägt. Kein Bruch, kein Stilwechsel, sondern ein sauberer Übergang.

Tiefe und Charakter

Im weiteren Verlauf wurde es intensiver.

Die Padron 1964 Anniversary Series Maduro Exclusivo Toro brachte nochmal mehr Tiefe ins Spiel – dunkler, kraftvoller, mit Noten von Schokolade, Erde und Röstaromen.

Im Glas dazu der Talisker Distillers Edition. Maritime Würze, Rauch, gepaart mit einer feinen Süße aus der Sherryfass-Nachreifung.

Und wieder: Glas, dann Gang.

Wachtel, Fisch, Fleisch – jeder Teller fügte sich nahtlos in das ein, was zuvor im Glas passiert ist.

Das Finale

Als viele schon dachten, der Abend würde langsam ausklingen, kam noch eine Überraschung.

Ein Lagavulin 16 Jahre zum Abschluss.

Kräftig, torfig, mit dieser markanten Tiefe, die im Raum stehen bleibt. Genau der richtige Schlusspunkt für einen Abend, der sich konsequent aufgebaut hat.

Begleitet vom Dessert – sauber abgestimmt, nicht zu süß, nicht zu schwer.

Küche & Service

Was das Ganze auf ein anderes Level gehoben hat, war die Leistung der Küche und des Service-Teams im Van der Valk Hotel.

Jeder Gang kam genau im richtigen Moment. Unaufdringlich serviert, präzise abgestimmt auf das, was gerade im Glas war.

Ein großes Dankeschön an Küche, Küchenchef und Service – das war handwerklich und organisatorisch richtig stark.

Die Stimmung im Raum

Mit rund 35 Gästen war der Raum voll – im besten Sinne.

Genug Nähe für Gespräche, genug Bewegung für Dynamik. Die Zigarren qualmten, die Kulinarik wurde diskutiert, Eindrücke wurden geteilt.

So entsteht ein Abend, der nicht nur konsumiert wird, sondern in Erinnerung bleibt.

Ein großes Dankeschön geht an:

Und auch wenn Heiko nicht vor Ort war – präsenter hätte er kaum sein können.

Fazit

The Golden Circle funktioniert genau dann, wenn alles ineinandergreift.

Zigarre, Glas, Teller.
Gespräch, Atmosphäre, Timing.

Am Samstag war das der Fall.

Und ja – wir waren voll.

Der Raum.
Und die Mägen.

Schlusswort

Zum Abschluss bleibt vor allem eines: Dankbarkeit.

Dafür, dass es noch Orte gibt, an denen genau solche Abende möglich sind. Orte, an denen man sich Zeit nimmt. Für Gespräche, für Details, für das, was wir alle an dieser Kultur schätzen.

Und ja – auch dafür, dass wir das gemeinsam erleben dürfen. Nicht selbstverständlich.

In diesem Sinne:
Vielen Dank an alle, die dabei waren – und an alle, die solche Abende möglich machen.

Beste Grüße
Sven

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5. Berliner Apotheken-Smoke

5. Berliner Apotheken-Smoke

Apotheken-Smoke: Ein genussvoller Saisonabschluss in der Apothekenbar

Manchmal merkt man schon beim Betreten einer Location, dass es ein guter Abend wird. So war es auch beim letzten Apotheken-Smoke vor der Sommerpause in der Apothekenbar. Gegen 18 Uhr füllte sich die Bar langsam mit vertrauten Gesichtern und neuen Gästen.

Rund 30 Aficionados fanden sich ein, die Atmosphäre war locker, die Gespräche lebendig und die ersten Zigarren wurden angeschnitten. Ein Montagabend kann manchmal träge sein – hier war davon nichts zu spüren. Stattdessen entwickelte sich schnell diese besondere Mischung aus Gelassenheit, Neugier und guter Gesellschaft, die unsere Abende in der Apothekenbar auszeichnet.

Zwei Zigarren, die den Abend geprägt haben

Für diesen Abend hatten wir einen starken Zigarrenpartner an unserer Seite: Villiger. Begleitet wurden wir dabei von Felix Wallenhorst, der mit viel Charme, Humor und Fachwissen durch den Abend führte.

Im Mittelpunkt standen zwei Zigarren aus dem Villiger-Portfolio:

  • La Capitana – Robusto

  • La Libertad – Gordito

Beide Formate kamen bei den Gästen ausgesprochen gut an. Während die La Capitana Robusto mit ihrer angenehmen Balance und Zugänglichkeit überzeugte, sorgte die La Libertad Gordito mit ihrem etwas kraftvolleren Auftritt für spannende Gespräche an den Tischen.

Was uns besonders gefreut hat: Die Begeisterung blieb nicht nur beim Rauchen vor Ort. Im Anschluss wurde auch noch ordentlich eingekauft – einige Humidore dürften nach diesem Abend ein gutes Stück voller geworden sein.

Felix verstand es dabei wunderbar, Hintergrundwissen zu vermitteln, ohne dass der Abend jemals den Charakter eines klassischen Vortrags bekam. Stattdessen entstanden immer wieder kleine Gesprächsrunden, Fragen wurden direkt beantwortet, Erfahrungen ausgetauscht und Anekdoten erzählt. Genau diese Nähe macht solche Abende besonders.

Cocktails, die den Abend perfekt begleitet haben

Ein Apotheken-Smoke wäre allerdings nicht das, was er ist, ohne die Bar selbst. Hikmet und sein Team sorgten wie immer dafür, dass auch im Glas keine Wünsche offenblieben.

Besonders hervorheben möchten wir an diesem Abend die Cocktails der Apothekenbar. Sie sind längst ein fester Bestandteil der Veranstaltung und passen erstaunlich gut zu Zigarren – gerade wenn sie mit so viel Liebe zum Detail gemixt werden.

Was uns diesmal besonders aufgefallen ist: die alkoholfreien Varianten. Immerhin war es ein Montagabend, und viele Gäste mussten am nächsten Morgen wieder früh raus. Umso schöner, dass die alkoholfreien Drinks nicht einfach nur eine Alternative waren, sondern echte Highlights.

Frisch, aromatisch und kreativ gemixt – genau die Art von Begleitung, die eine gute Zigarre verdient. Man merkte schnell: Hier wird nicht einfach etwas zusammengeschüttet, sondern mit echter Barkultur gearbeitet.

Gute Gespräche, entspannte Atmosphäre

Mit zunehmender Dauer entwickelte sich der Abend immer mehr zu dem, was wir am Apotheken-Smoke so schätzen: ein Ort für Begegnungen.

An den Tischen wurde diskutiert, gelacht und gefachsimpelt. Alte Bekannte trafen sich wieder, neue Kontakte entstanden, und immer wieder wechselten die Gesprächspartner. Zigarren sind eben nicht nur ein Genussmittel – sie sind auch ein wunderbarer Gesprächsanlass.

Was uns besonders gefallen hat, war die harmonische Stimmung unter den Gästen. Kein lautes Event, kein überinszeniertes Programm – sondern einfach Menschen, die gemeinsam einen schönen Abend verbringen.

Ein offizielles Ende – und ein inoffizielles

Offiziell sollte der Abend gegen 23 Uhr enden. Doch wie das bei guten Zigarrenabenden so ist: Ganz so genau nimmt man es mit der Uhr dann doch nicht.

Während sich ein Teil der Gäste langsam verabschiedete, saß ein Tisch noch gemütlich beisammen, rauchte die letzten Züge und ließ den Abend entspannt ausklingen. Genau solche Momente sind es, die zeigen, dass ein Event wirklich gelungen ist.

Wenn niemand gehen möchte, hat man offensichtlich vieles richtig gemacht.

Dank an alle, die diesen Abend möglich gemacht haben

Ein solcher Abend entsteht nicht von allein – viele Menschen tragen dazu bei.

Unser besonderer Dank geht an Felix Wallenhorst, der den Abend mit seiner offenen Art und seinem großen Wissen über Zigarren zu einem echten Erlebnis gemacht hat. Ebenso danken wir Villiger für die Unterstützung und Zusammenarbeit.

Ein großes Dankeschön auch an Hikmet und das gesamte Team der Apothekenbar, die uns immer wieder mit offenen Armen empfangen und mit großartigen Drinks versorgen.

Nicht zu vergessen: Henning Grote, der mit seinen Fotos die Stimmung des Abends perfekt eingefangen hat.

Und natürlich danken wir allen Gästen, die dabei waren. Ohne euch wäre der Apotheken-Smoke nicht das, was er ist.

Sommerpause – aber nicht das Ende

Mit diesem Abend verabschiedet sich der Apotheken-Smoke erst einmal in die Sommerpause. Nach vielen schönen Veranstaltungen war es ein würdiger Abschluss dieser Runde.

Ganz still wird es aber vermutlich nicht bleiben. Wir spielen bereits mit einigen Ideen für zukünftige Formate und besondere Abende in der Apothekenbar.

Mehr verraten wir noch nicht – aber wer schon einmal dabei war, weiß: Es lohnt sich, dran zu bleiben.

Bis dahin sagen wir: Danke für diesen großartigen Abend.

Und wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

Euer Sven

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Wieder Montag. Wieder Apotheken-Smoke. Wieder großartig.

4. Apotheken-Smoke – ein Montagabend, der wieder gezeigt hat, warum wir diese Abende lieben

Manchmal sind es genau diese Abende, die uns wieder daran erinnern, warum wir das alles machen. Gestern war so ein Abend. Der 4. Apotheken-Smoke liegt hinter uns – und einmal mehr hat sich gezeigt, dass Genuss, gute Gespräche und die richtigen Menschen zur richtigen Zeit einen Montagabend in etwas Besonderes verwandeln können.

Zum vierten Mal trafen wir uns mit Aficionados und Freunden zum außergewöhnlichen After-Work-Smoke in der Apothekenbar am Mariannenplatz in Berlin-Kreuzberg. Eine Location, die an diesen Abenden nur für uns die Türen öffnet und damit schon beim Ankommen dieses Gefühl erzeugt: Heute ist nicht Alltag, heute ist Apotheken-Smoke.

Eine vertraute Atmosphäre – und trotzdem jedes Mal anders

Rund 25 Gäste waren diesmal dabei. Eine Größe, die wir sehr mögen: überschaubar, persönlich, nahbar. Man kennt sich, kommt ins Gespräch, sitzt nicht anonym nebeneinander. Die Apothekenbar zeigte sich wieder von ihrer urigen, gemütlichen Seite – gedämpftes Licht, Holz, Flaschen, Ecken mit Geschichte. Genau der richtige Rahmen für einen entspannten Montagabend, der bewusst kein klassisches Tasting sein will, sondern ein gemeinsamer Smoke.

Was uns immer wieder freut: Viele Gesichter sehen wir nicht zum ersten Mal, gleichzeitig stoßen immer wieder neue Gäste dazu. Diese Mischung sorgt für Dynamik, für neue Gespräche und dafür, dass der Abend lebt, ohne unruhig zu werden.

Alkoholfreie Cocktails – eine Überraschung mit viel Resonanz

Eine Besonderheit gab es diesmal hinter der Bar. Das Team der Apothekenbar hatte sich für den 4. Apotheken-Smoke eine Auswahl alkoholfreier Cocktails einfallen lassen – bewusst abgestimmt auf Zigarre und Abend. Keine Notlösung, kein „auch noch auf der Karte“, sondern echte, durchdachte Drinks.

Und das wurde auch angenommen. Die alkoholfreien Varianten wurden neugierig bestellt, probiert, verglichen – und immer wieder nachgeordert. Viele Gäste waren ehrlich überrascht, wie gut diese Kombinationen zur Zigarre funktioniert haben.

Auf der Karte standen:

Non-Alcoholic Whisky Sour
Non-alcoholic Whisky, frischer Zitronensaft, Zuckersirup, Eiweiß

Non-Alcoholic Negroni
Non-alcoholic Gin, non-alcoholic Campari, Cranberrysaft

Matcha Collins
Non-alcoholic Gin, Apfelsaft, frischer Zitronensaft, Zuckersirup, Matcha, Tonic Water

Raspberry Virgin Mojito
Himbeeren, frischer Zitronensaft, Soda

Gerade der Whisky Sour und der alkoholfreie Negroni wurden viel diskutiert – spannend, komplex, erwachsen. Für uns ein schönes Zeichen, dass Genuss längst nicht mehr zwingend Alkohol braucht, um Tiefe und Charakter zu haben.

Zwei Zigarren, zwei Highlights

Wie immer haben wir an diesem Abend zwei Zigarren gemeinsam genossen, die direkt vom Importeur selbst vorgestellt wurden. Auf dem Programm standen:

Dos Amigos 87 im Robusto-Format
– eine Montes-Zigarre im Double-Toro-Format

Allein diese Kombination sorgte schon im Vorfeld für gespannte Erwartung. Besonders gefreut hat uns, dass Jordi Llorens-Carrió und sein Freund aus Kindheitstagen, Isidre Pineda – die beiden „Dos Amigos“, die hinter der Marke stehen – persönlich anwesend waren.

Am selben Tag noch aus Barcelona angereist, nahmen sie sich die Zeit, ihre Geschichte zu erzählen: Wie aus einer Freundschaft eine gemeinsame Idee wurde, wie Dos Amigos entstanden ist, was ihnen bei ihren Zigarren wichtig ist und warum bestimmte Tabake, Formate und Reifezeiten bewusst so gewählt wurden.

Diese persönlichen Einblicke sind es, die solche Abende tragen. Keine Marketingfolien, keine einstudierten Vorträge – sondern echte Geschichten, echte Leidenschaft und die Bereitschaft, Fragen zu beantworten und ins Gespräch zu gehen.

Begeisterung, die man spüren konnte

Beide Zigarren wurden von den Gästen fast schon gefeiert. Es wurde probiert, verglichen, diskutiert. Aromen wurden beschrieben, Unterschiede herausgearbeitet, Eindrücke geteilt. Genau so wünschen wir uns das: keine stille Verkostung, sondern ein lebendiger Austausch.

Besonders schön war zu beobachten, wie sich Gespräche über Zigarren mit Gesprächen über Reisen, Barcelona, Tabakherkunft und persönliche Rauchgewohnheiten vermischten. Der Apotheken-Smoke lebt davon, dass niemand „durchmoderiert“ wird, sondern der Abend seinen eigenen Rhythmus findet.

Ein Montag, der sich nicht wie ein Montag anfühlte

Wir starteten gegen 18 Uhr – klassisch After-Work. Gegen 23:30 Uhr machten sich die letzten Gäste auf den Heimweg durch die eisig kalte Berliner Winternacht. Dass an diesem Tag der öffentliche Nahverkehr bestreikt wurde, spielte am Ende kaum eine Rolle.

Trotz aller Umstände waren so viele gut gelaunte, entspannte und herzliche Gäste da. Das zeigt uns jedes Mal aufs Neue, wie sehr diese Abende geschätzt werden – und dass Genuss, Gemeinschaft und ein bisschen Entschleunigung gerade an einem Montag einen besonderen Wert haben.

Dankbarkeit und Vorfreude

Für uns war der 4. Apotheken-Smoke wieder ein ganz besonderer Abend. Ein Abend, der von Atmosphäre, Offenheit und echter Begeisterung getragen wurde. Ein großes Dankeschön an das Team der Apothekenbar für die großartige Gastfreundschaft und die kreativen alkoholfreien Cocktails. Ebenso ein herzliches Dankeschön an Jordi und Isidre für ihre Zeit, ihre Geschichten und ihre Zigarren.

Und natürlich danke an alle Gäste, die diesen Abend mit Leben gefüllt haben.

Ein großes Dankeschön auch an Henning für die tollen Bilder.

Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Apotheken-Smoke. Denn wenn eines sicher ist, dann das: Der Montag kann mehr, als man ihm zutraut.

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Der 2. Apotheken-Smoke

Rückblick: 2. Apotheken-Smoke

Ein entspannter Montagabend unter Gleichgesinnten

Der zweite Apotheken-Smoke liegt hinter uns – er hätte angenehmer kaum laufen können. Rund 20 Gäste nutzten den Montagabend, um in der Kreuzberger Bar gemeinsam eine Pause vom Alltag einzulegen. Die Atmosphäre war offen, warm und sofort auf einem guten Level. Drinks, Stimmung, Austausch – alles hat zusammengepasst.

Damit niemand lange auf die erste Glut warten musste, gab’s zur Begrüßung direkt eine Sobremesa Short Churchill. So konnten auch die frühen Gäste entspannt starten, während wir auf den Rest der Runde gewartet haben. Nach ein paar einleitenden Worten und der kurzen Vorstellung von Hikmet, dem Betreiber der Bar, sowie Jens Ramien von VCF begann der Abend dann ganz offiziell.

Was uns besonders gefreut hat: Die Gäste haben sich nicht nur an die Zigarren gehalten, sondern auch rege untereinander ausgetauscht. Genau diese Momente zeigen jedes Mal wieder, was Zigarren können – sie verbinden. Wir selbst sind im Laufe des Abends immer wieder von Tisch zu Tisch gegangen, haben Fragen beantwortet, ein bisschen Bar-Historie erzählt und geschaut, dass jeder gut versorgt ist. Die Drinks haben das Ganze angenehm abgerundet und passten sauber zu den Zigarren.

Als zweite Zigarre kam die Sobremesa Robusto Largo ins Spiel – und die fand richtig Anklang. Viele Gäste haben sich später noch ein paar Stücke für die kommenden Feiertage gesichert.

Gegen 23 Uhr löste sich der Abend langsam auf. Zurück blieb dieses runde Gefühl, das entsteht, wenn alles passt: gute Gespräche, stimmige Drinks, angenehme Leute und zwei starke Zigarren, die ihren Teil beigetragen haben.

Ein herzliches Dankeschön geht an Jens Ramien für seine Expertise, an die Apothekenbar für den großartigen Rahmen und die Drinks sowie an VCF, die den Abend möglich gemacht haben. Ohne euch wäre das Event nicht das gewesen, was es am Ende war. Ebenso bedanken wir uns bei Henning, der mit viel Ruhe und Blick fürs Detail fotografiert hat – dank ihm können wir den Abend auch im Nachhinein noch einmal aufleben lassen.

Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Apotheken-Smoke.

Euer Sven

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The Golden Circle – Oliva x The Dalmore

Ein Abend, der hängen bleibt..

29. November 2025 – Smokers Lounge, Van der Valk Hotel Berlin Brandenburg

Es gibt Events, die laufen gut. Und dann gibt es Abende, die sich von der ersten bis zur letzten Minute einfach richtig anfühlen. Unser Golden Circle Tasting mit Oliva Cigars und The Dalmore, das wir gemeinsam mit unseren geschätzten Kollegen von Krøhan & Bress ausrichten durften, war genau so ein Abend.

Ausverkauft, großartige Gäste, starke Produkte und ein Gesamtpaket, das den Geist unserer Veranstaltungsreihe perfekt eingefangen hat.

Schon im Vorfeld war die Nachfrage hoch, aber wie schnell die letzten Tickets verschwunden sind, hat selbst uns überrascht. Und beim Betreten der Smokers Lounge des Van der Valk Hotels war sofort klar: Das wird ein besonderer Abend. Warmes Licht, entspannte Stimmung, vertrautes Ambiente – genau das, was den Golden Circle ausmacht.

Ein Auftakt mit Wirkung: Der Welcome Drink

Der Abend begann mit einem echten Hingucker – und vor allem: mit echter Expertise.

Der Welcome Drink wurde von Phong Ngo, Brand Ambassador für The Dalmore (Mack & Schühle), persönlich kreiert. Eine aromatisch dichte, moderne Komposition, die sofort eingeschlagen hat. Überraschend, vielschichtig und perfekt balanciert – ein Start, der den Ton für den weiteren Abend gesetzt hat.

Die Zigarren – drei Formate, drei Treffer

Dass die Gäste begeistert waren, lag nicht nur an den Zigarren selbst, sondern auch an der Präsentation.

Jens Ramien (VCF Cigars) hat uns den Abend über mit viel Fachwissen und Leidenschaft in die Welt der Oliva-Zigarren geführt, Hintergründe geteilt, Formate erklärt und die drei ausgewählten Zigarren perfekt eingeordnet.

Oliva Serie G – Special G

Klein, aromatisch, elegant – ein Einstieg, der sofort gepasst hat.

Oliva Serie V – 135 Aniversario

Ein komplexes, ausgewogenes Format, das bei vielen als Favorit hängen blieb.

Oliva Serie V – Melanio

Cremig, vollmundig, harmonisch. Eine Zigarre, die man einmal raucht – und sofort versteht, warum sie so gefeiert wird.

Die Whiskys – The Dalmore liefert ab

Die vier Whiskys von The Dalmore sorgten für durchgehend euphorisches Feedback.

Ob 15 Years, King Alexander III, Cigar Malt oder Port Wood Reserve – jede Abfüllung hatte ihre Fans, und jede wurde ausführlich gelobt.

Dabei hat uns Phong Ngo auf wunderbare Weise die Welt der Dalmore-Whiskys nähergebracht.

Mit Ruhe, Expertise und einem guten Gespür für das Publikum hat er die Besonderheiten der einzelnen Abfüllungen vermittelt und den Gästen Einblicke gegeben, die man so nicht jeden Tag bekommt. Seine Erklärungen haben dem Abend spürbar Tiefe gegeben.

Unsere Verkaufsware war übrigens komplett vergriffen – ein deutliches Zeichen, wie stark das Line-up angekommen ist.

Kulinarik – ein Buffet, das man nicht Buffet nennen möchte

Das Flying Buffet des Van der Valk Hotels war genau die kulinarische Begleitung, die ein solcher Abend braucht.

Mehrere kleine Gänge, gut abgestimmt, hochwertig zubereitet und stilvoll serviert – ein ruhiges, elegantes Rückgrat für das Tasting, ohne sich in den Vordergrund zu spielen.

Ein Abend voller Stimmung

Die Smokers Lounge war einmal mehr der perfekte Ort für den Golden Circle.

Stilvoll, entspannt, kommunikativ – ein Raum, der Genuss und Austausch fördert.

Die Gäste waren in bester Laune, offen für Gespräche, neugierig und engagiert. Es wurde gefachsimpelt, verglichen, gelacht und gemeinsam genossen. Ein Abend, der sich anfühlte wie eine Mischung aus Wiedersehen und Entdeckung.

Ein kleines Fazit – und ein großer Erfolg

Der Abend war in jeder Hinsicht ein Erfolg:

Ein ausverkauftes Event, rundum begeisterte Gäste, starke Zigarren, herausragende Whiskys und eine Atmosphäre, wie man sie sich wünscht.

Die Golden Circle Reihe hat einmal mehr bewiesen, wie viel Potenzial in ihr steckt – und warum sie inzwischen einen festen Platz in unserem Jahreskalender hat.

Danke

Ein herzlicher Dank geht an Oliva, VCF Cigars, The Dalmore, Mack & Schühle, an Phong Ngo für die Whiskypräsentation und den großartigen Welcome Drink, an Jens Ramien für die leidenschaftliche Zigarrenpräsentation, an unsere Mitveranstalter und Freunde von Krøhan & Bress, an das Team des Van der Valk Hotel Berlin Brandenburg – und natürlich an alle Gäste, die diesen Abend zu etwas Besonderem gemacht haben.

Ebenso danken wir allen, die im Hintergrund dafür sorgen, dass der Golden Circle jedes Mal reibungslos und auf hohem Niveau stattfinden kann.

Ich freue mich auf den nächsten genussvollen Abend mit Euch Allen!

Sven

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Der 1. Apotheken-Smoke

Der 1. Apotheken-Smoke am Mariannenplatz

Ein Abend zwischen Tresen, Talk und Tabak

Am 3. November haben wir etwas Neues ausprobiert – und es hat sich direkt richtig angefühlt: Der erste Apotheken-Smoke in der Apothekenbar am Mariannenplatz in Kreuzberg. Rund 30 Gäste waren dabei, neugierig, entspannt und offen für einen Zigarrenabend in einer Umgebung, die man so nicht alle Tage erlebt.

Die Location: Charme, Geschichte, Kreuzberg

Die Apothekenbar bringt von Haus aus eine besondere Atmosphäre mit. Alte Schubladen, dunkles Holz, kleine Details aus der Zeit, in der hier tatsächlich Rezepte über den Tresen gingen. An diesem Abend gab’s allerdings keine Mixturen, sondern Zigarren – und zwar in einer Umgebung, die wie gemacht ist für Gespräche, ruhige Momente und ein gutes Glas an der Bar.

Capitol im Fokus

Für den Abend haben wir uns für Capitol entschieden – eine mittelstarke nicaraguanische Zigarre, die geschmacklich sauber, klassisch und angenehm zugänglich ist. Begleitet wurden wir von Hendrik Müller (5th Avenue), der die Gäste durch Herkunft und Besonderheiten der Zigarren geführt hat. Keine Vorlesung, kein großes Drumherum – eher ein lockerer Austausch mit kleinen Einblicken aus der Praxis.

Stimmung: Locker, neugierig, warm

Der Raum hat schnell gelebt: Zigarren wurden verglichen, Aromen beschrieben, jeder hatte ein bisschen seine eigene Geschichte dazu. Einige Gäste saßen zum ersten Mal mit einer Capitol in der Hand da – und waren positiv überrascht. Von „schöne Ledernoten“ bis „angenehm rund, nicht zu fordernd“ war alles dabei.

Der Abend in Kürze

  • Rund 30 Gäste, gute Gespräche, entspannte Stimmung

  • Capitol Zigarren als stimmiger Begleiter

  • Hendrik Müller als kompetenter und sympathischer Ansprechpartner

  • Ein Format, das Lust auf eine Fortsetzung macht

Fazit

Der Abend hat gezeigt, dass Zigarrenabende auch dann funktionieren, wenn man sie aus dem klassischen Schema holt und einfach in eine gute Atmosphäre setzt. Die Apothekenbar war ein Volltreffer – und das Feedback der Gäste war eindeutig: Bitte wiederholen. Wird gemacht.

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Bis dahin, bleibt rauchig!

Sven

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The Golden Circle

Davidoff meets Glenfiddich & The Balvenie

Am 11. Oktober 2025 war es wieder so weit: The Golden Circle ging in die nächste Runde – Und was sollen wir sagen? Es war einfach ein großartiger Abend.

Schon gegen 17:30 Uhr trudelten die ersten Gäste im Van der Valk Hotel Berlin Brandenburg ein – entspannt, neugierig und gut gelaunt. Die letzten gingen kurz nach Mitternacht, und einige entschieden sich klugerweise dafür, gleich vor Ort zu übernachten. Nach einem Abend mit Zigarren, Whiskys und feinem Essen eine sehr vernünftige Entscheidung.

Whiskys, die Eindruck hinterließen

Das Line-up von René Wagner (William Grant & Sons) war erste Klasse. Besonders der Glenfiddich 16y Aston Martin und der Balvenie 14y Week of Peat kamen bei unseren Gästen unglaublich gut an – so gut, dass beide am Ende des Abends restlos ausverkauft waren.

Der Glenfiddich beeindruckte mit seiner eleganten Balance, während der Balvenie mit einer feinen Rauchnote und viel Charakter punktete. Die Diskussionen am Tisch gingen heiß her: „Team Glenfiddich oder Team Balvenie?“ – am Ende war’s wohl ein gerechtes Unentschieden.

Durch den Abend führte Mike Labs, der mit seinem Wissen, seiner Leidenschaft und charmanten Anekdoten für beste Unterhaltung sorgte. Wenn man ihm zuhört, könnte man fast meinen, er wäre bei jeder einzelnen Fassreifung persönlich dabei gewesen.

Zigarren, die begeisterten

Auch bei den Zigarren war die Auswahl perfekt abgestimmt.

Ganz vorne: die Davidoff 10th Anniversary – ausgewogen, cremig und einfach ein Erlebnis. Direkt danach folgte die Yamasá Petit Churchill, kräftig, aromatisch und wunderbar rund. Und selbst die kleine Primeros hat viele überrascht: ein toller Short Smoke mit Charakter und erstaunlicher Tiefe.

Heiko Sievers von Davidoff war den ganzen Abend über ansprechbar, erklärte Hintergründe, Mischungen und Herstellungsprozesse – immer auf Augenhöhe, nie abgehoben. Genau so, wie man es sich wünscht.

Genuss auf allen Ebenen

Und dann das Essen. Wir wiederholen uns, aber: die Küche des Van der Valk Hotels hat sich mal wieder selbst übertroffen. Was da serviert wurde, war großes Kino – fein, kreativ und perfekt auf den Abend abgestimmt.

Das Serviceteam war aufmerksam, herzlich und immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ohne sie wäre der Abend sicher nicht so rund gelaufen – vielen Dank dafür!

Stimmung & Menschen

Die Stimmung war von Anfang an entspannt und offen. Man merkte sofort: Hier sind Menschen, die einfach gern genießen – gute Gespräche, Zigarren, Whisky, Essen. Es wurde viel gelacht, diskutiert, probiert und einfach gemeinsam genossen.

Ob beim Barrel-Battle zwischen Glenfiddich und Balvenie oder beim spontanen Fachsimpeln über Zigarrenformate – überall spürte man diese besondere Mischung aus Begeisterung und Leichtigkeit, die den Golden Circle so besonders macht.

Unser Fazit

The Golden Circle war für uns ein Abend, wie wir ihn uns wünschen: voller Genuss, großartiger Menschen und echter Begegnungen.

Ein riesiges Dankeschön geht an

Wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Golden Circle – und wer dabei war, weiß: Da kommt noch was.

Bleibt rauchig und bis zum nächsten Mal,

euer Sven

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SMOKE & SUDS

Ein Abend ganz nach unserem Geschmack

Am 4. August hat uns das Wetter erst mal einen kleinen Streich gespielt. Regen, graue Wolken, trübe Aussichten. Nicht gerade das, was man sich für ein entspanntes Zigarren- und Biergarten-Event wünscht. Aber manchmal hat man einfach Glück: Pünktlich zum Start unseres Smoke & Suds im Augustiner Biergarten verzog sich das schlechte Wetter – und stattdessen gab’s pralle Sonne und perfekte Temperaturen. Also: raus mit den Zigarren, rauf mit den Gläsern!

Ein bunter Haufen Aficionados – und alle mit bester Laune

Rund 25–30 Gäste waren dabei. Viele bekannte Gesichter, aber auch einige neue – von erfahrenen Zigarrenfreunden bis hin zu Neugierigen, die einfach mal reinschnuppern wollten. Und genau das macht solche Abende aus: Man sitzt zusammen, tauscht sich aus, fachsimpelt, lacht – und merkt wieder, wie sehr Zigarren verbinden können.

Zigarren? CAO. Getränke? Bier. Stimmung? Großartig.

Im Mittelpunkt des Abends standen Zigarren aus dem Hause CAO – und die kamen richtig gut an. Egal ob eher mild oder mit ordentlich Charakter: Für jeden war etwas dabei.

Passend dazu: kühles Bier und leckeres Essen aus der Augustiner-Küche. Mehr braucht’s manchmal einfach nicht für einen gelungenen Feierabend.

Zigarren-Genuss mit Nachklapp

Für den Abend hatten wir zwei besondere Linien aus dem Hause CAO dabei: die klassische CAO Gold – mild, cremig und perfekt für entspannte Biergarten-Momente – sowie die kräftigere CAO Medio Tiempo, mit deutlich mehr Wumms, ohne dabei die Balance zu verlieren. Beide Formate kamen richtig gut an und sorgten für neugierige Nachfragen.

Wer an dem Abend nicht dabei sein konnte (oder sich einfach Nachschub sichern will), findet die Zigarren jetzt auch bei uns im Shop:

👉 CAO Gold Robusto

👉 CAO Medio Tiempo Robusto

Großes Dankeschön an Gunnar & Martin von STG

Ein besonderes Highlight waren Gunnar Link und Martin Felix von der Scandinavian Tobacco Group, die sich viel Zeit für Gespräche genommen haben – ganz ohne Bühne, ganz ohne Show. Einfach mittendrin, mit Fachwissen, Anekdoten und viel Charme. Genau so wünschen wir uns das: nahbar, authentisch, mit Liebe zum Thema.

Sonne im Gesicht, Rauch in der Luft und Gespräche, die hängenbleiben

Die Atmosphäre war so, wie man’s sich nur wünschen kann. Kein Stress, kein Gedöns – einfach ein entspannter Sommerabend im Biergarten mit tollen Gesprächen, netten Menschen und richtig guten Zigarren. Ob beim Fachsimpeln über Formate oder beim Lachen über den letzten Urlaub: Alles hatte Platz und alles passte.

Und weil’s nicht ohne Bilder geht: Danke, Torsten!

Unser Freund Torsten Bosse hat den Abend wieder einmal in wunderbaren Bildern festgehalten. Keine gestellten Szenen, kein Hochglanz – sondern echte Momente, so wie sie waren. Authentisch, lebendig, zum Immer-wieder-Anschauen.

Fazit: Das machen wir wieder!

Smoke & Suds war kein großes Event mit rotem Teppich – sondern genau das, was wir wollten: Ein Abend zum Genießen. Und auch wenn das Wetter erst nicht mitspielen wollte, am Ende war alles perfekt. Wir freuen uns aufs nächste Mal – vielleicht ja mit noch ein paar neuen Gesichtern mehr.

Bis dahin, bleibt rauchig!

Euer Sven

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Zigarrenkegeln

Rauch, Holz & jede Menge gute Laune

Ein Abend mit Kugel, Kante und Charakter

Manchmal braucht es gar nicht viel: Ein paar gute Zigarren, kalte Getränke, eine altehrwürdige Kegelbahn – und schon wird aus einer spontanen Idee ein richtig starker Abend.

Am 23. Juli 2025 fand unser erstes Zigarrenkegeln statt. 16 Aficionados trafen sich mitten im Prenzlauer Berg, um gemeinsam zu rauchen, anzustoßen, zu fachsimpeln – und zu kegeln. Klingt ungewöhnlich? War’s auch. Und genau deshalb war es so besonders.

Von der Idee zur Kugel

Als wir den Plan für dieses Event geschmiedet haben, wollten wir einfach mal etwas anderes ausprobieren. Weg vom klassischen Tasting, rein in eine lockere, fast schon nostalgische Atmosphäre. Also: Zigarre an, Bahn frei – und schauen, was passiert.

Die Location wird an dieser Stelle nicht genannt – der Betreiber mag’s lieber diskret. Aber eins kann ich sagen: urig, charmant, mit Charakter. Eine der ältesten Kegelbahnen der Stadt, exklusiv für uns reserviert. Besser geht’s nicht.

Zwei Formate, ein Blend: VZ Danlí von M.K.Söhne

Mit dabei war Dirk Draheim von M.K.Söhne – und der hatte was Feines im Gepäck: die neuen VZ Danlí Zigarren, und zwar gleich in zwei Formaten – Robusto und Toro. Ein und derselbe Blend, aber durch Länge und Ringmaß zwei ganz eigene Erlebnisse.

Für unsere Gäste war das eine tolle Möglichkeit, direkt zu vergleichen: Wie verändert sich das Rauchverhalten? Wie entwickeln sich Aromen? Die Robusto war kräftig, direkt, mit spürbarem Körper. Die Toro dagegen etwas eleganter, ausgewogener, mit einer Spur mehr Tiefe. Zwei Perspektiven auf dieselbe Idee – und jede für sich überzeugend.

Gut Holz – oder auch mal nicht

Natürlich wurde nicht nur geraucht, sondern auch gekegelt. Und wie!

Der erste Kegler zum Beispiel hat gleich mal einen Start hingelegt, der sich sehen lassen konnte: zwei Würfe, zwei Neuner. Da war die Messlatte gesetzt. Ich selbst habe dafür in meiner dritten Runde gleich dreimal eine Ratte fabriziert – was soll man sagen, manchmal ist die Bahn einfach gegen einen. Aber hey: Es ging ja nicht um Punkte, sondern um den Spaß. Und den hatten wir reichlich.

Kein Tasting, sondern ein Abend

Was mir persönlich wichtig war: Der Abend sollte nicht durchgetaktet sein. Kein festes Programm, keine Bühne, keine Show. Einfach ein entspannter Rahmen, in dem man sich wohlfühlt. Zigarren im Mittelpunkt, aber nicht im Rampenlicht. Gespräche auf Augenhöhe, mit Zeit für Genuss – und zwischendurch eben auch ein paar Kugeln, die über die Bahn rollen.

Und das hat wunderbar funktioniert. Es wurde geredet, gelacht, probiert, verglichen – und niemand musste irgendwas. Wer wollte, rauchte. Wer mochte, kegelte. Wer einfach nur genießen wollte, ließ die anderen machen. Genau so sollte es sein.

Danke – und bis bald?

Für uns Tabakfreunde war das Zigarrenkegeln ein voller Erfolg. Kein großes Event, kein Tamtam – sondern einfach ein richtig schöner Abend unter Gleichgesinnten. Ein Abend, der Lust auf mehr gemacht hat.

Deshalb: Das war sicher nicht das letzte Mal, dass wir Kugeln rollen und Zigarren glühen lassen. Wer beim nächsten Mal dabei sein möchte, hält am besten die Augen offen – wir sagen Bescheid, wenn es weitergeht.

Bis dahin: Bleibt entspannt, bleibt neugierig – und genießt jede Zigarre, als wär’s die erste.

Euer Sven